Volleyball: 2. Bundesliga
Das wird eine Hausnummer für die Tecklenburger Land Volleys

Tecklenburger Land -

Wenige Spieltage vor Ende der Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga ist es völlig offen, wer absteigt. Die Tecklenburger Land Volleys belegen zurzeit einen Abstiegsplatz, können mit einem Sieg am Sonntag gegen DJK Delbrück allerdings bis zu Platz sieben aufschließen.

Freitag, 31.03.2017, 00:03 Uhr

Benjamin Volk und die Tecklenburger Land Volleys wollen der DJK Delbrück einen heißen Fight liefern.
Benjamin Volk und die Tecklenburger Land Volleys wollen der DJK Delbrück einen heißen Fight liefern. Foto: Stefan Daviter

Es bleibt dabei: Wenige Spieltage vor Ende der Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga ist es völlig offen, wer absteigt. In einer Liga, in der fast jeder jeden schlagen kann, und in der die Teams auch noch ungleich viele Spiele ausgetragen haben, kann es noch die Hälfte der Mannschaften erwischen. So auch die Tecklenburger Land Volleys , die zurzeit einen Abstiegsplatz belegen. Mit einem Sieg am Sonntag gegen die DJK Delbrück allerdings können sie sogar bis zu Platz sieben aufschließen. Die Begegnung beginnt um 16 Uhr in der Laggenbecker Halle am Burgweg.

Es ist keine leichte Aufgabe, die da auf die Tebus wartet. Die DJK Delbrück gehört als Tabellensechster zur oberen Hälfte der Liga, hat mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun. „Die können locker aufspielen“, sieht Tebu-Trainer Hendrik Rieskamp keinen Druck beim Gegner. Von seinem eigenen Team nimmt er allerdings auch den Druck. Den Blick auf die Tabelle habe er sich ohnehin abgewöhnt. Vielmehr erfreue er sich an den guten Leistungen seiner Teams, wie zum Beispiel am vergangenen Wochenende beim 3:2-Erfolg gegen Hürth. „Wir haben das umgesetzt, was wir können. Wir sind gut drauf“, sagt Rieskamp.

Fünf der vergangenen sechs Partien gewannen die Laggenbecker Volleyballer, insgesamt sind es bislang neun Siege. „Das hätte uns vor der Saison keiner zugetraut, dass wir mit unserem Etat so viele Punkte holen“, ist Rieskamp sehr zufrieden. „Wenn wir am Ende den Klassenerhalt nicht schaffen, haben wir trotzdem eine sehr gute Saison gespielt.“

Dieses Wissen bedeutet natürlich nicht, das die Tebus Spiele abschenken werden. „Wir haben noch vier Spiele und wir wollen noch zwölf Punkte holen“, sagt Hendrik Rieskamp, um gleich einzuschränken: „Natürlich weiß ich, dass das illusorisch ist.“ Zumal in den letzten beiden Saisonspielen die beiden Spitzenteams Mitteldeutschland und Giesen die Gegner sind. Aber gegen Delbrück rechnet er sich am Sonntag etwas aus: „Ich bleibe dabei: Wir können fast jede Mannschaft in der Liga schlagen.“

Gegen die DJK Delbrück müsse seine Mannschaft dafür aber eine mindestens ebenso gute Leistung abrufen wie am vergangenen Wochenende gegen Hürth. Denn mit Delbrück komme eine sehr erfahrene und eingespielte Mannschaft nach Laggenbeck, die im kommenden Jahr ihr zehnjähriges Zweitliga-Jubiläum feiere. Und die nach einem Durchhänger zuletzt wieder aufhorchen ließ: Beim Tabellenvierten Lindow-Gransee gewann Delbrück am vergangenen Samstag glatt mit 3:0. „Das wird schon eine Hausnummer“, erwartet Hendrik Rieskamp, der keine personellen Sorgen hat, erneut einen heißen Fight.

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