Spitzenreiter angelt sich vor dem Topspiel Ruwe und Kortemeyer vom Rivalen DJK Arminia
TGK Tecklenburg will es wissen

Freitag, 14.02.2020, 19:06 Uhr aktualisiert: 17.02.2020, 21:41 Uhr
Augen zu und durch: Der ehemalige Emsdettener und Ibbenbürener Frederic Ruwe spielt ab sofort für den TuS Graf Kobbo.
Augen zu und durch: Der ehemalige Emsdettener und Ibbenbürener Frederic Ruwe spielt ab sofort für den TuS Graf Kobbo. Foto: Vera Szybalski

„Ich hätte beide gerne behalten, aber kann sie nicht aufhalten“, lässt DJK-Trainer Hubertus Ahmann durchblicken, dass nicht nur sportliche Aspekte eine Rolle gespielt haben könnten bei dem Wechsel. Tecklenburgs Spielertrainer Julian Lüttmann wollte sich zunächst gar nicht zu den beiden Neuen äußern, ließ dann aber durchblicken, dass die Kobbos schon vor der Saison großes Interesse an Ruwe hatten und der Wechsel nun halt zustande kam.

Nicht nur aufgrund dieser beiden Personalien bezeichnet Hubertus Ahmann den Kontrahenten nicht mehr als richtigen Verein, sondern „eher als Projekt“. Daher sieht er auch den ganzen Druck aufseiten des Tabellenführers: „Da muss jetzt was kommen“. Jeder Verein müsse selber wissen, welchen Weg er gehe, so richtig anfreunden kann sich Ahmann mit den Geschehnissen in Tecklenburg nicht. Großen Respekt hat er dennoch vor der Arbeit, die beim Primus geleistet wird. „Die sind schon richtig gut, gehören mit ihren Spielern auch zu den absoluten Top-Teams der Liga“, traut er den Kobbos auch den Aufstieg durchaus zu.

Gerne wollen die Arminen den Spitzenreiter am Sonntag ärgern, die personelle Lage hat sich rechtzeitig zum Topspiel entspannt. 18 Akteure stehen der DJK zur Verfügung, einzig die Langzeitverletzten Chris Nietiedt und Tobias Kipp müssen passen.

Die Gäste ließen in ihrer gelungenen Winter-Vorbereitung immer wieder ihr enormes Potenzial aufblitzen, zuletzt beim 10:3 gegen den Bezirksligisten SC Hörstel. „Wir haben den Anspruch, das Spiel zu gewinnen“, ist Julian Lüttmann guter Dinge. Doch der Ex-Zweitligaprofi hat höchsten Respekt vor dem Kontrahenten. „Mit Domenik Breuer haben sie einen Ausnahmespieler, der weiß, wo das Tor steht. Dazu fünf, sechs Akteure mit Niveau über die Kreisliga hinaus“, so der TGK-Spielertrainer. Lüttmann freut sich einfach auf eine „geiles Spiel auf Augenhöhe.“

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