Testspiel: Erste Partie im Fußballkreis nach dem Saisonabbruch im März
Borghorster FC liefert optimale Blaupause

Borghorst -

Der Borghorster FC ist ein ganz junges Gesicht im Fußballkreis Steinfurt. Trotzdem übernahm der Fusionsverein am Samstag eine Vorreiterrolle, denn der BFC richtete das erste Spiel nach dem corona-bedingten Saisonabbruch aus. Die Partie der Reserve gegen den SC Nienberge lieferte eine optimale Blaupause für die bevorstehenden Partien.

Montag, 20.07.2020, 11:12 Uhr
Daniel Groll ist der erste BFC-Torschütze (r.) überhaupt.
Daniel Groll ist der erste BFC-Torschütze (r.) überhaupt. Foto: Saborowski

Einen Eintrag in die Geschichtsbücher bekommt das Testspiel zwischen dem BFC Borghorst II und dem SC Nienberge. Das Duell der beiden A-Ligisten war die erste Begegnung im Fußballkreis Steinfurt seit der corona-bedingten Zwangspause und zugleich das erste Match einer BFC-Mannschaft in der ganz jungen Geschichte des Borghorster Fusionsvereins.

3:1 (2:1) hieß es nach 90 Minuten für die Gäste. Der frühere Wilmsberger Cedric Eisfeldt hatte den SCN in Führung gebracht (11., Elfmeter), ehe sich Daniel Groll als erster BFC-Torschütze überhaupt in die Analen eintrug (35.). Adam Quedraogo (38.) und Marcel Schmiemann (51.) sorgten anschließend für den Auswärtssieg.

120 Zuschauer wollten sich das Spiel nicht entgehen lassen. Da sie sich alle sehr diszipliniert an die die Corona-Vorschriften hielten, war die Umsetzung des von den Borghorstern erarbeiteten Hygienekonzeptes überhaupt kein Problem. „Am Eingang saß jemand, der die Namensliste geführt und die Leute über die Regelungen informiert hat. Und auch an das Abstandhalten haben sich alle gehalten. Das war eine gute Blaupause für das, was kommt“, freute sich BFC-Vorstandsmitglied Stephan Fischer .

Weniger gut fand Thomas Grabowski die Vorstellung seiner Elf in der ersten Hälfte. „Da waren wir körperlich nicht präsent genug und haben zu zaghaft gepresst. Nienberge ist einfach viel spritziger aufgetreten. Aber mir war klar, dass wir zu so einem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung Probleme bekommen würden“, analysierte der Borghorster Trainer. Höhepunkt aus seiner Sicht war Grolls 1:1, bei dem er zuvor mehrere Gegner gekonnt aussteigen ließ und überlegt abschloss.

Im zweiten Abschnitt wurde die BFC-Reserve besser. „Da haben wir Qualität gezeigt. Über die Außen ging Einiges, und auch unser Spielaufbau war konstruktiver“, sprach Thomas Grabowski von einer Leistungssteigerung.

„Die Zuschauer haben sich gefreut, nach so langer Zeit mal wieder am Platz zu stehen und sich zu unterhalten. Entsprechend hoch war die Kommunikation während des Spiels“, stellte Stephan Fischer fest.

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