Fußball-3. Liga: Engel macht Osnabrück froh
VfL gewinnt Schlüsselspiel

Osnabrück -

Eine Woche vor dem Derby bei den Sportfreunden Lotte hat der VfL Osnabrück ein Schlüsselspiel gewonnen. Dank des zweiten Saisontores von Konstantin Engel gelang den Lila-Weißen mit dem 1:0 gegen den VfR Aalen nach drei Spielen wieder ein Sieg in der 3. Liga.

Sonntag, 23.04.2017, 19:04 Uhr

Da liegt der Ball im Tor: Zwar wurde zunächst Marc Heider (links) als Torschütze genannt, doch der Schiri machte Konstantin Engel zum Torschützen, der mit dem Kopf dran war. Egal, der VfL gewann mit 1:0.
Da liegt der Ball im Tor: Zwar wurde zunächst Marc Heider (links) als Torschütze genannt, doch der Schiri machte Konstantin Engel zum Torschützen, der mit dem Kopf dran war. Egal, der VfL gewann mit 1:0. Foto: Mareike Stratmann

Es war aufgrund einer starken ersten Halbzeit ein verdienter Erfolg, um den in der zweiten Hälfte bis zur letzten Sekunde gebangt werden musste.

Der VfL nahm von Beginn den Schwung auf und setzte die Aalener unter Druck. Dabei beschränkten sich die sichtlich selbstbewussten und gefestigten Gäste nicht auf Defensive, sondern suchten mit gepflegten Kombinationen immer wieder das Spiel nach vorn. Doch entschlossener war der VfL, der eine frühe und damit weichenstellende Führung mehrfach verpasste: So bei Arslans Kopfball (7.), den der starke Torwart Bernhard entschärfte, dann bei Distanzschüssen von Wriedt (11., 19., 25.), die den VfR-Schlussmann ebenfalls auf dem Posten sahen.

Als es schon nach einem 0:0 zur Pause roch, stoppte Appiah einen Aalener Konter, der Gegenangriff wurde mit Tempo gefahren. So erwischte Derchos Flanke eine noch nicht wieder geordnete Abwehr, Engel kam zum Kopfball, der auch dank Heiders energischen Einsatz unmittelbar vor dem Tor im Netz gelandet wäre.

Die Aalener zeigten gleich nach dem Wechsel, warum sie es vom designierten Absteiger zum Spitzenteam gebracht haben. Der Kopfball des ehemaligen Osnabrückers Wegkamp in der 51. Minute war eigentlich unhaltbar, doch Gersbeck schaffte das Unmögliche: Sein Reflex verhinderte den Ausgleich. In Minute 67 hatte der VfL Glück, als Appiahs Rettungsaktion per Kopf kein Eigentor wurde, weil der Ball die Latte streifte.Die Schlussviertelstunde wurde zur Zitterpartie, weil der tief stehende VfL kaum noch echte Entlastung hinbekam. Stattdessen verteidigte die Mannschaft verbissen die Führung.

VfL Osnabrück : Gersbeck – Engel, Appiah, Willers, Derchio – Arslan, Syhre – Sangare (82. St. Tigges ), Reimerink (72. Hohnstedt) – Heider, Wriedt (69. Menga).

VfR Aalen : Bernhardt – Menig, Müller, Geyer, Schulz – Welzmüller – Deichmann (64. Kienle), Stanese (46. Vasiliadis), Preißinger – Morys, Wegkamp.

Tor: Engel (45.) – Gelbe Karten: 62. Arslan (2. Verwarnung), 71. Reimerink (9.)/28. Stanese – Schiedsrichter: Koslowski ( Berlin ) – Zuschauer: 7658.

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