Fußball: Bezirksliga-Statistik
Drei Absteiger aus dem Tecklenburger Land

Lengerich -

Die Bezirksliga-Saison ist beendet. Mit drei Absteigern musste das Tecklenburger Land kräftigen Aderlass hinnehmen. Preußen Lengerich, Teuto Riesenbeck und Arminia Ibbenbüren hat es erwischt. Das hat es schon lange nicht mehr gegeben.

Sonntag, 02.06.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 02.06.2019, 18:00 Uhr
Arminia Ibbenbüren mit Gerrit Mahmutovic (Nr. 20) und Vadim Schmidt (3. von links) sowie Preußen Lengerich mit Christopher Brune, Sascha Höwing, Tim Kipp und Luca Veronelli (von links) sind zwei drei drei Bezirksliga-Absteiger aus dem Tecklenburger Land.
Arminia Ibbenbüren mit Gerrit Mahmutovic (Nr. 20) und Vadim Schmidt (3. von links) sowie Preußen Lengerich mit Christopher Brune, Sascha Höwing, Tim Kipp und Luca Veronelli (von links) sind zwei drei drei Bezirksliga-Absteiger aus dem Tecklenburger Land. Foto: Alfred Stegemann

Sechs Mannschaften waren es in der vergangenen Saison, sieben hätten es in der kommenden sein können. Stattdessen gehen nur noch vier Clubs aus dem Tecklenburger Land im Spieljahr 2019/20 in der Bezirksliga auf Punktejagd. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren kein TE-Team in den sauren Abstiegsapfel beißen musste, erwischte es in dieser Saison mit Preußen Lengerich , Teuto Riesenbeck und Arminia Ibbenbüren gleich drei heimische Vereine.

TuS Recke, Ibbenbürener SV und Aufsteiger Cheruskia Laggenbeck schafften sicher den Klassenerhalt. Mit Kreisliga-Meister SC Hörstel kommt ein weiteres heimischen Team hinzu, so dass künftig ein TE-Quartett in der ersten überkreislichen Liga vertreten ist. Der Dreifach-Abstieg aus der Bezirksliga macht sich auch in der Kreisliga A und B bemerkbar. Auch hier müssen jeweils mehr Mannschaften absteigen als zuletzt.

Die Gründe für den kräftigen Aderlass des Tecklenburger Landes sind vielfältig. Vor allem dürfte Arminia Ibbenbüren lange nicht mit dem Abstieg gerechnet haben, hielt sich der Club aus Schierloh doch lange im Mittelfeld. Doch eine extrem schwache Rückrunde (11 Punkte) ließ die Mannschaft von Trainer Hubertus Ahmann ins Bodenlose fallen. Nach schlechter steht Teuto Riesenbeck da. Der Kreisliga-A-Meister von 2013 hielt sich sechs Jahre in der Bezirksliga und schaffte es in der Rückrunde, nicht einen Punkt einzufahren. 16 Niederlagen in 16 Spielen ist rekordverdächtig. Entsprechend logisch ist der Abstieg.

Und Preußen Lengerich? Die Blau-Weißen haben ein fast schon unglaubliches Wellental hinter sich. Als Meister der Kreisliga A der Saison 2013/14 ging es steil bergauf. Durchmarsch durch die Bezirksliga 2014/15, Fast-Meister in der Landesliga 2015/16. Drei Jahre verblieben die Preußen in der Landesliga, ehe es genauso steil bergab ging, wie die rasante Klettertour zuvor. Nach dem höchst unglücklichen Abstieg aus der Landesliga vor einem Jahr war die Bezirksliga mit einem weiteren Abstieg wieder nur Durchgangsstation. Künftig finden sich die Preußen in der Kreisliga A wieder, in der sie bereits von 2011 bis 2014 beheimatet waren.

Dass nach dem Landesliga-Abstieg auch die Bezirksliga nur schwer zu halten sein würde, hatte sich frühzeitig angedeutet. Daran änderte auch der Trainerwechsel von Sebastian Ullrich zu Pascal Heemann nichts. Die Preußen waren mit einer extrem jungen Mannschaft ins Rennen gegangen, die dem Druck nicht standhalten konnte. Vor allem in der Fremde lief es überhaupt nicht, stellt Lengerich doch die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga.

Aufgrund einer äußerst starken Rückserie sprang der SC Altenrheine zwar sehr spät, aber frühzeitig genug, auf den Spitzenplatz und sicherte sich in einem spannenden Saisonfinish mit einer um lediglich zwei Treffer besseren Tordifferenz die Spitzenposition in der Bezirksliga und damit den Landesliga-Aufstieg.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6661063?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57547%2F
Selbst die Kinder nahmen Drogen
Dieser Motorroller wurde Ende Mai von der Feuerwehr aus dem BSG-Teich gefischt. Das Fahrzeug war gestohlen und danach in dem Teich entsorgt worden.
Nachrichten-Ticker