Radsport: Steinfurter Rundstreckenrennen erst im Oktober
Abendrennen bleibt im Juni

Burgsteinfurt -

Das Rundstreckenrennen „Rund um Steinfurt“, normalerweise im Rennkalender der Pedaleure im April angesiedelt, wurde vom ausrichtenden RSV Friedenau Steinfurt in den Oktober verlegt.

Mittwoch, 10.02.2021, 12:55 Uhr aktualisiert: 10.02.2021, 12:57 Uhr
Auf breiter Front kommen die Fahrer vom Hollicher Berg hinunter und rasen in Richtung Innenstadt. Diesmal allerdings nicht im April, sondern erst im Oktober. „Rund um Steinfurt“ wurde verlegt.
Auf breiter Front kommen die Fahrer vom Hollicher Berg hinunter und rasen in Richtung Innenstadt. Diesmal allerdings nicht im April, sondern erst im Oktober. „Rund um Steinfurt“ wurde verlegt. Foto: Jan Gudorf

Den RSV Friede­nau Steinfurt hat die Corona-Pandemie mit ihrem ersten Lockdwown im vorigen Jahr knallhart getroffen. Weder das Rundstreckenrennen im April noch die anschließende Radtourenfahrt oder das Abendrennen im Juni konnten durchgeführt werden. Corona hat durch alles drei einen dicken Strich gemacht. Das soll sich in diesem Jahr nicht noch einmal wiederholen – zumindest nicht für „ Rund um Steinfurt “. Alexander Pauquet und seine Vorstandskollegen vom RSV haben das beliebte Rennen vom April in den Oktober verschoben.

„Das Rennen findet in der Regel Anfang April statt. Wir haben es jetzt in den Oktober verlegt“, sagt der Erste Vorsitzende des RSV. „Der nationale Rennkalender steht bereits. Ob die Rennen alle durchgeführt werden können, sei mal dahingestellt. Wir als Vorstand sahen jedenfalls keine Möglichkeit, Anfang April ein Rennen durchzuführen, auch wegen der zu erbringenden Auflagen“, erklärt der Chef der Radsportler.

„Also haben wir geschaut, wo noch ein Termin frei war, der nicht mit irgendwelchen anderen, wichtigen Rennen kollidiert“, haben die RSV-Vorständler den Kalender konsultiert. Außerdem sollte es nicht in den Ferien sein und kein anderes Rennen in der Nachbarschaft in Mitleidenschaft ziehen.

So kam der 10. Oktober, ein Sonntag, zustande, denn einen Tag später beginnen die Herbstferien. Man braucht 30 bis 40 Helfer, auch Schüler, die bei „Rund um Steinfurt“ als Helfer fungieren. Wegen der teilnehmenden Radsportler wäre ein Termin in den Ferien weniger dramatisch gewesen, wegen der Helfer indes schon. Also findet „Rund um Steinfurt“ eine Woche nach dem Münsterland Giro statt.

Ob die RTF am 24. April wie geplant durchgeführt werden kann, weiß Pauquet allerdings nicht zu sagen: „Stand heute, wird sie nicht stattfinden. Wir hoffen auf Änderungen und Lockerungen bei den Corona-Schutzmaßnamen. Der Radsportverband NRW will eine Online-Anmeldung einführen, damit der Ansturm bei den Anmeldungen vor Ort entzerrt wird“, will sich der Verband um die RTFler kümmern. Aktuell ist es noch nicht so weit, „aber die Vereine sind informiert, dass das möglich wird“, sagt Pauquet

Mit dem Steinfurter Abendrennen durch die historische Altstadt am 5. Juni verhält es sich ähnlich. Erneutes Schulterzucken, da keiner weiß, wie sich die Pandemie entwickeln wird. „Wir haben alles geplant und organisiert. Wenn wir dürfen, führen wir das Rennen durch“, so der Vorsitzende.

Beim Rolinck Racing Team wird unterdessen fleißig trainiert – jeder für sich, versteht sich. „Die scharren mit den Hufen“, weiß der RSV-Chef, dass Philipp Bartsch und seine Jungs losdüsen wollen. Doch wann und welche Rennen tatsächlich stattfinden werden, ist noch völlig unklar.

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