Kreisliga A: Ladbergern droht der Abstieg
VfL Ladbergen: Die Luft wird dünner

Kreis Tecklenburg -

Noch liegen elf Spiele vor den meisten Clubs in der Kreisliga A Tecklenburg. Dennoch beginnt schon jetzt das Rechnen. Das gilt in besonderem Maße für die abstiegsbedrohten Vereine.

Dienstag, 03.03.2020, 18:30 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 17:52 Uhr
Für Steffen Weikert (re.) und den VfL Ladbergen wird es schwer, die Klasse zu halten.
Für Steffen Weikert (re.) und den VfL Ladbergen wird es schwer, die Klasse zu halten. Foto: Heiner Gerull

19 Spiele haben die meisten Clubs in der Kreisliga A Tecklenburg absolviert, elf Begegnungen bleiben ihnen also noch, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen.

Fest steht, dass am Saisonende nur der Meister in die Bezirksliga aufsteigt. Die besten Karten hat der TuS Graf Kobbo Tecklenburg, der bei sechs Punkten Vorsprung vor Verfolger Arminia kaum mehr aufzuholen zu sein scheint.

Weniger klar ist derzeit, wer nach dem letzten Saisonspiel den bitteren Gang in die Kreisliga B antreten muss. Diese Entscheidung hängt maßgeblich davon ab, ob Vereine aus dem Einzugsbereich des Fußballkreises Tecklenburg aus der Bezirksliga zurück in die A-Liga kommen.

In dieser Hinsicht sieht es nicht rosig aus, denn in der ersten überkreislichen Liga steht dem SV Cheruskia Laggenbeck ausgerechnet im Jahr seines 100-jährigen Vereinsbestehens das Wasser bis zum Halse. Zuletzt verloren die Laggenbecker 1:7 beim SV Burgsteinfurt, womit Cheruskia als Tabellenletzter wohl ein ganz heißer Abstiegskandidat ist. Sollte der Club aus dem Ibbenbürener Stadtteil tatsächlich durchs Loch gehen, hätte das für die Kreisliga A Tecklenburg die Auswirkung, dass nicht nur zwei, sondern gar drei Clubs absteigen würden.

Erwischte es in der Bezirksliga einen zweiten TE-Club, etwa den SC Hörstel, bliebe es in der A-Liga bei drei Absteigern. Dafür entfiele in der Kreisliga B aber das Aufstiegs-Relegationsspiel der Tabellenzweiten der Staffelns eins und zwei. Angesichts dieser Umstände deutet vieles darauf hin, dass es in der A-Liga drei Absteiger geben wird – weil wohl ein TE-Club aus der Bezirksliga zurückkommt.

Im Kreisliga-Oberhaus hat der VfL Ladbergen die rote Laterne inne, der Abstand zu Tabellenplatz 13 beträgt schon satte acht Punkte. Und da die ISV-Reserve, die diesen Rang zurzeit einnimmt, noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat und der Tabellen-14. Schwarz-Weiß Esch gar zwei gegenüber dem VfL, wird die Luft für die Ladberger am Tabellenende immer dünner. Keine Frage – es ist ein dickes Brett, das das Team von Trainer Andreas Habben in den verbleibenden Saisonspielen noch zu bohren hat.

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