Tischtennis: NRW-Liga
Henning Zeptner will zurück zum SC Arminia Ochtrup

Ochtrup -

Die Tischtennisspieler der SC Arminia Ochtrup haben einen Grund mehr bekommen, warum sie in die Oberliga aufsteigen sollten. Denn gelingt ihnen der Sprung in die fünfthöchste Klasse, dann kehrt einer zurück, der richtig was kann.

Montag, 06.01.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 06.01.2020, 17:28 Uhr
Henning Zeptner hat sich zu einer Rückkehr zum SC Arminia Ochtrup entschieden. Die Zusage ist allerdings an den Oberliga-Aufstieg gekoppelt.
Henning Zeptner hat sich zu einer Rückkehr zum SC Arminia Ochtrup entschieden. Die Zusage ist allerdings an den Oberliga-Aufstieg gekoppelt. Foto: Thomas Strack

Arminia Ochtrups Tischtennisspieler bekommen aller Voraussicht nach prominente Verstärkung für die Saison 2020/21. Henning Zeptner hat sich zu einer Rückkehr zu seinem Heimatverein entschieden. Die Zusage des früheren Zweitligaspielers ist allerdings an den Oberliga-Aufstieg des SCA gekoppelt.

„Angesichts von sieben Punkten Vorsprung müsste in der Rückrunde schon sehr viel schieflaufen“, geht Abteilungsleiter Timo Scheipers nicht davon aus, dass das Saisonziel verpasst werden könnte. „Trotzdem gehen wir die Sache natürlich mit aller Seriosität an.“

Der 22-jährige Zeptner stand schon als junger Teenager für die erste Mannschaft der Arminen an den Tischen, bevor er im Sommer 2014 zum Regionalligisten ASV Wuppertal wechselte. Ein Jahr später schloss sich der Linkshänder dem TTC GW Bad Hamm an, mit dem er in die 2. Bundesliga aufstieg. Vier Spielzeiten lang schlug Zeptner für die Grün-Weißen in der 2. und 3. Bundesliga auf. In der aktuellen Runde ist der Ochtruper beim Regionalligisten TG Neuss im mittleren Paarkreuz aufgeboten.

„Ich freue mich riesig, dass Henning wieder nach Hause kommt. Mit ihm braucht uns vor der Oberliga nicht bange zu sein. Das werte ich als ein klares Signal für den Sport in Ochtrup. Dieser Wechsel gibt mir persönlich auch so etwas wie einen Kick, den ich brauche, um den ganzen Wahnsinn zu bewältigen“, erklärt Tischtennis-Tausendsassa Scheipers.

Für Zeptner sind mehrere Faktoren ausschlaggebend, sich wieder den Töpferstädtern anzuschließen. „Ich arbeite im Schichtdienst, weshalb es sein könnte, dass ich nur alle drei Wochen in Neuss trainieren kann. Zudem fällt demnächst die lange Anfahrt weg. Statt 80 Minuten zum Training zu fahren, habe ich jetzt die Halle praktisch vor der Haustür. Und mit den ganzen alten Kumpel wieder zusammen zu spielen, das ist natürlich auch super.“

Begeistert zeigt sich auch der Ochtruper Teamsprecher Christoph Ligocki: „Dass Henning wieder für uns spielen wird, ist absolut cool. Mit ihm haben wir nicht nur eine Topverstärkung für das obere Paarkreuz bekommen, er hebt auch das Niveau im Training an. Was kann es also Besseres geben?“

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