Fußball
TuS Altenberge findet seinen Meister

Altenberge -

Der TuS Altenberge hat seinen dritten Test, diesmal gegen eine höherklassige Mannschaft, mit 1:3 verloren. Zwei der drei Treffer, so der Trainer, seien Geschenke gewesen.

Sonntag, 02.02.2020, 14:08 Uhr
Gefahr im Strafraum des TuS Altenberge: Steffen Exner (2.v.l.) versucht den Ball im Duell mit seinem Gegenspieler aus der Gefahrenzone zu köpfen. Beim 0:1 verlängerte Exner den Ball unglücklich auf Henrik Laumann.
Gefahr im Strafraum des TuS Altenberge: Steffen Exner (2.v.l.) versucht den Ball im Duell mit seinem Gegenspieler aus der Gefahrenzone zu köpfen. Beim 0:1 verlängerte Exner den Ball unglücklich auf Henrik Laumann. Foto: Thomas Strack

Nach zwei Siegen in den ersten beiden Vorbereitungsspielen hatte sich der TuS Altenberge am Samstag ein dicken Brocken an den „Großen Berg“ eingeladen. Mit Borussia Emsdetten und Roland Westers kam eine Spitzenmannschaft der Westfalenliga, die den Sieg auch gleich mit nach Hause nahm. 1:3 (1:2) hieß es aus Sicht der Altenberger nach zwei Mal 45 Minuten, von denen der TuS laut Trainer André Rodine vor allem in den ersten 30 „ordentlich gespielt“ hatte.

Malte Greshake hatte die Chance zur frühen Führung, ein Treffer gelang ihm jedoch nicht. Den machte schließlich Henrik Laumann in der 29. Minute, als er nach einem langen Pass hinter die Kette, unglücklich verlängert von Steffen Exner, an den Ball kam und Tom Hoffmann keine Abwehrchance ließ. Chris Hölker glich allerdings nach einem Pass von Jan-David Volmering schnell aus (29.); doch ebenso schnell lagen auch die Gäste wieder vorn.

„Das war quasi im direkten Gegenzug. Wir haben sogar noch die Möglichkeit, den Ball zwei Mal zu klären und aus der Gefahrenzone zu befördern“, beklagte Rodine die Abwehraktion, die zu halbherzig ausgeführt worden war. Laumann ließ sich nicht lange bitte und schob aus zwei Metern ein.

Nach der Pause erhöhte Jan Kortevoss für Emsdetten per Elfmeter auf 3:1 (48.), nachdem ihn Felix Kemper zuvor regelwidrig vom Ball getrennt hatte. „Das war eine klare Sache. Die anderen beiden Treffer waren Geschenke von uns, wie in Wettringen schon. Wir waren einfach zu fahrig und undiszipliniert in der Abwehr“, urteilte Rodine. „Wir hatten nach der Pause unsere Probleme mit Emsdetten. Borussia hatte noch ein, zwei Möglichkeiten und hätte höher führen können. Einmal hat Marc Wenning-Künne gut pariert“, kamen die Altenberge laut Trainer nach dem Pausentee kaum mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Torchancen für die TuS-Angreifer ergaben sich nicht mehr. Lediglich durch Freistöße strahlten die Gastgeber ab und zu noch ein klein wenig Gefährlichkeit aus.

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