Volleyball: 3. Liga
Tebus bewahren kühlen Kopf beim 3:1-Sieg in Lintorf

Tecklenburger Land -

Den vierten Sieg im fünften Saisonspiel der 3. Liga feierten am Samstagabend die Tecklenburger Land Volleys beim VfL Lintorf. Beim 3:1-Erfolg bewahrten sie durchweg kühlen Kopf.

Sonntag, 13.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 13.10.2019, 17:20 Uhr
Sebastian Gartemann (Mitte) sah die Tebus in den ersten zwei Sätzen „drückend überlegen“.
Sebastian Gartemann (Mitte) sah die Tebus in den ersten zwei Sätzen „drückend überlegen“. Foto: Stefan Daviter

Die Tecklenburger Land Volleys haben in der hitzigen Derby-Atmosphäre beim VfL Lintorf kühlen Kopf bewahrt. Am Samstagabend feierte die Rusche-Sechs ihren vierten Erfolg im fünften Saisonspiel der 3. Liga, mit 3:1 behielten die Tebus im Osnabrücker Land die Oberhand.

„In den ersten beiden Sätzen waren wir drückend überlegen“, sah Zuspieler Sebastian Gartemann einen souveränen Start der von einigen Fans lautstark unterstützten Gäste. 25:14 lautete das deutliche Resultat in Durchgang eins, nicht minder klar verlief der zweite Satz (25:15). Die Blockarbeit passte, durch druckvolle Aufschläge setzten die Tebus die Gastgeber konsequent unter Druck.

Die Tebus wähnten sich auf der sicheren Seite, doch das Derby wurde noch einmal eng. Die Gastgeber reagierten mit einigen taktischen Umstellungen. „Wir haben dann ein wenig den Fokus verloren“, beschrieb Trainer Mathias Rusche den dritten Durchgang. Mit 25:19 entschied Lintorf diesen Satz für sich, alles war wieder offen.

Die Anhänger der Heimmannschaft schöpften Hoffnung, doch die Gäste besannen sich in Durchgang vier wieder auf ihre Stärken im Aufschlag- und Annahmebereich. Es entwickelte sich nun bis zum 18:18 ein völlig offenes Duell der beiden Rivalen, mit dem besseren Ende für die Tebus. „In der Crunchtime waren wir dann diszipliniert in der Blockarbeit und haben die Ansagen des Coaches gut umgesetzt“, durfte der später zum wertvollsten Akteur der Partie gewählte Gartemann auf dem Platz mitansehen, wie seine Sechs den 3:1-Erfolg einfuhr und sich vor dem anstehenden Mammutprogramm in der 3. Liga eine glänzende Ausgangsposition verschaffte.

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