Fußball: Kreisliga A Steinfurt
90. + 6! Doch noch ein Remis für Preußen Borghorst

Borghorst -

Beim SC Preußen Borghorst läuft es momentan einfach. Zwar kam der SCP zu Hause gegen Skiclub Rheine nicht über ein Remis hinaus, doch wenn der Ausgleichstreffer in der letzten Sekunde fällt, ist es oftmals ein gefühlter Sieg.

Sonntag, 01.12.2019, 18:38 Uhr aktualisiert: 03.12.2019, 11:44 Uhr
Taktgeber Tobias Mader (r.) und seine Borghorster waren gegen Skiclub Rheine die spielbestimmende Mannschaft. Trotzdem mussten sie bis zur allerletzten Sekunde einem Rückstand hinterherrennen.
Taktgeber Tobias Mader (r.) und seine Borghorster waren gegen Skiclub Rheine die spielbestimmende Mannschaft. Trotzdem mussten sie bis zur allerletzten Sekunde einem Rückstand hinterherrennen. Foto: Thomas Strack

Quasi mit dem Schlusspfiff wendete der SC Preußen Borghorst noch eine Niederlage gegen Kellerkind Skiclub Rheine ab. Jonas Baumann war der gefeierte Held auf Seiten der Gastgeber. Sein Treffer zum 1:1-Endstand brachte den Preußen immerhin einen Punkt ein.

„Die Punkteteilung ist von den Spielanteilen her absolut verdient. In der zweiten Halbzeit hatten wir gefühlt 80 Prozent Ballbesitz“, betonte das Borghorster Trainer-Duo um Florian Gerke und Michael Straube.

Die Anfangsphase der Begegnung plätscherte so vor sich hin. Beide Gegner tasteten sich erst einmal ab. Es fehlte vor allem an kreativen Ideen und Durchschlagskraft. Die erste Chance der Heimmannschaft durch Jonas Baumann parierte Skiclubs Torhüter Jan-Simon Hermes stark (25.).

Aus einer Standardsituation entstand der erste Treffer der Partie für die Gäste. Jan Brüning löffelte den Ball aus dem Halbfeld in Richtung Fünfmeterraum, wo Patrick Maganga artistisch das 1:0 aus Sicht der Rheinenser besorgte (44.).

Eine Doppelchance der Gastgeber kurz vor dem Halbzeitpfiff parierte der stark aufgelegte Hermes erneut, sodass es mit einem 0:1 in die Pause ging.

Die Preußen kamen druckvoller aus der Kabine. Den vermeintlichen Ausgleich durch Tom Rausch nahm Schiedsrichter Simon Lampen aufgrund einer Abseitsposition zurück (47.).

Von den Gästen kam nun nicht mehr viel. Borghorst drückte auf den Ausgleich. Spätestens mit der Einwechslung von Nico Matic, der sich im Sturmzentrum orientierte und der damit verbundenen Umstellung auf Dreierkette packten die Preußen die Brechstange aus. „Irgendwie war aber immer ein Kopf oder Fuß dazwischen“, ärgerte sich Straube.

In letzter Sekunde gelang es den Borghorstern in Person von Baumann doch noch, den Ball nach punktgenauer Flanke von Matic über die Linie zu drücken (90. + 6).

Einziger Wermutstropfen ist die erneute muskuläre Verletzung von Youngster Joshua Olden. „Bei ihm sieht es leider nach vorzeitiger Winterpause aus“, bedauert Gerke.

Preußen Borghorst: Pichutzki – Reiß, Schulze Brock, Wehrmann (76. Matic), Krumme – Mader, Baumann – Mallaamine, Karatoprak (61. Eilers), Rausch – Olden (28. Wietheger).

Tore: 0:1 Maganga (44.), 1:1 Baumann (90. + 6).

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