Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Preußen Lengerich will Wiedergutmachung

Tecklenburger Land -

Hat sich der SC Preußen Lengerich von der 1:5-Heimpleite gegen Arminia Ibbenbüren erholt? Das können die Spieler von Trainer Pascal Heemann am Sonntag um 15 Uhr in der Hopstener WestfaliArena beantworten.

Freitag, 20.09.2019, 18:26 Uhr aktualisiert: 20.09.2019, 18:30 Uhr
Martin Fleige (Mitte) kam zuletzt gegen Arminia Ibbenbüren nicht wirklich zum Zug. In Hopsten will er am Sonntag wieder mehr Torgefahr ausstrahlen.
Martin Fleige (Mitte) kam zuletzt gegen Arminia Ibbenbüren nicht wirklich zum Zug. In Hopsten will er am Sonntag wieder mehr Torgefahr ausstrahlen. Foto: Uwe Wolter

Auch die weiteren Begegnungen des siebten Spieltags werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen, dabei will unter anderem der TGK Tecklenburg nach dem Pokalsieg gegen die ISV nun auch in der Liga weiter Punkte sammeln. Zu Gast ist Brukteria Dreierwalde.

Bereits am Freitagabend standen sich Teuto Riesenbeck und die ISV 2 sowie der VfL Ladbergen und der SC Halen gegenüber (Ergebnisse lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor).

TGK Tecklenburg -

Brukteria Dreierwalde

Tecklenburg sei „weit weg von Dreierwalde“, daher könne Brukteria-Trainer Jan Wissng die Gastgeber auch nur sehr schwer einschätzen. Was er allerdings sehr wohl weiß ist, dass die Kobbos „gute Individualisten“ im Kader haben, bislang aber „nie den großen Sprung geschafft haben“. Wissing erwartet einen ähnlich starken Gegner wie Dörenthe zuletzt, sodass sich seine Elf steigern muss. Den Kobbos steckt sicher noch das Pokalspiel vom Donnerstagabend (4:3 gegen Bezirksligist ISV) in den Beinen. Der Sieg könnte aber auch in der Meisterschaft Kräfte freisetzten. Mit neun Punkten sind die Verantwortlichen Trainer Klaus Bienemann und sein Co Julian Lüttmann nicht zufrieden. Das ist noch Luft nach oben.

Westfalia Hopsten -

Preußen Lengerich

Eigentlich mag es Hopstens Trainer Frank Greiwe gar nicht nach Ausreden für die bisher eher magere Punktausbeute zu suchen, doch was aktuell bei der Westfalia personell los ist, „frustriert alle“. Mit Bastian Stapper hat sich nun die nächste Stammkraft vorerst abgemeldet, die Situation bleibt „extrem eng“. Die Ausfälle seien „nicht mehr aufzufangen“, entsprechend sei die Erwartungshaltung auch „nicht mehr so hoch“. Im Training hat Greiwe aber endlich eine „Jetzt-Erst-Recht-Mentalität“ ausgemacht: „Die Jungs wollen endlich den Spieß umdrehen.“ Das wollen sicherlich auch die Gäste aus Lengerich, die sich zuletzt in Überzahl Arminia Ibbenbüren mit 1:5 geschlagen geben mussten. Preußen-Coach Pascal Heemann fand nach der Begegnung deutliche Worte der Kritik und erwartet in der WestfaliArena sicherlich eine Reaktion seiner Mannen.

Eintracht Mettingen -

Schwarz-Weiß Lienen

Nach der 0:2-Pleite in Saerbeck zuletzt erwartet Mettingens Trainer Christian Loetz eine Steigerung seiner Elf. „Wir müssen uns wieder auf unsere Stärken konzentrieren und zurück in die Spur finden, anders als in der Vorwoche“, zählen für den Übungsleiter nur drei Zähler. Die Lienener sieht er dabei als „echte Bereicherung“ für die Liga an, der Aufsteiger spiele einen „attraktiven Fußball mit vielen Toren“. Der Aufsteiger aus Lienen könnte mit einem Sieg an der Eintracht in der Tabelle vorbeiziehen.

SC Dörenthe -

SV Dickenberg

„Wir haben den Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen und müssen direkt zeigen, wer Herr im Hause ist“, redet Ralf Scholz nicht lange um den heißen Brei herum. Da interessiert ist es ihn auch nicht, dass der DSC personell „arg gebeutelt ist“. Felix Ottmann, Jarmo Knüppe und Jonas Stroot fallen verletzt aus, dazu gesellen sich einige Urlauber. Die Gäste schätzt er als sehr geschlossene Truppe ein. „Dickenberg hat als Aufsteiger seine Hausaufgaben schon gemacht“, erwartet Scholz alles andere als einen Selbstläufer.

Schwarz-Weiß Esch -

Falke Saerbeck

Eschs Co-Trainer Stephan Meyer erwartet eine Reaktion seiner Akteure, die sich nach dem 0:9-Debakel in Halen einsichtig zeigten. „Die Jungs sind extrem willig, die Reaktion kam schon in der starken Trainingseinheit am Dienstag.“ Verlieren könne man auch gegen Saerbeck, „aber man muss zumindest nachher in den Spiegel schauen können“. Das sei in der Vorwoche nicht der Fall gewesen. „Und das darf so nie wieder passieren“, sagt Meyer. Im Vergleich zur Vorwoche fehlt den Püsselbürenern am Sonntag Andre Jostmeier.

Arminia Ibbenbüren -

SV Büren

Die Gründe für den Aufschwung sind für Arminias Trainer Hubertus Ahmann vielfältiger Natur: „Wir sind effektiver geworden, wir strahlen mehr Sicherheit und Ruhe aus und das Selbstvertrauen ist zurück.“ Die bisherigen Partien hätten gezeigt, dass die Arminen in der Lage sind, ihre Kontrahenten spielerisch zu dominieren. „Und das gibt einem ein gutes Gefühl“, ist sich Ahmann sicher. Den SV Büren schätzt der DJK-Coach als echte Spitzenmannschaft ein, die „an guten Tagen jeden kaputtschießen kann“. Gerade spielerisch habe der Gast richtig Qualität dazugewonnen. „Defensiv hatten sie in der Vergangenheit immer so ihre Probleme“, weiß Ahmann, wo es anzusetzen gilt. Personell sieht es in Schierloh weiterhin gut aus. Zwar muss David Lorenz am Sonntag passen, dafür stehen Tobias Kipp und Alex Wübker jedoch vor ihrer Rückkehr und auch Frederic Ruwe macht weiterhin Fortschritte.

Bei den Gästen hofft Trainer Marcel Czichowski darauf, dass die Spielgenehmigung für die Bürener Brasilianer rechtzeitig vor dem Wochenende eintrifft. „Die Jungs spülen uns noch einmal richtig nach vorne“, hat der SVB-Coach im Training einen hervorragenden Eindruck von den Neuen bekommen. Auch sonst sieht es personell sehr gut aus, zumal „wir einfach eine gute Breite im Kader haben“, sagt Czichowski. Die Gastgeber sind für den Mann an der Seitenlinie einer der absoluten Titelfavoriten,

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