Fußball: 3. Liga
Alles spricht für den VfL Osnabrück

Osnabrück -

Als souveräner Spitzenreiter empfängt der VfL Osnabrück am Freitag den abstiegsgefährdeten „Dorfklub“ SG Sonnenhof Großaspach. Der Vfl ist zwar Favorit, sollte sich aber nicht zu sicher fühlen.

Donnerstag, 07.02.2019, 19:22 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 15:46 Uhr
Der Einsatz von David Blacha (links), der gegen Meppen einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen hat, ist heute Abend fraglich. Auch einige andere VfL-Akteure sind angeschlagen.
Der Einsatz von David Blacha (links), der gegen Meppen einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen hat, ist heute Abend fraglich. Auch einige andere VfL-Akteure sind angeschlagen. Foto: Mareike Stratmann

Richtig groß sind die Sorgenfalten auf der Stirn von Daniel Thioune nicht, aber wer genau hinsieht, der kann sie doch sehen. Viele kleine personelle Baustellen hat der Trainer des VfL Osnabrück vor dem Heimspiel am Freitagabend (19 Uhr) gegen die SG Sonnenhof Großaspach zu bewältigen.

Mittelfeldspieler David Blacha nahm zwar am Mittwoch wieder am Training teil, dennoch ist sein Einsatz noch fraglich. Nachdem er sowohl im Derby gegen Meppen als auch im Spiel in München einen Schlag auf das Sprunggelenk bekommen hatte, sind die Schmerzen wieder zurück. „Er konnte damit trainieren, aber wir müssen abwägen, ob es zu gefährlich ist oder nicht“, sagt Thioune in dem Wissen, dass sein Stratege nur schwer zu ersetzen ist. „Wir müssen abschätzen, wie hoch das Risiko ist, dass er länger ausfällt, wenn er noch einmal einen Schlag auf das Gelenk bekommt“, so der Trainer.

Ähnliches gilt für Konstantin Engel, der seit dem Spiel gegen München über Schulterschmerzen klagt. Eine MRT-Untersuchung am Mittwoch gab immerhin etwas Entwarnung. „Es ist nichts kaputt“, sagt Thioune. Auch der Defensivmann nahm am Training teil, nachdem er am Dienstag pausiert hatte. Das galt auch für Stürmer Marc Heider (Reizung an der Ferse) und Torwart Nils Körber (Nagelbettentzündung).

Nur individuell trainieren konnte Etienne Amenyido, der über Schulterprobleme klagt. „Für ihn könnte es eng werden“, sagt Thioune. Auch Bashkim Renneke ist angeschlagen. Der Rechtsverteidiger prallte in München mit dem Schiedsrichter zusammen und zog sich eine Prellung der Hand zu. Das Problem: Renneke wirft viele Bälle ein. „Ob das geht, müssen wir am Freitagmorgen testen“, so Thioune.

Der „Dorfklub“ aus Großaspach braucht jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Die Last-Minute-Niederlage am vergangenen Samstag tat Trainer Florian Schnorrenberg sehr weh. Wir sind natürlich sehr enttäuscht, wir wollten diese Partie unbedingt gewinnen. Die Mannschaft hat bis zum Schluss an den Sieg geglaubt, daher ist es umso bitterer. Wir müssen aber den Blick nach vorne richten und das machen wir auch. Am Freitag steht die nächste schwere Partie an“, sagte der SG-Coach nach dem Spiel. Was auf sein Team an der Bremer Brücke erwartet, ist ihm bewusst. „Jeder weiß, gegen wen es am Freitagabend geht. Klar ist, dass wir am Freitag als gesamtes Team an unsere absolute Leistungsgrenze gehen müssen“, wird Schnorrenberg auf der Homepage der VfL-Gäste zitiert.

Die Bilanz gegen Großaspach ist aus Osnabrücker Sicht positiv. Von neun Spielen gewann der VfL vier, drei endete Remis, zweimal gewann Großaspach. Für den VfL spricht aber auch, dass heute Abend die 18. Auflage der Lila-Weißen Nacht im Alando Palais ansteht. Und ein Spiel vor diesem Party-Event hat der VfL noch nie verloren.

So wollen sie spielen:

VfL Osnabrück: Körber - Renneke, Engel, Susac, Trapp - Blacha, U. Taffertshofer - Heider, Alvarez, Ouahim - Girth

Sonnenhof Großaspach : K. Broll - Choroba, Leist, Gehring, Burger - Bösel, Vitzthum - Janjic, Röttger, Hercher - Brünker

Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach).

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