Fußball: Regionalliga West
Atalan: „Das wird kein Spaziergang in Homberg“

Lotte -

Die Regionalliga West nimmt an diesem Wochenende wieder den „Dienst“ auf und startet mit dem dritten Rückrundenspieltag in die Saisonfortsetzung. Für die Sportfreunde Lotte geht es am Samstag Richtung Ruhrpott, genauer gesagt zum Duisburger Aufsteiger VfB Homberg (14 Uhr PCC-Arena).

Freitag, 24.01.2020, 15:27 Uhr aktualisiert: 24.01.2020, 17:30 Uhr
Im Hinspiel feierten die Sportfreunde Lotte einen knappen 1:0-Sieg gegen den VfB Homberg. hier nimmt Siegtorschütze Jegor Jagupov (links) die Glückwünsche seiner Mitspieler entgegen.
Im Hinspiel feierten die Sportfreunde Lotte einen knappen 1:0-Sieg gegen den VfB Homberg. Hier nimmt Siegtorschütze Jegor Jagupov (links) die Glückwünsche seiner Mitspieler entgegen. Foto: Manfred Mrugalla

Auch wenn der VfB als Sechzehnter auf einem Abstiegsplatz überwintert hat, wartet dort keine leichte Aufgabe auf die Blau-Weißen. „Das wird kein Spaziergang“, warnt Lottes Trainer Ismail Atalan . Die Homberger hätten schließlich als einziger Club die beiden Top-Teams SC Verl und RW Essen in der Hinrunde geschlagen. Und die Sportfreunde selbst hatten im Hinspiel reichlich Mühe, um sich Dank des Treffers von Jegor Jagupov mit 1:0 durchzusetzen.

„Homberg ist sehr gut und schnell im Umschaltspiel. Da dürfen wir uns keine leichtfertigen Ballverluste erlauben“, weiß Atalan. „Die haben gute und schnelle Jungs im Mittelfeld. Und vorne sind Spieler wie Kader und Rankl sehr gefährlich. Da müssen wir aufpassen.“ Seine Mannschaft müsse in Homberg alles reinwerfen.

Da dürfen wir uns keine leichtfertigen Ballverluste erlauben.

Ismail Atalan

Zufrieden blickt Ismail Atalan auf die Vorbereitung in der Winterpause zurück. „Wir haben gut gearbeitet und haben auch eine Idee im Kopf, wie die Mannschaft aussehen könnte, die in Homberg aufläuft“, erklärt der SFL-Coach, will sich dabei aber nicht genauer in die Karten gucken lassen. „Alle Spieler haben gut mitgezogen“, ist er erfreut.

In den Vorbereitungsspielen hat Atalan das eine oder andere Experiment gewagt. So lief Außenverteidiger Fabian Gmeiner zeitweise im Mittelfeld auf. Leon Demaj kam im Angriff zum Einsatz. „Mit unserem kleinen Kader müssen wir variabel sein. Alle Spieler sollen mehr Einsatzzeiten bekommen“, meint Atalan.

Im Vergleich zur Hinrunde hat sich der Kader der Sportfreunder nur unwesentlich verändert. Innenverteidiger Matthias Rahn streift künftig für den Drittligisten MSV Duisburg das Trikot über. Neu im Kader ist seit Donnerstag Torwart Jonas Brammen. Der 22-Jährige wurde vom 1. FC Kaan-Marienborn ans Autobahnkreuz geholt. Damit haben die Lotteraner ein Back-Up für Jhonny Peitzmeier. Auf den 19-Jährigen lastete seit der Erkrankung von Alexander Eiban die volle Verantwortung. Zuletzt saß bei den Tests mit Max Samusch ein Torwart aus der B-Ligamannschaft auf der Bank. Ob sich bis zum Ende der Wechselfrist noch etwas tut, ist kaum zu erwarten. Es sei denn der angeblich von einigen höherklassigen Clubs umworbene Marcel Sobotta erliegt doch noch den Verlockungen.

Personell kann Atalan am Samstag fast aus dem Vollem schöpfen. Bis auf Eiban und Jeron Al-Hazeimeh (Kreuzbandriss) sind alle Akteure einsatzbereit. Die zuletzt angeschlagenen Sobotta und Tim Möller haben in den vergangenen Tagen voll mittrainiert und könnten in Homberg auflaufen. Am Samstagvormittag um 10.30 Uhr macht sich der Lotte-Tross auf den Weg Richtung Duisburg. Schiedsrichter der Partie ist Jonas Windeln (Heinsberg).

SF Lotte: Peitzmeier - Langlitz, Kolgeci, Lisnic, Gmeiner - Wendel, Prozondziono, Brauer - Freiberger, Jagupov, Lindner.

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