29. Lengericher Sportschau:
Integration, Inklusion und viel Spaß beim „Bunten Abend des Sports

Lengerich/Tecklenburger Land -

Das Lampenfieber steigt langsam aber sicher bei den heimischen Akteuren, die bei der 29. Lengericher Sportschau auftreten. Sie sorgen alljährlich für den Stallgeruch und sind das i-Tüpfelchen beim „Bunten Abend des Sports“ am 2. März in der Dreifachsporthalle.

Freitag, 08.02.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 17:30 Uhr
Kinder in Bewegung sind zu erleben beim Auftritt der Mädchen und Jungen des Bodelschwingh-Kindergartens aus Wechte unter der Leitung von Ellen Frenz.
Kinder in Bewegung sind zu erleben beim Auftritt der Mädchen und Jungen des Bodelschwingh-Kindergartens aus Wechte unter der Leitung von Ellen Frenz. Foto: Detlef Dowidat

Das Lampenfieber steigt langsam aber sicher bei den heimischen Akteuren, die bei der 29. Lengericher Sportschau auftreten. Sie sorgen alljährlich für den Stallgeruch und sind das i-Tüpfelchen beim „Bunten Abend des Sports“ am 2. März in der Dreifachsporthalle. Wer sehen will, was die lokalen Gruppen drauf haben, sollte sich mit Eintrittskarten eindecken.

Noch gibt es reichlich Auswahl. „Natürlich möchten wie bei allen anderen 28 Sportschauen zuvor auch bei der 29. gerne wieder ausverkauft sein“, erklärt Petra Thiemann-Niermann, Vorsitzende des Stadtsportverbandes, der zusammen mit der Stadt, der Stadtsparkasse und den Westfälischen Nachrichten die Veranstaltung durchführt. Karten gibt es zu den Öffnungszeiten an der Information der Stadtsparkasse am Rathausplatz.

Integration und Inklusion wird schon lange bei der Lengericher Sportschau gelebt. Nicht verwunderlich, dass die Ledder Werkstätten (LeWe) zum sechsten Mal dabei sind, in diesem Jahr mit der „Zumba Dance Crew“.

Die „Zumba Dance Crew“ der Ledder Werkstätten unter der Leitung von Mareike Martens freut sich auf den ersten Auftritt auf großer Bühne außerhalb des eigenen Hauses.

Die „Zumba Dance Crew“ der Ledder Werkstätten unter der Leitung von Mareike Martens freut sich auf den ersten Auftritt auf großer Bühne außerhalb des eigenen Hauses. Foto: Detlef Dowidat

Die gibt es zwar erst seit zwei Jahren, aber die 14 Frauen mit Behinderung haben fleißig geübt und freuen sich riesig auf ihren Auftritt. Zumba – das ist eine gesunde Mischung aus Salsa, Mambo und ist stark verwandt mit Aerobic. Für die Crew sei es auf jeden Fall viel Bewegung zur Musik etwa von Michael Kelly, James Hype oder Alvaro Soler. Und genau darauf komme es auch an, verrät Mareike Martens.

Die LeWe-Mitarbeiterin und Trainerin ist aktive Tänzerin und nennt einen großen Vorteil von Zumba für Menschen mit Behinderung: „Man kann jeden Tanzschritt eher zurückhaltend in kleinen Bewegungen oder auch sehr intensiv mit vollem Körpereinsatz ausführen. Eben so, wie es die Frauen individuell wollen und können.“ Nichts muss absolut perfekt sein. Der Spaß an Latin, an der kleinen Choreografie und der gemeinsamen Bewegung zählen.

Aktuell feilt die „Zumba Dance Crew“ an sieben Tänzen und probt immer mittwochs in der LeWe-Therapiehalle in Ledde. Beim „Tag der Begegnung“ 2017 und 2018 und dem Erntefest 2018 auf dem Hof Stapenhorst stand sie auf der Bühne, aber die Sportschau ist der erste große Auftritt „außer Haus“.

Mädchen und Jungen im Kindergartenalter sind immer wieder Bestandteil der Sportschau. In diesem Jahr ist der Bodelschwingh-Kindergarten unter Leitung von Ellen Frenz mit von der Partie. Eingeübt ist ein Tanzspiel zum Musiktitel „Conquest of paradise“ von Vangelis. Mit Knicklichtern ausgestattet wollen die Kinder die Halle in Bewegung versetzen.

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