Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Dirk Altkrüger verliert die SpVgg Langenhorst/Welbergen auch in Brandenburg nicht aus den Augen

Ochtrup/Borghorst -

Am Freitagabend hätten sich die SpVgg Langenhorst/Welbergen und Preußen Borghorst messen wollen, doch die Partie wurde am Vormittag aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Für Dirk Altkrüger wäre es ein richtig interessantes Spiel geworden, schließlich trainierte er in beiden Vereinen. Mittlerweile hat der 53-Jährige seine Zelte im Kreis Steinfurt abgebrochen und verfolgt das Fußballgeschehen im Münsterland nur noch aus der Ferne.

Freitag, 06.12.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 11:42 Uhr
Über 20 Jahre trainierte und spielte Dirk Altkrüger für die SpVgg Langenhorst/Welbergen. Mit Betreuer Sven Murawski steht er weiter in gutem Kontakt.
Über 20 Jahre trainierte und spielte Dirk Altkrüger für die SpVgg Langenhorst/Welbergen. Mit Betreuer Sven Murawski steht er weiter in gutem Kontakt. Foto: Thomas Strack

Dirk Altkrüger hat über 20 Jahre lang Mannschaften im Kreis Steinfurt trainiert. Matellia Metelen, die SpVgg Langenhorst/Welbergen, GW Nottuln und Preußen Borghorst waren seine Stationen. Mittlerweile ist der 53-Jährige zurück in seine brandenburgische Heimat gezogen, doch der Fußball im Münsterland fesselt den Fan von Union Berlin immer noch. Mit ihm sprach WN-Sportredakteur Marc Brenzel.

Herr Altkrüger, der Vorwahl Ihrer Telefonnummer nach haben Sie den Wohnort gewechselt. Wo genau leben Sie jetzt?

Dirk Altkrüger: In meinem Heimatort Rehfelde in Brandenburg. Der liegt 30 Kilometer östlich von Berlin und hat 5600 Einwohner.

Also ähnlich groß wie Metelen, wo Sie über zwei Jahrzehnte lang zu Hause waren. Warum haben Sie nach so langer Zeit wieder den Standort gewechselt?

Altkrüger: Der Liebe wegen. Meine Frau kommt von hier. Da stellte sich irgendwann mal die Frage, wer zu wem zieht. Am 20. September haben wir geheiratet, am 1. Oktober habe ich hier meine neue Arbeitsstelle als Projektleiter bei einem Metallbau-Unternehmen angetreten, und vor drei Wochen bin ich Opa geworden.

Glückwunsch zu allem. Das hört sich ja nach ereignisreichen Wochen an.

Altkrüger: Stimmt, aber das ist alles positiver Stress.

Wie sieht es denn bei Ihnen momentan mit dem Fußball und dem Trainergeschäft aus?

Altkrüger: Ich hatte witzigerweise schon zwei Anfragen. Aber das kommt für mich aktuell nicht infrage. Ich muss erstmal zusehen, dass ich in den neuen Job reinkomme. Danach gucke ich mal weiter. Prinzipiell würde ich gerne als Trainer im Senioren- oder Juniorenbereich was machen.

Inwieweit verfolgen Sie das Fußballgeschehen im Münsterland noch?

Altkrüger: Ich habe alle höheren Ligen in Nordrhein-Westfalen bei fußball.de gespeichert. Natürlich auch alle Klassen im Kreis Steinfurt, und die Teams von Grün-Weiß Nottuln sowieso. Nicht zu vergessen die Damen von Langenhorst/Welbergen und Nottuln. Eigentlich bin ich nicht so ein ganz großer Freund des Frauenfußballs, von den beiden Mannschaften aber schon.

Dann haben Sie ja auch mitbekommen, dass Preußen Borghorst und der SV Wilmsberg fusionieren und zum Borghorster FC werden, oder?

Altkrüger: Ja, klar. Das finde ich richtig gut. Den Namen allerdings nicht. Borghorster FC, also BFC. Das erinnert mich an BFC Dynamo Berlin.

Für Sie als Fan von Union Berlin wahrscheinlich ein No-Go. Zurück in der alten Heimat haben Sie vermutlich öfter die Chance, die Eisernen im Stadion zu sehen?

Altkrüger: Ganz im Gegenteil, und das obwohl ich Mitglied bin. Aber auch da musst du Glück bei der Ticketverlosung haben. In dieser Hinsicht wünsche ich mir die Zweitligazeiten zurück.

Mit Marius Bülter kommt einer der Union-Leistungsträger aus Dreierwalde, also hier aus der Region . . .

Altkrüger: . . . ja, und der macht sich echt super. Ich habe erst vor Kurzem gesagt bekommen, dass der mal im Kreispokal gegen eine von mir trainierte Mannschaft gespielt haben soll. Das wusste ich überhaupt nicht.

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