Radball: 2. Bundesliga
Zweiter Versuch für Kuhlage/Morgret

Tecklenburg-Leeden -

So hatten sie sich das nicht vorgestellt. Die aktuelle Zweitliga-Saison der Radballer steht für das Duo des RSV Bergeslust Leeden unter keinem guten Stern. Am kommenden Wochenende steht der zweite Spieltag auf dem Plan.

Donnerstag, 14.02.2019, 17:38 Uhr aktualisiert: 14.02.2019, 18:26 Uhr
Markus Kuhlage (Mitte), der nach einer OP selbst noch nicht wieder bei 100 Prozent ist, musste am ersten Spieltag der 2. Bundesliga ohne seinen etatmäßigen Partner Thorsten Göpfert (rechts) antreten. Auch am zweiten Spieltag fällt Göpfert aus und Benedikt Morgret muss wieder einspringen..
Markus Kuhlage (Mitte), der nach einer OP selbst noch nicht wieder bei 100 Prozent ist, musste am ersten Spieltag der 2. Bundesliga ohne seinen etatmäßigen Partner Thorsten Göpfert (rechts) antreten. Auch am zweiten Spieltag fällt Göpfert aus und Benedikt Morgret muss wieder einspringen. Foto: Uwe Wolter

Dabei müssen die Leedener Radballer nach Krofdorf bei Gießen reisen. Dort sollen die ersten Punkte eingefahren werden. Aber das dürfte kein einfaches Unterfangen werden, denn das RSV-Team muss schon wie am ersten Spieltag vor zwei Wochen auf Thorsten Göpfert verzichten.

Göpfert war schon kurzfristig beim Saisonstart ausgefallen. Für ihn sprang Benedikt Morgret vom Oberligateam ein. Zusammen mit Stammspieler Markus Kuhlage gab das Duo sicher sein Bestes, doch in der Formation war gegen die Gegner kein Kraut gewachsen. 1:4 gegen Waldrems, 1:8 gegen Bechhofen und 1:9 gegen Naurod lauteten die Ergebnisse. „Ein Radballteam besteht eben nur aus zwei Spielern. Wenn da einer ausfällt, ist der schwer zu ersetzen“, sagte Markus Kuhlage nach dem ersten Spieltag.

Für seinen Ersatzmann Benedikt Morgret war es ein großer Sprung von der Oberliga in die 2. Liga. Dazu kam, dass beide praktisch keine Zeit hatten, sich im Training ein wenig einzuspielen. Und wenn dann auch noch dazu kommt, das die einzig verbliebene Stammkraft auch noch nicht wieder richtig fit ist, wird es gleich doppelt schwer. „Nach einer Operation konnte ich noch gar nicht wieder voll trainieren“, berichtete Markus Kuhlage. „Und für Benedikt war es natürlich sehr schwierig. Da ist schon ein großer Unterschied zur Oberliga.“

Durch den verpatzten Start hat der RSV Bergeslust, der die Vorsaison als Tabellenfünfter der 2. Bundesliga Mitte abschließen konnte, gleich kräftig an Boden verloren. Eigentlich sollte nun quasi das Feld von hinten aufgerollt werden. Aber, wie schon erwähnt, sind die Vorzeichen vor dem zweiten Spieltag am Samstag alles andere als gut. Ohne Thorsten Göpfert wird es auch in Krofdorf eine Herkulesaufgabe für das wackere RSV-Duo. „Es ist allemal besser, mit Ersatz anzutreten, als die Spiele abzuschenken“, sagt Kuhlage. Mit anderen Worten, Benedikt Morgret darf ein weiteres Mal Zweitligaluft schnuppern und dürfte vielleicht auch an Erfahrung dazugewinnen.

Im ersten Spiel (14 Uhr) bekommen es die Leedener mit Bilshausen zu tun. Das Duo Heinemann/Stephan startete vor zwei Wochen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Zweiter Gegner ist der RSV Krofdorf 3. Zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage bedeuten aktuell Rang vier für die Hessen. Gleich noch einmal geht es danach gegen Krofdorf, allerdings diesmal das Team 2. Krofdorf 2 liegt punktgleich mit Bilshausen auf Rang fünf. Als viertes Match wartet auf die Bergeslust-Mannen der RV Bolanden. Ein Sieg, ein Remis sowie eine Niederlage steht zu Buche.

In Bestbesetzung und Topverfassung dürfte sich das RSV-Team einige Punkte ausrechnen. Doch so wird es wieder ein haarige Sache.. Mittlerweile haben die Leedener, die vor zwei Jahren sogar um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpften, ihre Saisonziele revidiert. „Unser Ziel kann unter diesen Voraussetzungen nur der Klassenerhalt sein“, sagte Markus Kuhlage bereite nach dem verpatzten Auftakt.

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