Fußball: SV Burgsteinfurt will Kader der ersten Mannschaft verjüngen
Dennis Behn kehrt zurück

Burgsteinfurt/Altenberge -

Der SV Burgsteinfurt will seinen Kader verjüngen, der TuS Altenberge verliert zwei Spieler: Die Behn-Brüder orientieren sich vom Sportpark „Großer Berg“ Richtung nördliches Münsterland.

Montag, 04.01.2021, 15:37 Uhr aktualisiert: 04.01.2021, 15:39 Uhr
Dennis Behn soll den SV Burgsteinfurt verjüngen. Der 24-Jährige (r., hier ein Bild im SVB-Trikot aus dem Jahre 2017 bei einem Spiel der Stadtmeisterschaft gegen Preußen Borghorst) ist der erste Neuzugang der Stemmerter in 2021.
Dennis Behn soll den SV Burgsteinfurt verjüngen. Der 24-Jährige (r., hier ein Bild im SVB-Trikot aus dem Jahre 2017 bei einem Spiel der Stadtmeisterschaft gegen Preußen Borghorst) ist der erste Neuzugang der Stemmerter in 2021.

Der SV Burgsteinfurt will sich verjüngen. Er muss sogar, wenn man sich die Liste der Ü-30-Kicker in den Reihen der ersten Mannschaft unter Trainer Christoph Klein-Reesink anschaut. Da ergibt der erste Neuzugang des Jahres 2021 schon richtig Sinn: Dennis Behn kehrt vom Landesligisten TuS Altenberge zurück an seine ehemalige Wirkungsstätte in Burgsteinfurt. Das bestätigte Thorsten Engel, der beim SV Burgsteinfurt als Sportlicher Leiter für den Bereich Senioren zuständig ist.

„Wir haben mit Lucas Bahlmann und Yannick Willers zwei Abgänge. Außerdem haben einige Spieler schon einmal angekündigt, dass es für sie die letzte Saison sein wird, teilweise aus Alters-, teilweise aus Verletzungsgründen. Daher müssen wir unseren Kader verjüngen, um auch in der nächsten Saison eine vernünftige Truppe zu haben“, erklärte Engel.

Thomas Artmann, Lars Kormann, Alex Hollermann, Nico Schmerling, Ricardo da Silva und Jonas Grütering haben alle die 30 überschritten. Artmann plagen seit Jahren Probleme an der Achillessehne, Kormann hat Familie, Grütering einen Job bei der IHK, der ihn kaum von 19, 20 Uhr aus dem Büro entlässt. Ob sie alle kürzer treten wollen, steht noch nicht fest. „Wir sind mit ihnen im Gespräch“, sagt Engel, und Klein-Reesink ergänzt: „Es stimmt schon, wir haben einige Ü-30-Spieler und müssen uns verjüngen. Dennis Behn ist 24 Jahre alt, wohnt in Burgsteinfurt und kann auf allen Positionen in der Offensive spielen: rechts wie links, hinter den Spitzen oder auch ganz vorne.“ Er habe zuletzt nur wenige Einsätze in Altenberge gehabt und nur einmal von Beginn an gespielt, so Klein-Reesink weiter über die Gründe für Behns Wechsel.

Altenberges Trainer André Rodine bedauerte Behns Wechsel und relativierte dessen Einsatzzeit in seinem Team auf „50 bis 65 Prozent“, aber Dennis Behn sei auch „zuletzt krank“ gewesen.

Wenn ein Behn den TuS verlässt, dann liegt der Verdacht nahe, dass auch der zweite, Kevin, der in Altenberge in der vordersten Reihe spielt, möglicherweise mit einem Wechsel liebäugelt. Auch Kevin Behn hatte in den aktuell acht Partien des TuS wenig Einsatzzeit. „Wir haben nicht mit ihm gesprochen“, verrät Klein-Reesink. Es gilt aber als gesichert, dass sich Kevin Behn nach Wettringen orientieren wird, da er beim dortigen Landesligisten FC Vorwärts viele Freunde in der Mannschaft hat. „Wenn ein Spieler offensiv auf uns zukommt, dann werden wir seinem Wunsch nach Veränderung auch nachkommen“, kommentierte Wettringens Trainer Patrick Wensing die Nachfrage. Ihm sei bekannt, dass Kevin Behn mit Julian Krause und Lyon Meyering gut befreundet sei.

Hinsichtlich der Verletzungen von Jannik Grabbe und Levin Schmieder (beide Kreuzbandriss) wusste Klein-Reesink zum Krankenstand nur zu berichten, dass sich Schmieder mittlerweile „ohne Stützen“ bewegen könne und zur nächsten Saison sicherlich wieder spielen werde. Bei Grabbe verhalte es sich anders: „Seine Operation musste wegen einer Grippe verschoben werden. Es kann sein, dass er jetzt operiert wird. Aber vor September/Oktober wird das bestimmt noch nichts mit einem Einsatz“, mutmaßt der SVB-Coach.

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