Fußball-3. Liga: Osnabrück klärt Trainerfrage
VfL verlängert mit Enochs bis 2020

Osnabrück -

Der VfL Osnabrück und sein Cheftrainer Joe Enochs werden die erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Club und Trainer einigten sich auf die Verlängerung des zum Sommer auslaufenden Vertrags bis zum 30. Juni 2020. Das teilte der VfL am Donnerstag auf seiner Homepage mit.

Donnerstag, 20.04.2017, 14:04 Uhr

Joe Enochs hat seinen Vertrag bei den Lila-Weißen bis 2020 verlängert.
Joe Enochs hat seinen Vertrag bei den Lila-Weißen bis 2020 verlängert. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Lila-Weißen und Enochs hatten bereits verlauten lassen, dass sie sich in Gesprächen über die weitere Zukunft befinden. Nun steht die Vertragsverlängerung fest. „Mit Geschäftsführer Jürgen Wehlend und Lothar Gans habe ich mich im Laufe der Saison intensiv besprochen. Auch wenn wir uns grundsätzlich einig waren, die Zusammenarbeit fortzusetzen, wollte ich meine Zukunft auch vom sportlichen Abschneiden abhängig machen. Wir haben uns vor der Saison Ziele gesetzt, an denen ich mich messen lassen wollte. Mit dem Erreichen des DFB-Pokals gestern, haben wir ein wichtiges Teilziel erreicht“, wird Enochs, der seit 1996 als Spieler, Nachwuchstrainer, Leiter Leistungszentrum und Cheftrainer beim VfL Osnabrück in Funktion steht, zitiert.

Innerhalb der Spielzeit 2015/16 übernahm der 45-jährige Amerikaner zunächst als Interimslösung, die aktuelle Saison 2016/17 ist die erste, in die er als Cheftrainer gestartet ist. Geschäftsführer Jürgen Wehlend: „Wir sind von der Arbeit von Joe Enochs absolut überzeugt und wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen. Wir haben Ziele und die wollen wir gemeinsam erreichen. Deswegen sind wir froh, dass wir in dieser Konstellation als Team weiterarbeiten können.“

Ein wichtiges Ziel haben die Osnabrücker am Mittwochabend erreicht. Im Halbfinale des Niedersachsenpokals besiegten die Lila-Weißen Oberligist Arminia Hannover mit 2:0. Torschützen nach der Pause waren Reimerink (64.) im Nachschuss und Arslan (90.) per Freistoß. Mit dem Finaleinzug (Gegner ist der Lüneburger SV, der sich zuvor schon mit 2:0 beim BSV Rehden durchgesetzt hatte) hat sich der VfL für die erste Hauptrunde des DFB-Pokal 2017/18 qualifiziert. Ein Termin für das Landespokalfinale steht noch nicht fest.

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