Bogenschießen
Leon Zemella verpasst DM-Bronze mit seinem Team nur knapp

Tecklenburg-Leeden/Ibbenbüren -

Am vergangenen Wochenende war Berlin Schauplatz der Finals 2019. Zehn Deutsche Meisterschaften in den unterschiedlichsten Sportarten fanden in der Bundeshauptstadt statt. Dazu gehörten auch die Deutschen Meisterschaften im Bogenschießen, die auf dem Maifeld des Olympiaparks ausgetragen wurden.

Donnerstag, 08.08.2019, 15:48 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 15:52 Uhr
Das Schüler-A-Team des BSC Ibbenbüren mit (von links) Leon Zemella, Trainer Josef Neyer, Jonas Laukötter und Philip Brose verpasste bei den Deutschen Meisterschaften der Bogenschützen nur knapp die Bronzemedaille. Der Wettbewerb fand auf dem Maifeld vor dem Olympiastadion (Bild rechts) statt.
Das Schüler-A-Team des BSC Ibbenbüren mit (von links) Leon Zemella, Trainer Josef Neyer, Jonas Laukötter und Philip Brose verpasste bei den Deutschen Meisterschaften der Bogenschützen nur knapp die Bronzemedaille. Der Wettbewerb fand auf dem Maifeld vor dem Olympiastadion (Bild rechts) statt. Foto: Tanja Zemella

Vor der imposanten Kulisse des Olympiastadions reihten sich 90 Zielscheiben für über 700 Schützen, die in den unterschiedlichen Schützenklassen an den Start gingen, auf.

Bereits am Freitag rangen dort die Herren- und Damenklassen um die Qualifikation für das Finalschießen am Samstag. Durch starke Unwetter wurden die Viertel- und Halbfinal-Entscheidungen erst am Samstagmorgenausgetragen.

Bei strahlendem Sonnenschein und fast wolkenlosem Himmel ging am Samstagmorgen auch der Ledder Bogenschütze Leon Zemella für das Team des BSC Ibbenbüren in der Klasse Recurve Schüler A männlich an den Start. Dabei musste er sein Können gegen 49 Konkurrenten, die zum Teil noch ein Jahr älter waren als er, unter Beweis stellen. Der Druck war sehr hoch, denn die Konkurrenz des BSC BB Berlin, die er bei der Deutschen Meisterschaft in der Halle in Biberach hinter sich lassen konnte, hatte diesmal Heimvorteil und ging ebenfalls gut vorbereitet an den Start.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Durchgang verbesserte Leon Zemella seine Leistung im zweiten Durchgang enorm und kämpfte sich Passe für Passe bis Platz sechs mit 649 von 720 möglichen Ringen hoch und lag punktgleich mit Platz fünf, hatte aber zwei Zehner weniger geschossen.

In der Mannschaftswertung verpasste das Team um Leon Zemella mit Jonas Laukötter und Philip Brose nur knapp einen Medaillenplatz. Das Trio lag mit 1880 Ringen auf Platz vier nur zwölf Ringe hinter Platz drei. Trainer Josef Neyer stand während des Turniers mit Rat und Tat und motivierenden Worten zur Seite und war stolz auf seine Schützen und die tollen Ergebnisse.

Mit dieser Deutschen Meisterschaft geht die Turniersaison im Freien für die Schützen in diesem Jahr zu Ende. Die Turniersaison in der Halle beginnt wieder im Oktober mit der Vereinsmeisterschaft.

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