Kreisliga A: Topspiel gegen TuS Tecklenburg
Preußen Lengerich will TuS Tecklenburg ärgern

Lengerich/Tecklenburg -

Der SC Preußen Lengerich empfängt Spitzenreiter TuS Graf Kobbo Tecklenburg. Es ist eine Partie, die in mancherlei Hinsicht Brisanz in sich birgt.

Freitag, 06.03.2020, 18:28 Uhr aktualisiert: 06.03.2020, 20:54 Uhr
Marc Siegmund (re.) hat sich mit den Preußen viel vorgenommen für das Topspiel gegen TuS Tecklenburg.
Marc Siegmund (re.) hat sich mit den Preußen viel vorgenommen für das Topspiel gegen TuS Tecklenburg. Foto: Tobias Mönninghoff

Genau einer Mannschaft gelang es im bisherigen Saisonverlauf der Kreisliga A, dem aktuellen Spitzenreiter Tus Graf Kobbo Tecklenburg alle drei Punkte zu entreißen – dem SC Preußen Lengerich. „Das wollen wir am Sonntag ein zweites Mal versuchen“, verkündet Preußens Trainer Pascal Heemann im Brustton der Überzeugung vor dem Rückspiel im Preußenstadion.

Im Hinspiel drehte seine Elf in der Schlussphase einen 1:2-Rückstand und siegte mit 4:3, die Kobbos rutschten seinerzeit auf Rang acht der Tabelle ab. „Danach durften wir nichts mehr liegenlassen“, erinnert sich TGK-Spielertrainer Julian Lüttmann an die damalige Ausgangslage. Die Entwicklung der Kobbos ist seitdem beeindruckend, 13 Siege in Serie fuhr der Liga-Primus ein und nimmt Kurs Richtung Meisterschaft.

„Wir haben mit Lengerich noch eine Rechnung offen“, muss Julian Lüttmann seine Akteure nicht großartig motivieren. Genau wie sein Kollege Heemann glaubt er an ein „heißes Derby“ vor einer tollen Kulisse, zahlreiche Tecklenburger werden den Weg nach Lengerich antreten.

„Die Serie sucht sicherlich ihresgleichen und wir strotzen auch nur so Selbstvertrauen“, sagt Lüttmann und betont im gleichen Atemzug, „das müssen wir uns aber jede Woche neu verdienen.“ Gemeinsam mit Klaus Bienemann versucht er, „seine Jungs“ von Woche zu Woche zu begeistern. Mit Erfolg, „die Arbeit der beiden spricht für sich“, zollt auch Pascal Heemann den Tecklenburger Trainern Respekt.

Der Preußen-Coach weiß um die Schwere der Aufgabe, zumal es personell nicht gut aussieht bei den Gastgebern. David Markaj hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen, Mahmut Calis gar einen Kreuzbandriss im Knie, und bei Hendrik Schrot besteht der Verdacht auf einen Fußbruch. „Es wird definitiv nicht leider dadurch in der Rückrunde“, wiegen die Ausfälle für Heemann schwer. So umreißt er auch die Ausgangslage für den Sonntag ganz klar: „Tecklenburg hat die besseren Einzelspieler und ist auch spielerisch besser, der Schlüssel für uns wird die Einstellung und der Kampfgeist.“ Sollten alle elf Akteure diese Tugenden über 90 Minuten beherzigen, „dann können wir erneut gewinnen“, ist sich der Übungsleiter sicher.

 

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