Fußball: Frauen-Landesliga
BSV Brochterbeck zum Derby nach Schierloh

Tecklenburger Land -

Es ist Derby-Zeit in der Frauenfußball-Landesliga. Die U 23 von Arminia Ibbenbüren empfängt am Sonntag den BSV Brochterbeck (12.45 Uhr). Mit Blick auf die Tabelle könnten die Voraussetzungen nicht unterschiedlicher sein.

Freitag, 08.11.2019, 17:45 Uhr aktualisiert: 08.11.2019, 17:50 Uhr
Am Sonntag kommt es in Schierloh zum Landesliga-Duell zwischen Arminia 2 (grüne Trikots) und dem BSV Brochterbeck.
Am Sonntag kommt es in Schierloh zum Landesliga-Duell zwischen Arminia 2 (grüne Trikots) und dem BSV Brochterbeck. Foto: Alfred Stegemann

Die DJK ist stark in die Saison gestartet und hat sich zu einem Spitzenteams der Liga entwickelt, weiß auch BSV-Trainer Andrew Celiker : „ Arminia hat ihren Rhythmus gefunden“. Die Damen aus Brochterbeck stecken hingegen im Abstiegskampf und wollen unbedingt punkten, um die gefährliche Zone schnellstmöglich zu verlassen. Auch wenn die Favoritenrolle klar verteilt ist, warnt DJK-Trainerin Katharina Eiter vor den Gästen: „Aufgrund der Tabellensituation sollte es ein eindeutiges Ding sein, aber in der Vergangenheit war es immer eng, egal wie die Tabelle war. Brochterbeck muss unbedingt Punkten.“ Um das umzusetzen wollen die Brochterbeckerinnen an die geschlossene Mannschaftsleistung vom letzten Wochenende anknüpfen, bei der Celiker mit der spielerischen Performance seines Teams zufrieden war.

„Wenn wir individuelle Fehler vermeiden, dann sind Punkte für uns möglich“, so Celiker zuversichtlich. Manko in den letzten BSV-Spielen war die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. „Wir müssen die Torchancen nutzen“, erklärt Celiker, der am Sonntag auf Stamm-Stürmerin Nadja Bischof verzichten muss. Als möglicher Ersatz wird Nina Ledor wahrscheinlich weiter vorne spielen, um Brochterbeck mehr Durchschlagskraft zu verschaffen. Ansonsten sind alle Spielerinnen des BSV einsatzbereit.

Auch bei der DJK hat sich die Personalsituation leicht entschärft. Zwar fehlen mit Alicia Harder, Sanja Steggemann und Sophia Rieken drei potenzielle Stammspielerinnen, doch ist der Kader deutlich besser besetzt als noch in den letzten Spielen. Eiter ist zuversichtlich mit einem „breiten Kader“ ins Spiel zu gehen und alle „Positionen passend besetzen“ zu können. Da auch Arminias Westfalenliga-Team spielfrei hat, kann der Kader möglicherweise weiter aufgefüllt werden.

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