Handball: Bezirksliga Münsterland
SC Arminia Ochtrup eine Liga besser als der TV Borghorst

Borghorst/Ochtrup -

Der SC Arminia Ochtrup spielte beim TV Borghorst wie der nächste Aufsteiger in die Landesliga. So jedenfalls sah es Jörg Kriens, der Trainer des unterlegenen TVB.

Sonntag, 01.12.2019, 17:44 Uhr aktualisiert: 01.12.2019, 18:38 Uhr
Timo Wiggenhorn zieht durch. Der Ochtruper Kreisläufer erzielte neun Tore gegen den TV Borghorst. Auf der anderen Seite hatte Phil Huge (M.) gegen die vielarmige Deckung des SC Arminia zu kämpfen, war aber mit sieben Treffern immer noch bester Torschütze seiner Mannschaft.
Timo Wiggenhorn zieht durch. Der Ochtruper Kreisläufer erzielte neun Tore gegen den TV Borghorst. Auf der anderen Seite hatte Phil Huge (M.) gegen die vielarmige Deckung des SC Arminia zu kämpfen, war aber mit sieben Treffern immer noch bester Torschütze seiner Mannschaft. Foto: Matthias Lehmkuhl

Das war mehr als eine klare Sache: Aufsteiger TV Borghorst wurden am Samstagabend seine Grenzen aufgezeigt. Favorit SC Arminia Ochtrup schlug den Gastgeber in der kleinen und engen Nikomedeshalle mehr als deutlich mit 40:21 (11:21). Damit stehen die Töpferstädter zusammen mit dem punkt- und torgleichen SV Schwarz-Weiß Havixbeck an der Tabellenspitze der Bezirksliga Münsterland und reden ein ernstes Wörtchen mit, wenn es um den Aufstieg in die Landesliga geht.

„Nach einem guten Beginn hatten wir mehr und mehr gar keinen Zugriff auf das Spiel bekommen. Nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich waren wir unterlegen“, meinte TVB-Trainer Jörg Kriens. Nur in den ersten fünf Spielminuten war seine Mannschaft auf Augenhöhe mit der Arminia und lag 4:3 vorne. Ochtrup musste sich noch auf die Manndeckung von Goalgetter Max Oelerich einstellen.

Doch dann nahm das Unheil für den TVB seinen Lauf. Der Favorit glich aus und zog binnen fünf Minuten auf 9:4 davon. Zwischendurch (11.) musste Ochtrups Spielmacher Tom Noori verletzt vom Feld und konnte nicht mehr eingesetzt werden.

Doch das tat dem überlegen geführten Tempospiel der Arminia keinen Abbruch. Immer wieder blieb der TVB in der guten Gäste-Abwehr hängen oder hatte mit den beiden Keepern Luca Lehmann in der ersten Hälfte und Lars Wierling in der zweiten Halbzeit seine Meister gefunden. Der 11:21-Pausenstand sprach Bände.

In der zweiten Halbzeit musste die Devise des TVB lauten: jetzt nur kein Debakel im eigenen Haus. Doch bis zur 36. Spielminute blieb Borghorst ohne Torerfolg. Ochtrup führte bereits mit 26:11. Im Gefühl des sicheren Sieges riskierte die Arminia auch mal einen Kempa-Trick nach einer Ecke, den Max Oelerich zum 31:16-Zwischenstand verwandelte.

Als beim Stand von 17:35, als der Gastgeber erneut fast acht Spielminuten erfolglos auf den Kasten der Arminia gezielthatte, nahm Jörg Kriens die Auszeit. Der Trainer appellierte an seine Mannschaft, sich in der Schlussphase noch einmal zusammenzureißen. Sein Gegenüber Heinz Ahlers wechselte jetzt kräftig durch. Auch die vermeintlich zweite Garde der Ochtruper war immer noch zu stark für den Aufsteiger. Das 40:21-Endergebnis hätte auch noch weitaus höher ausfallen können. „Ochtrup ist bärenstark, besser als Havixbeck. Für mich ist das der Favorit Nummer eins für den Aufstieg“, konstatierte Jörg Kriens. Arminias Coach Heinz Ahlers lobte seine Jungs, die ohne Linksaußen Thorben Steenweg und Kreisläufer Gerrit Thiemann antreten mussten: „Wir haben versucht, mit Tempo zu spielen und nicht so viele Fehler zu machen. Die Manndeckung von Max Oelerich kam uns entgegen. So hatten unsere Außen mehr Platz. Uns ist egal, wer die Tore macht.“

Tore Borghorst: Huge (7,) Peters (4), Gevers, Kleine-Berkenbusch und Topp (je 3), Wenner (1)

Tore Ochtrup: L. Oelerich und Wiggenhorn (je 9), Büter (6), M. Oelerich (5), R. Woltering (5/2), Wösting (3), Engels, Noori und Wahlen (je 1).

Für mich ist Ochtrup der Favorit Nummer eins für den Aufstieg.

Jörg Kriens
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