LSB: „NRW-Preis für Mädchen und Frauen im Sport“
Marianne Finke-Holtz ausgezeichnet

Borghorst -

Der Landessportbund NRW und die Staatskanzlei des Landes NRW haben jetzt den „NRW-Preis für Mädchen und Frauen im Sport“ vergeben. Unter den Preisträgerinnen befindet sich auch Marianne Finke-Holtz. Die Borghorsterin wurde ausgezeichnet, da sie das Thema Frauen- und Mädchenfußball seit mehr als 40 Jahren vorantreibt.

Donnerstag, 15.10.2020, 12:23 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 10:01 Uhr
FLVW-Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz gewann den Preis in der Kategorie „Emanzipation“.
FLVW-Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz gewann den Preis in der Kategorie „Emanzipation“. Foto: Andrea Bowinkelmann

Die Borghorsterin Marianne Finke-Holtz ist mit dem „NRW-Preis für Mädchen und Frauen im Sport“ ausgezeichnet worden. Unter dem Motto „Ohne SIE gäbe es weniger SIEge“ hatten der Landessportbund NRW und die Staatskanzlei des Landes NRW den mit 1000 Euro dotierten Preis ausgeschrieben. Finke-Holtz war in der Kategorie „Emanzipiert“ nominiert worden.

Die Jury bewertete dabei das über große Engagement der Borghorsterin rund um den Frauen- und Mädchenfußball. „Marianne Finke-Holtz versteht es seit mehr als 40 Jahren, das Thema Frauen- und Mädchenfußball maßgeblich voran zu treiben. Sei es als Vorstandsmitglied, Abteilungsleiterin, Beisitzerin, Vorsitzende und jetzt als Vizepräsidentin des Westfälischen Fußball- und Leichtathletikverbandes. Sie setzt sich unermüdlich für die Belange der Frauen sowie die Gleichstellung ein“, heißt es unter anderem in der Begründung der Jury.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Das Besondere ist sicherlich, dass es sich hierbei nicht um einen Fußballpreis handelt, sondern es den Sport im Allgemeinen betrifft. Das ist eine Bestätigung für uns, dass wir mit Maßnahmen wie dem Leadership-Programm für Frauen sowie vielen anderen Aktionen auf dem richtigen Weg sind“, sagte Finke-Holtz.

Bei der aufgrund der Corona-Pandemie vom Frühjahr verschobenen Feierstunde im Landschaftspark Duisburg-Nord wurden jetzt die besten der vielfältigen Aktivitäten von Mädchen und Frauen in den unterschiedlichen Feldern des Sports gewürdigt. Insgesamt wurden in fünf Kategorien rund 100 Bewerbungen eingereicht.

Die Ehrungen nahmen Sport-Staatssekretärin An­drea Milz, LSB-Präsident Stefan Klett sowie LSB-Vizepräsidentin Mona Küppers vor. Dazu Klett in seiner Laudatio: „Alle eingereichten Projekte verdienen unsere Anerkennung und Würdigung für ein in heutigen Zeiten außergewöhnliches Engagement. Sie sollen auch als Motivation zur Nachahmung dienen, denn hier wird herausragende Arbeit an der Basis des organisierten Sports geleistet.“

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