Laufen: Achter Steinhart500
Steinhart500: Scheller schneller als auf der Straße

Steinfurt -

Es gab einen neuen Teilnehmerrekord, neue, bunte Steine und einen Sieger, der über Stock und Stein, Berg und Tal schneller als auf Asphalt war. Der Bagno/Buchenberg-Marathon hatte „985 zahlende Gäste“.

Sonntag, 10.11.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 11.11.2019, 12:30 Uhr
Mit einigen Minuten Verspätung wegen des großen Andrangs an Nachmeldungen wurden die Läufer um kurz nach halb zehn auf die Strecke geschickt.
Mit einigen Minuten Verspätung wegen des großen Andrangs an Nachmeldungen wurden die Läufer um kurz nach halb zehn auf die Strecke geschickt. Foto: Günter Saborowski

Pünktlich war Frau Bürgermeisterin mit dem Startschuss nicht unbedingt, dafür war der Andrang an Nachmeldungen einfach zu groß. Also musste Claudia Bögel-Hoyer sich einige Minuten gedulden, bis sie die Pistole für den achten Steinhart500 abfeuern durfte, um die ersten 362 Läufer auf die Marathonstrecke durch das Bagno und den Buchenberg zu schicken.

Markus Scheller aus Warendorf war der Schnellste über die drei Mal 14 Kilometer über Stock und Stein (gesamt 42 km), gespickt mit 500 – halbwegs trockenen – Höhenmetern. 2:50:49 Stunden war seine Siegerzeit. „Damit war ich sogar schneller als bei meinem bislang schnellsten Marathon auf der Straße“, strahlte Scheller im Ziel. „Überhaupt war das mein erster Cross-Marathon. In Münster bin ich im September 2:51 Stunden gelaufen“, war der Warendorfer ganz perplex über seine gute Zeit. Insgesamt vier Marathon-Läufe hat er bislang unter seine Sohlen genommen, in Steinfurt hat er sich allerdings Zeit gelassen. „Die Spitze ist sehr schnell angegangen. Da bin ich nicht mitgelaufen. Die erste Runde habe ich in 57 Minuten absolviert und habe mich dann immer am Zweiten orientiert, den ich in der letzten Runde überholt habe“, so der Sieger aus Warendorf.

Achter Steinhart500

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Zweiter, das war Tobias Grimmert in 2:52:13 Stunden, der bereits mit einigem Abstand über die Zielgerade lief, gefolgt von Armin Schmitz (3:09:44). Schnellste bei den Frauen war Susanne Harz (3:27:51), gefolgt von Britta Mergelmeyer und Maike Kantimm (3:40:07).

„Ich bin rundum zufrieden mit dem Ablauf. Wir hatten ja ein wenig die Sorge, dass es zu voll werden könnte. Aber das Ganze hat sich dann auf der Strecke entzerrt“, haben sich Dörte Michels Nöte wegen eventuellen Begegnungsverkehrs auf den schmaleren Teilstücken nicht bewahrheitet. Fürs nächste Jahr bräuchte man aber mehr Führungsfahrräder, damit die zweitschnell­sten Läufer nicht immer „aus dem Weg“ schreien müssen.

Über 14 Kilometer hatte Triathlet Luca Heerdt aus Borghorst in 47:53 Minuten die Nase vorn, gefolgt Tobias Middendorf aus Burgsteinfurt in 49:29 Minuten und Thomas Otting (50:27).

„Stimmt, ich war zum ersten Mal dabei. Bislang hat das nie geklappt, weil ich im November in der Saisonpause war. Dieses Jahr befinde ich mich schon seit vier Wochen wieder in der Vorbereitung“, steht der Triathlet voll im Saft. Eine bestimmte Zeit hatte er sich nicht vorgenommen, er wollte „einfach nur schnell sein“.

Zwei Runden (28 km) absolvierten als Erstplatzierte bei den Frauen Christine Greve (2:07:06), Elena Wis­sing (2:13:04) und Gudrun Kass (2:14:15); bei den Männern Michael Prott (1:47:48), Sebastian Heymann (1:48:39) und Alexander Schill (1:51:06). Bei den Ul­tras (56 km) hatte Thomas Bardtke aus Münster in 4:09 Stunden die besten Beine, gefolgt von Thomas Bonetzki (4:16:48) und Toni Hecker (4:24:59).

Bislang hat das nie geklappt, weil ich im November schon in der Saisonpause war.

Luca Heerdt, Sieger über 14 km

Damit war ich sogar schneller als bei meinem bislang schnellsten Marathon auf der Straße.

Markus Scheller, Sieger des Marathons
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