American Football
Was sagen die Trainer zu dem Spektakel?

Steinfurt/Ochtrup -

Wenn am Sonntag um 18.30 Uhr (0.30 Uhr deutscher Zeit) in Miami das Finale der National Football League (NFL), Super Bowl genannt, über die Bühne geht, dann sitzen nicht nur in den Staaten massenweise Menschen vor dem Fernseher und schauen sich das Spektakel an. Die heimischen Trainer jedoch nicht.

Freitag, 31.01.2020, 14:50 Uhr
Patrick Mahomes, Quarterback der Kansas City Chiefs, steht morgen Nacht mit seinem Team im Finale der NFL gegen die San Francisco 49ers.
Patrick Mahomes, Quarterback der Kansas City Chiefs, steht morgen Nacht mit seinem Team im Finale der NFL gegen die San Francisco 49ers. Foto: Imago

Wenn am Sonntag um 18.30 Uhr (0.30 Uhr deutscher Zeit) in Miami das Finale der National Football League (NFL), Super Bowl genannt, über die Bühne geht, dann sitzen nicht nur in den Staaten massenweise Menschen vor dem Fernseher und schauen sich das Spektakel an. Auch in Deutschland gewinnt der Football immer mehr Anhänger, vornehmlich solche, die selber Fußball spielen.

Kansas City Chiefs gegen San Francisco 49ers – die einen haben 1970 zum letzten Mal die Trophäe in Empfang nehmen können, die 49ers haben bereits fünf Mal den Titel geholt, zuletzt 1995. In den 1980er Jahren waren sie mit ihrem legendären Quarterback Joe Montana vier Mal erfolgreich.

Die Sportredaktion der WN stellte einigen Fußballtrainern die Frage, was sie in der Nacht von Sonntag auf Montag angesichts dieses sportlichen Großereignis machen. Die einhellige Antwort von Tim Niehues (FSV Ochtrup), Christof Brüggemann (SV Wilmsberg), Ron Konermann (TuS Laer) und Christoph Klein-Reesink (SV Burgsteinfurt) lautete „vermutlich schlafen“. Alle vier sind keine Freunde des ovalen Eies. „Ich verstehe die Regeln nicht, außerdem geht mir da zu wenig ab mit den dauernden Unterbrechungen“, so Brüggemann. „Kein Interesse. Für Basketball kann ich mich auch nicht begeistern. Bei uns in der Mannschaft ist der Super Bowl kein Gesprächsthema“, sagt Klein-Reesink.

Tim Niehues ist mit der Materie Football wenigstens schon mal in Berührung gekommen. Er weiß, dass im Ochtruper SportWerk ein großes Happening stattfindet, wo man auf verschiedenen Bildschirmen inklusive „all you can eat“ das Spektakel verfolgen kann. „Bei uns in der Kabine ist der Super Bowl kein Thema. Ich selbst habe vor einem Jahr mit Freunden das Finale gesehen. Das Drumherum mit Essen und Trinken ist ganz interessant“, sagt der FSV-Spielertrainer.

Der Einzige, der sich mit Freuden die Nacht um die Ohren schlagen würde, ist Bernd Borgmann von Germania Horstmar. „Aber ich kann nicht. Keine Zeit, da ich am nächsten Morgen arbeiten muss“, wird er nur das Ergebnis erfahren – und vielleicht eine Zusammenfassung im Internet.

Bei uns in der Mannschaft ist der Super Bowl kein Thema.

Christoph Klein-Reesink
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