Fußball: Nachholspiele in der Kreisliga A Tecklenburg
Kobbos wollen in Büren punkten

Tecklenburger LAnd -

In der Kreisliga A stehen am Mittwochabend vier Nachholpartien auf dem Programm. Dabei geht es auf allen Plätzen um wichtige Punkte – sowohl im Titelkampf als auch im Abstiegskampf.

Dienstag, 04.04.2017, 15:04 Uhr

Der TuS Tecklenburg (schwarze Trikots) ist am Mittwochabend zu Gast beim SV Büren.
Der TuS Tecklenburg (schwarze Trikots) ist am Mittwochabend zu Gast beim SV Büren. Foto: Jörg Wahlbrink

Es ist bereits der dritte Anlauf, nun steht einer Austragung des mit Spannung erwarteten Derbys der Fußball-Kreisliga A nichts mehr im Wege. Am Mittwochabend um 19.30 Uhr empfängt der SV Halverde den Nachbarn Westfalia Hopsten und will seine Aufholjagd Richtung Mittelfeld der Tabelle fortsetzen. Drei weitere Begegnungen werden ebenfalls am Mittwoch um 19.30 Uhr angepfiffen. Der SC Dörenthe will sich in Halen für die Pleite des Wochenendes rehabilitieren, der SV Uffeln gegen Cheruskia Laggenbeck seine Heimstärke demonstrieren und Aufsteiger SV Büren seinen tollen Lauf auch gegen Tecklenburg fortsetzen.

SV Büren -

TGK Tecklenburg

28 Punkte sind für beide Clubs noch kein sanftes Ruhekissen. Das sieht auch TKG-Coach Klaus Bienemann so. „Wir brauchen noch ein paar Punkte, um ganz sicher zu sein“, sagt Bienemann vor dem Duell beim Tabellennachbarn. „Büren hat einen guten Lauf. Das ist spielerisch eine gute Mannschaft. Wenn wir deren Offensive nicht bremsen, dann bekommen wir schnell Probleme“, warnt Tecklenburgs Trainer. Personell sieht es bei den Kobbos nicht rosig aus, laut Bienemann sogar „denkbar schlecht“. „Wir haben ein paar verletzte und angeschlagenen Spieler, von den ich nicht weiß, wer spielen kann.“ Die Bürener sind übrigens seit vier Spielen ungeschlagen. Der TKG kassierte im vorletzten Spiel eine 0:1-Niederlage in Dörenthe. Am vergangenen Sonntag gab es daheim ein 1:1 gegen Falke Saerbeck.

SV Halverde -

Westfalia Hopsten

Noch völlig offen ist, mit welchem Personal der gastgebende HSV ins Ortsderby geht. Mohammed Abu und Florian Siebelmeyer fehlen sicher, die Einsätze von Nico Stegemann, Hendrik Röwekamp, Jan Heitkönig und Marco Hülsmeier sind höchst fraglich. „Es ist ein Derby, dann müssen halt die anderen die Kohlen aus dem Feuer holen“, will Halverdes Mannschaftsverantwortlicher Franz-Josef Garmann keine Ausreden hören. Garmann erwartet ein packendes Duell gegen eine Hopstener Mannschaft, „die in Zukunft sicher noch viel Freude bereiten wird“. Auch Westfalia-Trainer Christoph Meyer freut sich auf das Duell, mit dem er selber viele Erinnerungen verknüpft. „Wir fahren nach Halverde, um drei Punkte zu holen“, zählt für ihn nur ein Derbysieg. Dabei sei die Halverder Mannschaft nicht mehr mit der Hinserie zu vergleichen, vor allem deren Offensivreihe bezeichnet Meyer als „exorbitant gut“. Christoph Meyer rechnet am Mittwoch mit einer großen Kulisse, „Halverde hat ein derbes Hoch, und auch in Hopsten ist die Stimmung seit dem Sieg gegen Dörenthe sehr gut“.

SV Uffeln -

Cheruskia Laggenbeck

Im Kampf um den Klassenerhalt baut der SVU auf seine Heimstärke. Die vergangenen drei Spiele im Nordbahnstadion wurden gewonnen. Gegen Laggenbeck wollen sich die Uffelner zudem für die 2:5-Pleite aus dem Hinspiel revanchieren, seinerzeit eine verdiente Niederlage. „Ein sehr robuster Gegner, gegen den wen wir uns keine Pause erlauben dürfen“, stand für SVU-Trainer Ralf Janning nach dem 1:3 in Lotte zuletzt Regeneration auf dem Programm. Mit Matthias Pieper, Simon Janning und Christoph Dierkes kehren drei Akteure ins Team zurück, dafür fehlt nun David Semm (fünfte Gelbe Karte). Bei den Gästen muss Trainer Heiko Becker den rotgesperrten Joel Pott ersetzen, die Einsätze von Fabian Harte und Steffen Mirsberger sind fraglich. „Das wird ein ganz heißer Tanz in Uffeln, die werden um jeden Zentimeter kämpfen. Einen Schönheitspreis gibt es nicht zu gewinnen“, rechnet Becker mit erbitterter Gegenwehr.

SC Halen -

SC Dörenthe

„Das Spiel in Hopsten am Sonntag haben wir ganz alleine verloren. Es lief in der ersten Halbzeit vielleicht zu gut, wir haben uns zu sicher gefühlt“, erinnert sich DSC-Coach Ralf Scholz nur ungern an die 2:3-Pleite. Entscheidend sei nun, „das Ganze wieder gerade zu rücken“, um die Titelchancen aufrecht zu erhalten, zählt nur ein Dreier beim Schlusslicht. An die Meisterschaft verschwendet Scholz allerdings weiterhin keinen Gedanken. „Unterm Strich wird es Arminia machen“, rückt der Dörenther Coach von seiner Meinung nicht ab. In Halen muss er am Mittwoch auf Steffen Klaas und Dominik Klaas verzichten, weitere Akteure stehen aus beruflichen Gründen auf der Kippe.

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