Kreisliga A 2 Münster: TuS-Reserve holt einen Punkt
Nach der Pause dreht der TuS Altenberge II die Partie

Altenberge -

3:3 nach 0:3-Rückstand – die Reserve des TuS Altenberge hat beim Remis gegen BW Aasee II Moral bewiesen und binnen 30 Minuten die Partie gedreht.

Freitag, 06.12.2019, 11:58 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 13:22 Uhr
Florian Schocke (l.) erzielte in der 67. Minute das 1:3 für den TuS und den 3:3-Ausgleich in der 90. Minute.
Florian Schocke (l.) erzielte in der 67. Minute das 1:3 für den TuS und den 3:3-Ausgleich in der 90. Minute. Foto: Thomas Strack

Sieben Tore haben die Fußballer des TuS Altenberge II in den letzten fünf Spielen geschossen, diesmal waren es drei in einer Halbzeit. Und das nach einem 0:3-Rückstand. Keine Frage, die Kicker von Trainer Klas Tranow haben beim 3:3 (0:1) gegen Blau-Weiß Aasee II nicht nur Moral bewiesen, sondern endlich auch Treffsicherheit. Vor allem Florian Schocke , der mit seinem Tor in der letzten Minute noch für ein versöhnliches Ende sorgte.

„67 Minuten lang führte die Mannschaft, die gieriger auf den Sieg war. Das 1:3 von Schocke war dann der Dosenöffner. Aber insgesamt war es kein gutes Spiel von uns“, erklärte Tranow nach der Partie. Torchancen in Hälfte eins hatten bis auf den Führungstreffer durch Nadeem Rabi (28.) nach einem Diagonalpass Seltenheitswert.

In Halbzeit zwei legte Patrick Schulze für Aasee II nach einem „unglücklichen Fehlpass“, so Tranow, mit dem 0:2 nach (64.). Der TuS stand unter Schock und kassierte nach einem Eckball nur drei Minuten später das 0:3 (64.). „Da haben wir verteidigt wie ein Kindergarten“, beklagte der Coach die Leistung seiner Abwehr.

Dann kam die Schocke-Time, denn wiederum nur drei Minuten nach dem 0:3 erzielte der TuS-Angreifer nach einem Pass in die Tiefe von Patrick Schulze das 1:3 (67.). Abwehrspieler Kai Leutermann fügte mit einem Hammer aus 20 Metern, der noch leicht abgefälscht wurde, trotzdem aber unter der Latte einschlug, das 2:3 hinzu (74.). Und dann war da noch Schocke, der nach Flanke von Daniel Efker den Ausgleich markierte. Das 4:3 von Max Jürgens, ein Lattenknaller in der 92., wäre des Guten zu viel gewesen, meinte Tranow.

Das nächste Spiel wartet auf den TuS am Sonntag. Dann muss die Tranow-Elf beim Tabellenzweiten Wacker Mecklenbeck (36 Punkte) antreten.

TuS II: Winter – Wartenberg, Jürgens, Leutermann – Gerdes (46. Maas), Höltje, Drees, Schulze (78. Efker), Kerelaj (80. Bröcking) – Schocke, Haziri (65. Dubs).

Tore: 1:0 Rabi (28.), 2:0 Schulze (ET, 61. ), 3:0 Tahca (64.), 1:3 Schocke (67.), 2:3 Leuermann (74.), 3:3 Schocke (90.).

 

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