Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
BSV Brochterbeck will Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen

Tecklenburger Land -

Zwei Derbys stehen im Blickpunkt des Geschehens in der Kreisliga A. Zum einen empfängt Arminia Ibbenbüren den SV Uffeln, zum anderen ist der SC Dörenthe auf dem Kleeberg beim BSV Brochterbeck zu Gast. Der TuS Tecklenburg muss nach Hopsten, VfL Ladbergen nach Büren.

Freitag, 05.05.2017, 00:05 Uhr

Der BSV Brochterbeck  (rot-weiße Trikots) ist bereit für das Derby am Sonntag gegen den SC Dörenthe.Fabian Weikert (am Ball) kann mit dem VfL Ladbergen entspannt in Büren auflaufen.
Der BSV Brochterbeck  (rot-weiße Trikots) ist bereit für das Derby am Sonntag gegen den SC Dörenthe.Fabian Weikert (am Ball) kann mit dem VfL Ladbergen entspannt in Büren auflaufen. Foto: Jörg Wahlbrink

Zwei Derbys stehen am Wochenende im Blickpunkt des Geschehens in der Kreisliga A. Zum einen empfängt Arminia Ibbenbüren den „kleinen“ Nachbarn vom SV Uffeln, zum anderen ist der SC Dörenthe auf dem Kleeberg beim BSV Brochterbeck zu Gast. Der TuS Tecklenburg muss nach Hopsten und der VfL Ladbergen wird vom SV Büren erwartet. Alle Partien des 27. Spieltags beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

Arminia Ibbenbüren –

SV Uffeln

Es ist ein klassisches Duell von David gegen Goliath, indem es für beide Mannschaften auch zu diesem späten Zeitpunkt der Saison um viel geht. Das weiß auch Uffelns Trainer Ralf Janning, der der morgigen Aufgabe dennoch völlig gelassen entgegenblickt: „Unsere Chancen sind sehr gering. Arminia ist auf allen Positionen besser besetzt und gehört einfach nicht in diese Liga.“ In ganz anderen Gefilden der Tabelle bewegt sich Gastgeber Arminia, dessen Trainer Vladan Dindic um die Favoritenrolle seiner Mannen weiß und sich siegessicher gibt: „Uffeln ist keine Mannschaft, vor der man Angst haben muss. Ich glaube, in unserer momentanen Verfassung werden wir gewinnen.“

BSV Brochterbeck –

SC Dörenthe

Aktuell hat der BSV 30 Zähler auf dem Konto und bei noch vier ausstehenden Partien vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Auf keinen Fall will sich Ahmann im Schlussspurt auf Ausrutscher der Konkurrenten verlassen: „Wir müssen uns so positionieren, dass wir es aus eigener Kraft schaffen.“ An den letzten Spieltagen gebe es noch „einige blöde Konstellationen“, dringender denn je braucht Brochterbeck Zählbares. Für den BSV-Coach sei das Spiel gegen Dörenthe das Schwerste der vier Verbleibenden, Hubertus Ahmann hat großen Respekt vor dem Ortsnachbarn. „Eine Mannschaft, die hinten sehr robust ist und vorne dazu sehr gut besetzt“, denkt er vor allem an DSC-Routinier Jarmo Knüppe. „Er ist für mich der Dreh- und Angelpunkt im Dörenther Spiel“.

Westfalia Hopsten -

TGK Tecklenburg

Auch mit fast einer Woche Abstand hat Westfalia-Trainer Christoph Meyer die Geschehnisse rund um das Lotte-Spiel (1:2) vor Wochenfrist noch nicht verdaut. „Das gehört einfach nicht auf einen Fußballplatz, ich hoffe, das wird morgen eine andere Welt.“ Seine Mannen hätten allerdings auch den Fehler gemacht, sich auf die Spielereien der Lotteraner einzulassen. „Wir müssen uns wieder mehr auf uns selber konzentrieren“, lautet die Forderung Meyers. Die Kobbos schätzt Hopstens Trainer als extrem stark ein, sieht allerdings Schwächen in der Rückwärtsbewegung des Gegners. „Wir wollen Akzente nach vorne setzen und hinten die Zweikämpfe gewinnen“, lautet die eindeutige Marschroute der Gastgeber.

SV Büren -

VfL Ladbergen

Durch den 2:1-Erfolg gegen Mettingen zuletzt hat sich der Gast aus Ladbergen Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft, der ganz große Druck ist für die Melchers-Elf verflogen. Ebenfalls völlig entspannt kann der Aufsteiger aus Büren ins morgige Duell gehen, die Czichowski-Elf drehte vor Wochenfrist einen 0:2-Rückstand gegen Schlusslicht Halen und schielt nach einer starken Rückrunde noch auf Rang drei im Klassement.

Eintracht Mettingen -

Cheruskia Laggenbeck

SVC-Coach Heiko Becker sieht bei beiden Teams ein ähnliches Problem: „Wir sind zu unbeständig.“ Dennoch erwartet Becker im Tüöttensportpark morgen ein „völlig offenes Spiel“, in dem seine Elf vor allem die Chancenverarbeitung optimieren muss.

SC Hörstel -

SF Lotte II

Beim 2:0 im Hinspiel sah Mirco Heger aus dem Trainergespann der Hörsteler die wohl „beste Saisonleistung“ der seinen. „Da hatten wir uns komplett im Griff und haben uns von den Begleiterscheinungen nicht blenden lassen“, hofft er auch am Sonntag wieder auf einen couragierten Auftritt gegen den Konkurrenten im Kampf um Platz drei.

SW Esch –

SC Halen

Die Personalsituation ist äußerst angespannt, die Vorbereitung unter der Woche verlief alles andere als zufriedenstellend, dennoch nimmt Bruno Kitroschat seine Mannen vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Schlusslicht SC Halen in die Pflicht. „Alles andere als ein Sieg wäre eine riesen Enttäuschung“, sagt der SWE-Trainer.

SV Halverde -

Falke Saerbeck

„Ich hoffe, dass die Jungs jetzt endlich verstanden haben, worum es für uns geht“, wird Franz-Josef Garmann langsam müde immer wieder aufs Neue die richtigen Worte zu finden.

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