Laufen: Achter Steinhart500
Steinhart500: Bunte Läufer, bunte Steine

Steinfurt -

Schnelle Läufer, bunte Läufer, Läufer in Gruppen – der Bagno/Buchenberg-Marathon hatte am Sonntag alles zu bieten, was eine Laufveranstaltung ausmacht.

Sonntag, 10.11.2019, 16:06 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 19:58 Uhr
Die Schnellsten über 14 Kilometer (v.l.) Tobias Middendorf, Lisanne Langerijs, Anika Fels, Luca Heerdt, Marie Sommer und Thomas Otting, eingerahmt von Dörte Michels (Vorsitzende des TB Burgsteinfurt, r.) und Claus Muchow (Orgaleiter, l.).Kaito Kudo, vielleicht aus Japan, aber ganz sicher aus Duisburg genehmigt sich nach dem Lauf einen Drink.Kann man wohl sagen, Mama rennt. Diese beiden Mütter wurden im Ziel zuerst mit einer Rose beglückt.
Die Schnellsten über 14 Kilometer (v.l.) Tobias Middendorf, Lisanne Langerijs, Anika Fels, Luca Heerdt, Marie Sommer und Thomas Otting, eingerahmt von Dörte Michels (Vorsitzende des TB Burgsteinfurt, r.) und Claus Muchow (Orgaleiter, l.).Kaito Kudo, vielleicht aus Japan, aber ganz sicher aus Duisburg genehmigt sich nach dem Lauf einen Drink.Kann man wohl sagen, Mama rennt. Diese beiden Mütter wurden im Ziel zuerst mit einer Rose beglückt. Foto: Günter Saborowski

„ Mama rennt“, Damenkränzchen, die Hand in Hand ins Ziel laufen, bunt gekleidete Läufer oder ein Vater, der mit zwei Kindern auf beiden Armen die Ziellinie überquert – der Steinhart500 hatte optisch wieder einmal alles zu bieten, was eine Laufveranstaltung ausmacht.

Zuallererst fielen die neu gestalteten Steine mit dem Logo des Steinhart500 ins Auge. Leuchtend pink und neongrün waren sie gestaltet. Vor allem auch in ausreichender Zahl vorhanden. „Doch, wir haben noch genügend Steine bekommen“, war Claus Muchow , der Leiter des Organisationsteams, glücklich, dass am Starttag 1040 Steine, sauber aufgestapelt, auf der Palette lagen. „Die Idee mit den pinken Steinen stammt von Rabea Köhler“, erklärte Muchow den Einfall der Frau des ersten Vorsitzenden von Marathon Steinfurt. Ob dies nun zu Ehren ihres Gatten war, der seinen 100. Marathon in Steinfurt laufen wollte, ist ungeklärt.

Leichte Probleme bereitete vor dem ersten Start um 9.30 Uhr das Wetter. Es herrschte zwar strahlender Sonnenschein, aber die Nacht zuvor war frostig kalt, sodass die Wasserleitungen für die Sanitärversorgung eingefroren waren. Den Läufern war‘s egal, sie genossen die Sonne und die Strecke laufend und in vollen Zügen.

Allerdings mussten sie sich warm anziehen, denn es herrschten Temperaturen um die null Grad, selbst um 9 Uhr noch. Was einige Witzbolde zu Aussagen verleitete: „Ist das Wasser warm?“ „Habt ihr auch Cognac?“ Die freiwilligen Helfer an den Verpflegungsstationen gaben sich alle Mühe, die Wünsche der Läufer zu befriedigen, Cognac hatten sie allerdings nicht. Wobei es die Helfer aus Horstmar an ihrem Verpflegungsstand besonders kalt erwischt hat, denn sie standen auf der alten B 54 zwischen Burgsteinfurt und Borghorst permanent im Schatten.

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