Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Ahmann: „Es tut unglaublich weh“

Tecklenburger Land -

Es ist eine der ältesten Fußball-Weisheiten: Wenn du in der Tabelle unten stehst, klebt dir das Pech an den Füßen. Genauso dürfte sich am Sonntag der BSV Brochterbeck nach dem Derby gegen den SC Dörenthe gefühlt haben, das er mit 2:3 unglücklich verlor.

Sonntag, 07.05.2017, 00:05 Uhr

Der BSV Brochterbeck (hellblau) war gegen SC Dörenthe nicht mit Fortuna im Bunde und musste sich nach einer 2:1-Pausenführung durch zwei späte Gegentreffer unglücklich mit 2:3 geschlagen geben. Patrick Bösker und der SC Hörstel kamen trotz 88 Minuten Überzahl nicht über ein 0:0 hinaus.
Der BSV Brochterbeck (hellblau) war gegen SC Dörenthe nicht mit Fortuna im Bunde und musste sich nach einer 2:1-Pausenführung durch zwei späte Gegentreffer unglücklich mit 2:3 geschlagen geben. Patrick Bösker und der SC Hörstel kamen trotz 88 Minuten Überzahl nicht über ein 0:0 hinaus. Foto: Walter Wahlbrink

Es ist eine der ältesten Fußball-Weisheiten: Wenn du in der Tabelle unten stehst, klebt dir das Pech an den Füßen. Genauso dürfte sich am Sonntag der BSV Brochterbeck nach dem Derby gegen den SC Dörenthe gefühlt haben. Trotz 2:1-Halbzeitführung musste sich der BSV mit 2:3 geschlagen geben, kassierte dabei den entscheidenden Treffer erst kurz vor Schluss. TuS Tecklenburg (0:0 in Hopsten), VfL Ladbergen (3:3 in Büren) und SF Lotte 2 (0:0) in Hörstel) kamen über unentschieden nicht hinaus.

BSV Brochterbeck -

SC Dörenthe 2:3 (2:1)

Wie schon im Hinspiel hätte der Außenseiter den Sieg verdient gehabt, stand am Ende im Abstiegskampf jedoch mit leeren Händen da. „Es tut unglaublich weh, jetzt läuft alles auf einen Zweikampf mit Uffeln hinaus“, blickte Ahmann nach Spielende bereits wieder nach vorne. Viel falsch gemacht hatten die Hausherren nicht, sie vergaßen nur, in der ersten Hälfte das 3:1 nachzulegen. „Das ist der einzige Vorwurf, den ich den Jungs machen kann“, war auch der Trainer ansonsten absolut zufrieden mit der Darbietung. In einem rassigen und packenden Nachbarschaftsduell hatte Pitt Hoge vor der Pause einen Doppelpack geschnürt, den Dörenthes Florian Nowakowski mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer unterbrach (31.). „Wir haben es gut verteidigt, Dörenthe ist überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, war die Führung für Ahman zur Pause korrekt. Zwei Mal Pitt Hoge sowie Sebastian Fölling verpassten es dann allerdings, für die Vorentscheidung zu sorgen. Trotz nachlassender Kräfte gelang es den Hausherren weiterhin, die Dörenther vom eigenen Tor wegzuhalten, die einzigen Gelegenheiten parierte BSV-Schlussmann Michael Bäumer glänzend. Der so wichtige dreifache Punktgewinn war in greifbarer Nähe, als die Gäste doch noch zurückschlugen. Nach einer Ecke staubte Frederic Meyer zum 2:2 ab (78.), drei Minuten vor dem Ende sorgte Kenan Zeqiri für die endgültige Wende. Nach einem unnötigen Ballverlust der Brochterbecker im Spielaufbau ließ sich der DSC-Agreifer nicht zwei Mal bitten. „Jetzt müssen wir erst einmal wieder die Köpfe aufrichten“, so Ahmann.

Tore: 1:0 Hoge (27.), 1:1 Nowakowski (31.), 2:1 Hoge (34.), 2:2 F. Meyer (78.), 2:3 Zeqiri (87.).

Westfalia Hopsten -

Tecklenburg 0:0 (0:0)

Glücklich über den Punktgewinn gegen die Kobbos zeigte sich Westfalia-Trainer Christoph Meyer: „Wir haben es richtig gut verteidigt, haben im gesamten Spielverlauf nichts zugelassen.“ Im Spiel nach vorne allerdings fehlten den Hausherren die Durchschlagskraft, einzig Johannes Uphaus und Dennis Kewe kamen in die Nähe eines Torerfolgs.

Tore: Fehlanzeige.

SV Büren -

VfL Ladbergen 3:3 (2:3)

Stark ersatzgeschwächt und dazu mit vier grippekranken Akteuren auf dem Platz ging der Aufsteiger aus Büren ins Duell mit dem VfL. „Standesgemäß haben wir wieder die ersten 15 Minuten verpennt und erst danach angefangen, Fußball zu spielen“, fasste SVB-Trainer Marcel Czichowski zusammen. Das Defensivverhalten seiner Elf sei „eine Zumutung gewesen“, daher konnte der Coach mit dem Remis leben.

Tore: 0:1 Schwarz (4.), 0:2 Tas (6.), 1:2 Hildmann (10.), 2:2 Schlegel (19.), 2:3 Weikert (23.), 3:3 Selimi (85.).

SC Hörstel -

SF Lotte U23 0:0 (0:0)

Immer mal wieder sorgten die Lotteraner im Saisonverlauf für Negativschlagzeilen abseits des Sportlichen. Auch das Verfolgerduell gegen Hörstel ging nicht gänzlich geräuschlos vonstatten. Nicht einmal 120 Sekunden waren absolviert, da sah Lottes Keeper Daxwaz Acar wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte. „Das hat uns überhaupt nicht in die Karten gespielt, man hat die Überzahl eigentlich nie bemerkt“, sah Hörstels Trainer Sebastian Bruns ein trostloses Gekicke seiner Mannen. Im gesamten Verlauf erspielte sich der SCH nicht eine nennenswerte Gelegenheit, „Lotte hat das in Unterzahl wirklich gut gemacht“, lobte Bruns den couragierten Auftritt der Gäste.

Tore: Fehlanzeige.

Arm. Ibbenbüren -

SV Uffeln 6:1 (2:1)

Tore: 0:1 Unnerstall (17.), 1:1 Spallek (25.), 2:1 Sandherm (31.), 3:1 Mahmutovic (51.), 4:1 Peters (61.), 5:1 Walkenhorst (67.), 6:1 Breuer (71.).

Bes. Vork.: Uffelns Alexander Wermeling scheitert mit einem Foulelfmeter an DJK-Keeper Jarmo Reekers (80.).

SV Halverde -

Falke Saerbeck 2:1 (2:1)

Tore: 1:0 Bolte (1.), 2:0 Schneider (3.), 2:1 Stallfort (45.).

Eintracht Mettingen -

SVC Laggenbeck 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Korsitzky (3., Handelfmeter), 0:2 Lutterbeck (76.), 1:2 Burbrink (80.).

SW Esch -

SC Halen 3:0 (2:0)

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Brink (9., 24., 80.).

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