Fußball: Saisonbilanz der Kreisliga A Tecklenburg
SC Hörstel ist in fast allen Statistiken spitze

Tecklenburger Land -

Die meisten Saisonsiege, die wenigsten Niederlagen, die meisten Treffer erzielt, das beste Hinrundenteam, die beste Heimmannschaft – es gibt kaum eine Statistik der gerade abgelaufenen Saison in der Fußball-Kreisliga A, in der der SC Hörstel nicht vorne liegt.

Freitag, 07.06.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 10.06.2019, 13:54 Uhr
Julin Muthulingam (am Ball) und der SC Hörstel wurden Meister der Kreisliga A und stiegen in die Bezirksliga auf. Der Hörsteler Stürmer war der zweitbeste Torschütze der abgelaufenen Saison.
Julin Muthulingam (am Ball) und der SC Hörstel wurden Meister der Kreisliga A und stiegen in die Bezirksliga auf. Der Hörsteler Stürmer war der zweitbeste Torschütze der abgelaufenen Saison. Foto: Tobias Mönninghoff

Folgerichtig wurde das Team des Trainergespanns Mirco Heger und Sebastian Bruns mit fünf Punkten Vorsprung vor dem SC Halen Meister und steigt in die Bezirksliga auf.

Tore: 1033 Tore fielen in den 240 Begegnungen der Spielzeit 2018/19, im Schnitt waren es 4,3 Treffer pro Partie. Mehr Tore sind in den vergangenen zehn Spielzeiten nur in der Saison 13/14 gefallen (im Schnitt 4,8). Maßgeblich beteiligt an trefferreichen Spielen war – natürlich – der SC Hörstel, zumindest im Angriff. 103 Mal trafen die Hörsteler in 30 Partien. Den zweitbesten Wert erzielte SC Halen mit 97 Toren. In der Abwehr hingegen waren die Hörsteler „Vize-Meister“ im Toreverhindern. Nur 40 Gegentreffer kassierten sie. Die beste Defensive stellte der SC Dörenthe (38), auf Platz drei der VfL Eintracht Mettingen (41).

Die 2. Mannschaft des VfL Eintracht Mettingen hingegen hatte die löchrigste Abwehr mit 116 Gegentreffern. Mit nur 30 Toren, also genau einem pro Spiel, hatte Mettingen 2 zudem den schwächsten Angriff. Konsequenz: Mit nur sieben Punkten und 27 Zählern Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz musste der Aufsteiger den Gang zurück in die Kreisliga B antreten. Die Mettinger Reserve war in der vergangenen Saison sozusagen das Gegenstück zum SC Hörstel: Sie verzeichnete die wenigsten Siege (2), die meisten Niederlagen (27), war das schlechteste Hin- und Rückrundenteam sowie die schlechteste Heim- und Auswärtsmannschaft.

Die torreichste Partie der Saison war mit zwölf Treffern die zwischen dem VfL Büren und dem VfL Eintracht Mettingen 1, die 4:8 endete. Die höchsten Siege landeten der SC Hörstel mit 9:1 gegen den BSV Brochterbeck und der SC Dörenthe mit 9:1 gegen Mettingen 2.

Die torreichste Partie der Saison war das spiel zwischen dem VfL Büren (helle Trikots) und dem VfL eintracht Mettingen, das die Mettinger mit 8:4 gewannen.

Die torreichste Partie der Saison war das spiel zwischen dem VfL Büren (helle Trikots) und dem VfL eintracht Mettingen, das die Mettinger mit 8:4 gewannen.

Saisonverlauf: Insgesamt 15 Spieltage lang führte der SC Hörstel die Tabelle an. Er startete auf Platz 3, rückte für drei Spieltage auf Platz 2 vor, war vom 5. bis zum 15. Spieltag und dann wieder vom 27. bis zum 30. Spieltag Spitzenreiter, unterbrochen vom 16. bis zum 26. Spieltag vom SC Halen. Lediglich zwei weitere Spitzenreiter gab es: den TuS Tecklenburg nach dem ersten Spieltag und Falke Saerbeck vom zweiten bis zum vierten Spieltag.

Trainerkarussell: Vier Vereine wechselten während der Saison ihre Trainer, nur einmal war es eine Trennung „in gegenseitigem Einvernehmen“. Drei Mal gingen die Trainer von sich aus, alle drei in der Winterpause. Frank Karlisch wechselte vom SV Halverde zum (Noch-)Bezirksligisten Teuto Riesenbeck, Reimund Bloms und Jörg Dieckmann übernahmen. Für den zurückgetretenen Andreas Steffen kam in Dreierwalde Jan Wissing, und für den ebenfalls zurückgetretenen Birger Röber kam bei Eintracht Mettingen 2 nach 16 Niederlagen in 16 Spielen Franjo Wienke. Der VfL Ladbergen trennte sich Ostern von Peter Melchers, für ihn übernahm Andreas Habben.

Torjäger: Erfolgreichster „Knipser“ war Halens Kevin Wolff mit 36 Saisontreffern (Schnitt 1,2 pro Spieltag). Hörstels Julin Muthulingam war 31 Mal erfolgreich, gefolgt von Tecklenburgs Isuf Asllani (29) und Dörenthes Jarmo Knüppe (20).

Fairness: Zwei Mannschaften kamen während der Saison gänzlich ohne Platzverweis aus: der SC Hörstel und der VfL Eintracht Mettingen. Nimmt man sämtliche Karten zusammen, liegen sie dennoch nicht an der Spitze der Fairnesstabelle. Die führt die ISV 2 an, gefolgt von Mettingen und Brochterbeck. Schlusslicht der Fairnesstabelle ist der SV Halverde, davor rangiert der SV Büren.

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