Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Kobbos wollen gegen Cheruskia nachlegen

Tecklenburger Land -

Schwere Aufgaben warten am Wochenende auf die heimischen Teams in der Fußball-Kreisliga A. TuS Graf Kobbo Tecklenburg genießt Heimrecht gegen Cheruskia Laggenbeck, während der Brochterbecker SV und VfL Ladbergen reisen müssen.

Freitag, 17.03.2017, 00:03 Uhr

BSV Brochterbeck (rot-blau) verlor zuletzt gegen SV Halverde, will am Sonntag bei SW Esch aber wieder punkten.
BSV Brochterbeck (rot-blau) verlor zuletzt gegen SV Halverde, will am Sonntag bei SW Esch aber wieder punkten. Foto: Walter Wahlbrink

Alles andere als rund lief es vergangene Woche für den VfL Ladbergen im Derby gegen TuS Tecklenburg . Mit 3:4 musste sich die Elf von Trainer Peter Melchers geschlagen geben. Die verlorenen Punkte will sie am Sonntag in Hopsten zurückholen. TuS Graf Kobbo Tecklenburg hofft gegen Cheruskia Laggenbeck auf den nächsten Dreier. Eine schwierige Aufgabe wartet auf den Brochterbecker SV bei SW Esch. alle Spiele werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen. In einem vorgezogenen Spiel setzte sich am Mittwoch der SC Dörenthe bei SF Lotte II mit 6:2 durch.

TuS Tecklenburg –

Cheruskia Laggenbeck

Guter Dinge ist SVC-Trainer Heiko Becker vor dem Gastspiel bei den zuletzt zwei Mal siegreichen Kobbos. Beim 2:1 gegen Lotte zuletzt sah er „das beste Saisonspiel“ seiner Schützlinge. Disziplin, Ordnung, Zweikampfverhalten, „alles hat gepasst“, war Becker voll des Lobes. Keine guten Erinnerungen hat er an das Hinspiel gegen Tecklenburg, das die Kobbos mit 4:1 gewannen. Ähnliches planen Trainer Klaus Bienemann und seine Mannschaft auch morgen.

Am vergangenen Wochenende setzte sich TuS Tecklenburg (schwarze Trikots) in Ladbergen durch. Am Sonntag wollen beide Clubs punkten.

Am vergangenen Wochenende setzte sich TuS Tecklenburg (schwarze Trikots) in Ladbergen durch. Am Sonntag wollen beide Clubs punkten. Foto: Walter Wahlbrink

SW Esch –

Brochterbecker SV

Es dauerte einige Zeit, bis Bruno Kitroschat die höchst unglückliche 2:3-Pleite seiner Elf bei Falke Saerbeck verdaut hatte. Solche Negativerlebnisse können in einer derart prekären Situation „nicht gerade das Selbstvertrauen stärken“, weiß Kitroschat. Verzichten müssen die Gastgeber am Sonntag auf Matthias Michel und Tobias Brinkhues, die Einsätze von Julia Biermann und Christopher Thiemann stehen auf der Kippe. Nicht gerade glücklich war auch Brochterbecks Trainer Hubertus Ahmann nach der 1:2-Pleite gegen Halverde vor Wochenfrist. „Das hat mich sehr geärgert, gerade die erfahrenen Spieler haben nicht das gebracht, was sie können.“ Im sechsten Spiel gegen den HSV blieb der BSV zum sechsten Mal sieglos. Deutlich lieber war den Brochterbeckern in den vergangenen Spielzeiten SW Esch als Kontrahent. „Da haben wir eigentlich immer gut ausgesehen, darauf schöpfen wir Hoffnung“, glaubt Ahmann an die Wende zum Positiven. Personell dürfte ihm derselbe Kader der Vorwoche zur Verfügung, die Langzeitverletzten kommen für einen Einsatz noch nicht in Frage.

Westf. Hopsten –

VfL Ladbergen

Woche für Woche ärgert sich Hopstens Trainer Christoph Meyer über die immer länger werdende Vorbereitungszeit. Am Sonntag nimmt die Westfalia den nächsten Anlauf, um als letztes Team der Liga ins Fußballjahr 2017 zu starten. Zu Gast sein wird dann der VfL Ladbergen, der eine Last-Minute-Pleite gegen Tecklenburg zu verdauen hat. VfL-coach Peter Melchers hofft, dass der fehlende Spielrhythmus der Hopstener seiner Mannschaft entgegenkommt. Für das Duell gegen Ladbergen sind die Gastgeber in jedem Fall hochmotiviert, schließlich haben sie aus dem Hinspiel noch einiges gutzumachen. Da siegte Ladbergen klar mit 3:0.

SC Hörstel –

SC Halen

Hörstels Trainer Sebastian Bruns redet nicht lange um den heißen Brei herum, „wir spielen auf drei Punkte, ein Pflichtsieg für uns.“ Die Gastgeber wollen sich dabei auch ein wenig fürs Hinspiel rehabilitieren, als sie in ihrer „schlechten Phase“ (Bruns) trotz klarer Überlegenheit nur zu einem 1:1-Remis kamen. Personell steht ihm der Kader der Vorwoche zur Verfügung, zudem feiert Kapitän Fabian Muthulingam nach längerer Verletzungspause sein Comeback.

Arminia Ibbenbüren –

SV Büren

Beim 6:1 in Mettingen zuletzt sah DJK-Trainer Vladan Dindic im ersten Durchgang „die stärkste Halbzeit, seit ich bei Arminia bin.“ Gerne möchte er mit seiner Mannschaft an die Leistung anknüpfen, „doch das wird auf unserem holprigen Platz sehr schwierig“ (Dindic). Der Coach des aktuellen Tabellenführers rechnet mit extrem defensiv eingestellten Gästen, „Büren wird kämpfen und beißen und will nur zerstören“, glaubt er einmal mehr an eine Geduldsprobe. Verzichten müssen die Gastgeber auf Goalgetter Domenik Breuer, der wohl durch Vadim Schmidt ersetzt wird. Zudem fehlen die Brüder Michael und Julia Heicks sowie der zuletzt formstarke Steffen Fabian.

SV Uffeln –

Falke Saerbeck

„Wir brauchen 30 Punkten, dann werden wir zwei Mannschaften hinter uns lassen“, versucht Uffelns Trainer Ralf Janning im Abstiegskampf die Resultate der Konkurrenz auszublenden. Den nächsten Anlauf zu punkten nimmt der Vorletzte gegen Saerbeck, die Janning als „sehr spielstarke Truppe“ einschätzt. Im Hinspiel war Uffeln chancenlos, Nicht dabei sein werden am Sonntag die gesperrten Matthias Pieper (Rot) und Simon Janning (5. Gelbe).

SV Halverde –

Eintr. Mettingen

Es war keine spielerische Glanzleistung, doch das interessierte im Lager des SV Halverde nach dem 2:1-Erfolg beim BSV Brochterbeck keinen. Vielmehr waren Spieler und Verantwortliche froh, gleich im ersten Spiel des Jahres ein Lebenszeichen im Abstiegskampf der Kreisliga A gesendet zu haben. Nun will der HSV gegen den VfL Eintracht Metingen nachlegen, der zuletzt beim 1:6 gegen Arminia Ibbenbüren arg unter die Räder gekommen ist.

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