Fußball: FLVW-Funktionäre beraten über Re-Start
Volles Programm im Mai und Juni

Kreis Steinfurt -

Am 2. Mai soll der Ball in den überkreislichen Fußball-Amateurligen wieder rollen. Darauf verständigten sich am Donnerstagabend der Verbandsfußballausschuss (VFA), der den Rahmenspielplan festgelegt hat und die Ständige Konferenz, bestehend aus den Mitgliedern des Präsidiums und den 29 Kreisvorsitzenden.

Freitag, 12.03.2021, 14:34 Uhr aktualisiert: 12.03.2021, 14:39 Uhr
Für Jakob Schlatt und die Landesliga-Fußballer des TuS Altenberge könnte es am 2. Mai wieder losgehen.
Für Jakob Schlatt und die Landesliga-Fußballer des TuS Altenberge könnte es am 2. Mai wieder losgehen. Foto: Thomas Strack

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Am 2. Mai soll der Ball in den überkreislichen Fußball-Amateurligen wieder rollen. Darauf verständigten sich am Donnerstagabend der Verbandsfußballausschuss (VFA), der den Rahmenspielplan festgelegt hat und die Ständige Konferenz, bestehend aus den Mitgliedern des Präsidiums und den 29 Kreisvorsitzenden.

„Wir peilen den 2. Mai als Ligastart für die Bezirks- bis Oberliga an. Ob und inwieweit dieser Termin aber tatsächlich zu halten ist, hängt ausschließlich von der politischen und pandemischen Verfügungslage ab“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Verbandsfußballausschusses Hans-Dieter Schnippe. Stand jetzt sehen die geplanten Öffnungsschritte der Bundes- und Landesregierung vor, dass ab dem 5. April Kontaktsport im Freien – also auch Fußball – wieder möglich ist. Voraussetzung hierfür ist aber ein landesweiter Inzidenzwert zwischen 50 und 100.

In der Bezirks-, Landes-, und Westfalenliga (18er Staffeln, d. Red.) soll es am 2. Mai mit dem neunten Spieltag weitergehen, die Oberliga Westfalen beginnt dort mit dem zwölften Spieltag, da in der fünfthöchsten Spielklasse 21 Mannschaften spielen, das Aufkommen an Spielen noch mal höher ist. Bereits am 6. Mai sieht der Rahmenterminkalender den ersten Nachholspieltag vor. Auch am 20. Mai (Donnerstag) sollen in der Bezirks-, bis Westfalenliga in der Hinrunde ausgefallenen Partien nachgeholt werden. Dieser Termin gilt für die Oberligisten als regulärer Spieltag. Fronleichnam (Donnerstag, 3. Juni) ist als Nachholspieltag für alle vier überkreislichen Ligen geplant.

Am 24. Juni (Donnerstag) soll laut Schnippe in der Bezirks- bis Westfalenliga der 18. Spieltag steigen. In der Oberliga wird sogar noch eine Woche länger gegen den Ball getreten. „Wir müssen jede Liga einzeln betrachten und da auf 50 Prozent der Ligaspiele kommen, damit wir mit der Quotientenregelung eine Wertung vornehmen können“, macht Schnippe noch einmal klar, warum so viel wie möglich gespielt werden muss. Deshalb werde auch in den vier Ligen jeweils einen Spieltag über das Hinrundenende hinaus gespielt. Dieses wäre in der Bezirks- bis Westfalenliga nach dem 17. Spieltag erreicht, in der Oberliga nach dem 20. Spieltag.

Am 27. Juni (Sonntag) und 30. Juni (Mittwoch) sollen auch etwaige Entscheidungsspiele in der Bezirks-, bis Westfalenliga steigen.

Schnippe betonte noch einmal, dass Spiele in den Amateurklassen nur stattfinden, wenn der Inzidenzwert in NRW unter der Marke von 100 liege. Wenn aber in einem Kreis der Inzidenzwert über 100 liege und NRW-weit nicht, müssten nur die Spiele aus den entsprechenden Kreisen abgesagt werden.

Bei der Ständigen Konferenz am Donnerstagabend ging es zudem noch darum, wie mit den A-, bis C-Ligisten verfahren wird. Sie könnten vielleicht schon vor dem 2. Mai wieder in den Spielbetrieb starten. Zudem planen die Offiziellen, die bisher ausgefallenen Spiele des Kreispokals nach Möglichkeit schon im April nachzuholen. „Wir haben aus unserer Sicht alles Menschenmögliche getan, dass es wieder losgehen kann. Wir müssen natürlich jetzt schauen, wie sich die Inzidenzwerte entwickeln“, sagt Schnippe. Wenn die NRW-Landesregierung Fußballspiele grundsätzlich erlaube, aber ein Landkreis, wie jetzt in Herne oder in Hagen geschehen, alle Sportanlagen sperre, müssen die Spiele natürlich ausfallen. „Da kommt dann auch schnell wieder der Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung auf“, merkt Schnippe an.

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