Fußball: Bezirksliga 12
SV Wilmsberg zu schwach in der Offensive

Borghorst -

Eine Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Thomas Wessels, die so nicht hätte gefällt werden dürfen, entschied nach Meinung von Trainer Christof Brüggemann die Partie zwischen Hauenhorst und Wilmsberg.

Sonntag, 13.10.2019, 19:10 Uhr aktualisiert: 14.10.2019, 15:40 Uhr
Aldo Colalongo (.) und Ricardo Bredeck (r.) versuchen Hauenhorsts Angreifer zu stören, kommen hier aber einen Schritt zu spät. Nach 90. Minuten mussten die Piggen sogar in eine 0:2-Niederlage einwilligen.
Aldo Colalongo (.) und Ricardo Bredeck (r.) versuchen Hauenhorsts Angreifer zu stören, kommen hier aber einen Schritt zu spät. Nach 90. Minuten mussten die Piggen sogar in eine 0:2-Niederlage einwilligen. Foto: Günter Saborowski

Sieben Gelbe Karten, eine Rote, ein Elfmeter und ein ziemlich zerpflügter Rasen. Die Statistik deutet es an: Die Begegnung zwischen Germania Hauenhorst und dem SV Wilmsberg war nichts für Feinschmecker. Es wurde mehr Fußball gearbeitet, denn gespielt. Mit einem am Ende verdienten Sieger SV Germania, dessen Elfmeter in der 37. Minute durch Michael Heckmann zwar umstritten war, aber zählte.

0:2 (0:1) unterlag der SVW, dessen Trainer Christof Brüggemann der Ansicht war, dass „heute der Schiedsrichter das Spiel durch den Elfmeter entschieden hat. Raphael Dobbe schwört Stein und Bein, dass er den Ball an den Bereich Oberarm/Schulter bekommen hat. Und Thomas Wessels (Schiedsrichter) hat mir auch hinterher gesagt, dass er sich nicht zu hundert Prozent sicher gewesen sei. In der zweiten Halbzeit haben wir uns noch mal gewehrt, hatten aber einfach kein Glück. Im Moment laufen einfach zu viele Entscheidungen gegen uns“, zog Brüggemann sein Fazit.

Beide Mannschaften starteten sehr engagiert und willig in die Partie, Hauenhorst allerdings war ein wenig zielstrebiger und hatte bereits in den ersten 45 Minuten drei gute Torchancen. Als Sven Mersch in der 37. Minute nach drei Ecken hintereinander in Abseitsposition an den Ball kam und Lukas Schröder im Wilmsberger Kasten bereits geschlagen war, sprang die Kugel bei Merschs Schuss an Raphael Dobbes Arm. Oder auch nicht. Schiedsrichter Thomas Wessels musste sich zwar von den Wilmsberger Spielern einige Diskussionen anhören, ließ sich aber nicht beirren: Rot für Dobbe und Elfmeter, den Michael Heckmann sicher verwandelte.

Nach der Pause wurden die Offensivbemühungen der Piggen nur kurzfristig besser. Jan Markfort hatte sogar die Chance, den Ausgleich zu markieren (47.), war aber zu überrascht, dass der Ball doch noch zu ihm durchkam. Dann wurde gewechselt. Marius Wies, Alex Wehrmann und Marcel Pöhlker kamen für Buck, Colalongo und Marcel Thoms. Ochse ging mit in die Spitze, aber auch das zeigte kaum Wirkung. Im Gegenteil, die bessere Möglichkeiten hatten die Gastgeber durch Yannik Willers (50.), Jan-Hendrik Koers (73.) und Martin Heckmann (82.). Es hätte längst 2:0 oder 3:0 für die Gastgeber stehen müssen.

Wilmsbergs Offensivspiel bestand in erster Linie aus langen Bällen, die von außen per Kopf verlängert werden sollten. Dumm nur, dass die Abnehmer in der Mitte – wenn es denn mal klappte – nicht an die Kugel kamen. Hauenhorst stand massiv im Zentrum und wehrte alles ab. Schlussendlich offenbarte das Wilmsberger Spiel auch Konterchancen für die Germania, die meist nicht besonders gut zu Ende gespielt wurden. Als Lukas Schröder in der 90. Minute allerdings sein Tor verließ, um bei einem Eckball zu helfen, ging der Schuss nach hinten los und Anil Kesluhoglu erhöhte nach schnellem Gegenangriff auf 2:0.

SV Wilmsberg: Schröder – Buck (60. Pöhlker), Dobbe, Markfort, Hermeling – Ochse, N. Thoms (60. Wehrmann) – Schemann, Colalongo (60. Wies), M. Thoms – Bredeck (81. Scharlau).

Tore: 1:0 M. Heckmann (37.), 2:0 Kesluhoglu (90.).

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