Basketball: 1. Regionalliga
TV Ibbenbüren besiegt den Deutzer TV 91:74

Tecklenburger Land -

Im zweiten Viertel zog der TVI den Deutzern davon, am Ende stand der dritte Liga-Sieg in Folge. Marc Pohlmann, Coach der Regionalliga-Basketballer, war ziemlich zufrieden nach dem Spiel, das eines ganz nach seinem Geschmack war.

Sonntag, 13.10.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 13.10.2019, 20:34 Uhr
Daniel Boahene war einer der Aktivposten im zweiten Viertel, als der TVI die Weichen stellte für den Heimsieg gegen die Deutzer „Kellerkinder“.
Daniel Boahene war einer der Aktivposten im zweiten Viertel, als der TVI die Weichen stellte für den Heimsieg gegen die Deutzer „Kellerkinder“. Foto: Jan Kappelhoff

Spektakel? „Brauche ich nicht.“ Wer wie viele Punkte macht? „Das ist für mich gar nicht so wichtig.“ Es war ein Spiel ganz nach dem Geschmack von Marc Pohlmann . Disziplinierter Basketball, Team-Basketball, eine super Mischung, die er gerne spielen sieht – und das alles sagte der Coach der Regionalliga-Basketballer des TV Ibbenbüren am Samstagabend nur über den Gegner, den Deutzer TV. „Ich habe einen Riesenrespekt vor ihnen“, sagte Pohlmann auch noch nach dem Spiel, das sein Team mit 91:74 für sich entschied und lobte damit auch gleich die Leistung der eigenen Mannschaft mit.

Denn wenn jemand diese klasse Mannschaft vom Deutzer TV am Ende eindeutig schlägt, dann hat es dazu ganz bestimmt so einiges benötigt. „Wir mussten 40 Minuten wirklich fokussiert sein. In den Phasen, wo wir es nicht waren, haben wir viele Hänger eingebaut und Fehler gemacht und Deutz so stark gemacht. Ich bin summa summarum ganz zufrieden“, resümierte Marc Pohlmann. Sie bleiben damit auf Platz 5 der Liga. Platz 1 und 8 trennen nur vier Punkte. Die Clubs geben Gas für die Playoffs.

Die Konzentration, die die Ibbenbürener benötigten, war ihn anzumerken, vor allem in den jeweils ersten zehn Minuten der Halbzeiten. Zu keiner Zeit bahnten außerordentlich spektakuläre Szenen in diesem Spiel an. „Das brauche ich auch nicht, ich brauche einfach mehr Punkte als der Gegner“, sagte Pohlmann dazu. Das funktionierte, war aber Schwerstarbeit. Zunächst war nämlich Deutz gute sechs Minuten in Führung, erst zum Ende des ersten Viertels kam der TVI auf, (18:16) in den zweiten zehn Minuten drehten sie dann auf und boten zur disziplinierten Defensive auch noch vernünftig Zug zum Korb. Ein 11:0-Lauf brachte den TVI mit 36:23 in Front, zur Pause lag die Heim-Fünf mit 46:33 vorne.

Die gelobten Deutzer versuchten nach der Pause , sich auch über Emotionen zurück ins Spiel zu kämpfen. Der 9:0-Lauf zum 40:46 aus Deutzer Sicht ließ vermuten, dass das das Mittel der Wahl war. Ibbenbüren hatte aber seine Stärken entgegenzusetzen, Marc Pohlmann drehte im Timeout nach nicht einmal eineinhalb Minuten an den richtigen Stellschrauben. Bis zum Ende des dritten Viertels war der TVI wieder auf 64:50 weggezogen. In Durchgang zwei drehte offensiv Marco Porcher noch richtig auf, traf drei Dreier und avancierte mit 25 Punkten zum besten Werfer. Marc Pohlmann kommentierte das so: „Punkte sind für mich gar nicht so wichtig. Für mich war am wichtigsten: Wir sind in der ersten Halbzeit weggezogen, als die vermeintlichen Bankspieler auf dem Platz waren. Das zeichnet uns diese Saison aus, da wollen wir hin: Dass immer, wenn ich wechsle, ein positiver Impact aufs Spiel reinkommt.“

Unterm Strich kam der 91:74-Heimsieg dabei heraus. Zum dritten Mal in Folge zwei Punkte für den TVI. „Heute gewinnen wir das erwartet schwere Spiel gegen eine sehr homogene und kampfstarke Truppe aus Deutz. Kompliment an den Gegner und an unsere Jungs“, sagte TVI-Manager Tobias Hülsmeier. Am kommenden Wochenende gehts nach Leverkusen. Zum nächsten erwartet schweren Gegner.

TV Ibbenbüren: Porcher (25 Punkte/4 Dreier), Fumey (18/1), Leavitt (14/1), Schröder (13), Boahene (10/2), Barga (7), Avermann (4/1), Kosel, Foulds, Fischer.

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