Hallenkreismeisterschaft: Brochterbeck unterliegt im Finale nach Neunmeterschießen
DJK feiert „Doublesieg“ – auch die Frauen gewinnen

Tecklenburger Land -

Nach den Herren feiern auch die Damen der DJK Arminia Ibbenbüren den Gewinn der Hallenfußballkreismeisterschaft 2015. Im Finale bezwangen die Schierloherinnen den Vorjahressieger BSV Brochterbeck erst im Neunmeterschießen.

Sonntag, 20.12.2015, 00:12 Uhr

 Nach dem Neunmeterschießen fiel die Spannung ab und die DJK-Mädels waren fortan in Feierlaune nach dem Titelgewinn.
 Nach dem Neunmeterschießen fiel die Spannung ab und die DJK-Mädels waren fortan in Feierlaune nach dem Titelgewinn. Foto: Jan Kappelhoff

Eins war allen in der Ibbenbürener Kreissporthalle am Sonntag gegen kurz vor 17 Uhr klar: Hier treffen gleich die definitiv besten Mannschaften des Turniers im Endspiel um die Kreismeisterschaft im Hallenfußball 2015 aufeinander. Mit dem BSV Brochterbeck und Arminia Ibbenbüren hatte das Turnier zwei Topteams im Finale, das erst 2:2 nach regulärer Spielzeit endete und das die DJK dann nach Neunmeterschießen 7:5 gewann. Als „Doublesieger“ feierten sich Damen und Herren aus Arminias Seniorenteams. „Ich wusste, dass Steffi einen hält, da kann man sich drauf verlassen“, vertraute Arminias Co-Trainer Carsten Eggert seiner Torhüterin, die im Endspiel zur Matchwinnerin wurde.

Kurz zum Turnierverlauf: Landesligist BSV Brochterbeck hatte schon in der Gruppenphase ganz offensichtliche Lust darauf, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. 32 Treffer in vier Spielen lassen zumindest den Rückschluss zu, dass es dem Team von Trainer Igor Speter ein bisschen Spaß gemacht hat. Der blieb ungebrochen, auch wenn die Ergebnisse in der K.o-Phase knapper wurden: 1:0 im Viertelfinale gegen Ladbergen und 2:0 im Halbfinale gegen Esch.

Genauso souverän, nur einen Deut weniger torreich gingen die Gruppenspiele der DJK Arminia vonstatten. 18:0 Tore waren es für das Eggert-Team nach drei Siegen. Zu ihrer Verwunderung ging es schon im Viertelfinale gegen Landesligist Teuto Riesenbeck. „Die haben uns das Leben schwer gemacht, aber wir waren immer am Drücker“, kommentierte Eggert den 2:1-Erfolg. Im Halbfinale war es klarer, Dörenthe unterlag 0:3.

Im Endspiel standen sich also die erfolgreichsten Mannschaften gegenüber, die bis dahin den ansehnlichsten Fußball gespielt hatten. „Das waren die beiden stärksten Teams, es war verdient, dass die im Finale standen“, befand Carsten Eggert. Der hatte so gerade hinter der Bande Platz genommen, da ging der BSV im Endspiel auch schon in Führung. Wenige Sekunden später zappelte der Ball schon wieder hinter Steffi Kösters im Netz. Lisa-Marie Schophuis und Anna Palik trafen. „Das stellt man sich natürlich anders vor. Andererseits sind die Tore so früh gefallen, dass noch eine Menge Zeit war, das aufzuholen“, so Eggert. Dass Trainer und Mannschaft der DJK nicht nervös wurden, zahlte sich aus: Melissa Steffen und Lea Brüning glichen zum 2:2 aus.

Dabei blieb es und eine Entscheidung musste im Neunmeterschießen her. Neun von zehn Schüssen landeten im Tor, nur einmal hielt Steffi Kösters den Ball und Imke Eversmeyer verwandelte den entscheidenden 10. Neunmeter zum Sieg der Arminia. Einige Hallenkreismeister vom Samstag feierten ihren Titel offensichtlich am Sonntag immer noch und sorgten danach für prächtige Stimmung, doch auch der Dörenther Fanblock konnte sich sehen und vor allem hören lassen. Kleines Trostpflaster für Brochterbeck: Mit Nina Ledor stellen sie die beste Torschützin (13 Treffer). Die beste Torhüterin wurde Sina Wagener vom VfL Ladbergen.

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