Regionalliga: SC Steinfurt schlägt Raesfeld II
Zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf

steinfurt -

Steinfurts Regionalliga-Mannschaft hat zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt.

Donnerstag, 27.02.2020, 12:16 Uhr aktualisiert: 28.02.2020, 15:38 Uhr
SCS-Mannschaftsführer Helmut Haselhorst hatte Glück, dass er seine Partie mit einem Remis beenden konnte.
SCS-Mannschaftsführer Helmut Haselhorst hatte Glück, dass er seine Partie mit einem Remis beenden konnte. Foto: Niemann

In der siebten Runde der Regionalliga musste der Schachclub Steinfurt in einem Abstiegsduell bei der SGT Raesfeld/Erle II antreten. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurden beim 6,0:2,0-Erfolg im Abstiegskampf zwei wichtige Mannschaftspunkte eingefahren. Auch das Brettpunkteverhältnis des Teams wurde aufgemöbelt und könnte in der Schlussabrechnung noch wichtig werden.

Nach zwei Stunden gab es für Mannschaftsführer Helmut Wild (Brett 6) eine glückliche Punkteteilung. Nach einem schweren Fehler im zwölften Zug war die Partie theoretisch verloren, doch nach einem Generalabtausch der Figuren ließ sich der Gegner auf eine Bauernstruktur ein, in der der Freibauer mangels Königunter­stützung nicht verwertet werden konnte.

Helmut Haselhorst (Brett 7) spielte über die halboffene b-Linie konsequent und erfolgreich auf den gegnerischen Bauern. Nach einem Läuferverlust gab sein Kontrahent auf. An Brett 5 konterte Thorsten Raue einen Königsangriff mit starken Gegenspiel im Zentrum. Er gewann dabei die Dame gegen Turm und Läufer. Nach dem Aufmarsch seiner Bauern war das drohende Matt nicht abzuwehren.

Am Spitzenbrett erspielte sich Theo Rieke mit seinen Angriffen gegen die lange Rochade seines Gegners deutliche Vorteile. Bei eigener Zeitnot konnte er den Gewinnweg nicht mehr durchrechnen und nahm daher das gegnerische Remisangebot an.

Rainer Janning (Brett 4) spielt in dieser Saison weiterhin unter seinen Möglichkeiten. Nach starken Angriffsbemühungen am Königsflügel übersah er eine kleine Kombination, die seine eigene Verteidigungsstellung spielentscheidend ins Wanken brachte und somit den Sieg kostete.

Marcus Arning (Brett 2) ergriff frühzeitig die Initiative und startete einen Königsangriff. Sein Gegner konnte das Matt nur durch Materialopfer abwehren, doch danach war die Partie aufgabereif.

Eduard Schal (Brett 8) kam kurzfristig als Ersatzmann zum Einsatz. Bei einem geschlossenen Zentrum startete sein Gegenüber mit Qualitätsopfer einen Königsangriff, der jedoch nicht zum erhofften Erfolg führte. Nun konnte Eduard Schal den Materialvorteil zum Sieg ummünzen. In der letzten Partie des Tages kämpfte Evgeniy Just fast sechs Stunden. Sein konsequentes Druckspiel brachte ihm Qualitäts- und Stellungsvorteile. Sein Freibauer erzeugte den notwendigen Druck, um die Partie letztlich zu gewinnen.

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