Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Torflut in Tecklenburg

Tecklenburger Land -

Keinen Sieg gab es für die heimischen Vertreter in der Kreisliga A. Der TuS Tecklenburg holten immerhin einen Punkt beim 3:3 gegen Cheruslia Laggenbeck. Ber BSV Brochterbeck und der VfL Ladbergen kehrten von ihren Auswärtsspielen mit Niederlagen heim.

Sonntag, 19.03.2017, 20:03 Uhr

Sechs Tore gab es am Sonntag in Tecklenburg. Der TuS Graf Kobbo (schwarze Trikots) und Cheruskia Laggenbeck trennten sich 3;3. Äußerst Mangelhaft waren dabei die Platzverhältnisse in der Bergstadt.
Sechs Tore gab es am Sonntag in Tecklenburg. Der TuS Graf Kobbo (schwarze Trikots) und Cheruskia Laggenbeck trennten sich 3;3. Äußerst Mangelhaft waren dabei die Platzverhältnisse in der Bergstadt. Foto: Jörg Wahlbrink

Der SV Uffeln hat weiterhin alle Chancen auf den Klassenerhalt in der Kreisliga A. Die Janning-Elf gewann ihr Heimspiel gegen Falke Saerbeck am Sontagnachmittag klar mit 3:0 und bleibt somit in Tuchfühlung zur Konkurrenz im Tabellenkeller. Immer mehr den Anschluss verliert dagegen Schlusslicht SC Halen , dass beim SC Hörstel aber immerhin zu einem 2:2-Unentschieden kam. Sieg- und torlos blieben der BSV Brochterbeck (0:3 bei SW Esch) und der VfL Ladbergen 0:2 in Hopsten. Der TuS Tecklenburg und Cheruskia Laggenbeck trennten sich bei widrigen Bedingungen 3:3.

Bereits am Mittwochabend hatte der SC Dörenthe in einem vorgezogenen Duell bei der U23 der Sportfreunde Lotte mit 6:2 triumphiert, die Partie zwischen Arminia Ibbenbüren und dem SV Büren wurde aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes in Schierloh abgesagt.

SW Esch –

BSV Brochterbeck 3:0

Beide Mannschaften taten sich im ersten Durchgang auf dem holprigen Untergrund noch schwer konstruktiv nach vorne zu spielen. „Es war sehr zerfahren, wir waren vielleicht leicht überlegen“, sah SWE-Coach Kitroschat ein Chancenverhältnis von 2:1 vor der Pause. In der Kabine hatten sich die Gastgeber dann vorgenommen, die selbe Intensität aus Hälfte Eins an den Tag zu legen. Das gelang dem Kellerkind hervorragend, vier Minuten nach Wiederbeginn belohnte sich Esch für den couragierten Auftritt. Nach Vorarbeit von Andre Jostmeier stocherte SWE-Torjäger Stefan Brink das Leder aus kurzer Distanz über die Linie. Der Treffer gab den Hausherren viel Selbstvertrauen, „wir haben defensiv sehr gut gestanden“, sah Eschs Trainer einen konzentrierten Auftritt seiner Elf. Einzig durch Standards sorgten die Gäste für ein wenig Gefahr, aus dem Spiel heraus fiel dem BSV nur wenig ein. Spätestens nach 65 Minuten war die Partie dann auch entschieden, als Bastian Schnetgöke nach toller Einzelleistung auf 2:0 erhöhte. Zwei Minuten vor dem Ende durfte Esch dann ein drittes Mal jubeln, als Wladi Kratz zum Endstand traf.

Tore: 1:0 Brink (49.), 2:0 Schnetgöke (65.), 3:0 Kratz (88.).

Westfalia Hopsten –

VfL Ladbergen 2:0

„Wir haben schon viel Glück dabei gehabt, da muss man nicht lange um den heißen Brei herum reden“, war Meyer nach dem Schlusspfiff ehrlich. Er bezeichnete den Dreier als „dreckigen Sieg“, die Art und Weise des Zustandekommens war dem Trainer im Endefekt egal. Vielmehr bewahrheitete sich, was der Hopstener Coach schon vor dem Anpfiff erwartet hatte. „Uns fehlte einfach die nötige Wettkampfhärte, die Abläufe passten nicht, hinten raus wurden wir müde.“ Dabei war der Start der Hausherren vielversprechend. Nicht einmal 60 Sekunden waren absolviert, da durfte Hopsten erstmals jubeln.

Tore: 1:0 Uphaus (1.), 2:0 Pruhs (75.).

SV Uffeln -

Falke Saerbeck 3:0

Teuer bezahlen musste der SVU den Erfolg gegen Saerbeck. Nach einem Foulspiel im Strafraum verletzte sich Jan-Patrick Ostendorf vermutlich schwer am Knie und musste ins Krankenhaus.

Tore: 1:0 D. Menger (35.), 2:0, 3:0 Feldhaus (65., 90.+5).

SC Hörstel -

SC Halen 2:2

Frust pur herrschte beim SC Hörstel nach dem abermaligen doppelten Punktverlust in der Schlussminute.

Tore: 1:0, 2:0 Seiler (64., 73.), 2:1 Teetz (79., Handelfmeter), 2:2 Bettien (90.+1).

TGK Tecklenburg -

Cher. Laggenbeck 3:3

SVC-Coach Heiko Becker sah in Tecklenburg völlig irreguläre Bedingungen. „Der Platz, der Wind, das war schon Wahnsinn und grenzwertig.“ Mit dem böigen Wind im Rücken waren die Laggenbecker in den ersten 45 Minuten die klar bessere Elf, verpassten es aber ein drittes Tor nachzulegen. In Durchgang Zwei sahen die Besucher dann ein völlig anderes Spiel, mit dem immer stärker werdenden Wind war es nun Tecklenburg, dass seinem Kontrahenten kaum noch Luft zum Atmen ließ.

Tore: 1:0 Sundermann (4.), 1:1 Mirsberger (17.), 1:2 Korsitzky (36., Foulelfmeter), 2:2 Altunsaban (74.), 2:3 Pott (81.), 3:3 Kitroschat (82.).

SV Halverde –

Eintr. Mettingen 5:1

Mettingens Trainer Marcus Mahnken sah einen „am Ende auch in der Höhe verdienten“ Erfolg der Gastgeber. Dabei war Mahnken durchaus einverstanden mit dem, was seine Mannen in der ersten Halbzeit ablieferten. „Wir haben die erhoffte Reaktion gezeigt und ein gutes Spiel abgeliefert“.

Tore: 1:0 Schneider (24.), 1:1 Moormann (37.), 2:1 Kleist (44.), 3:1 Siebelmeyer (55.), 4:1 Schneider (79.), 5:1 Goeke (89., Foulelfmeter).

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