Kreisliga A: Corona-Abbruch sorgt für krumme Zahlen
Brochterbeck 16. der Ewigen Tabelle

Tecklenburger Land -

In der „Ewige Tabelle“ der Kreisliga A Tecklenburg gibt es keine Meister und auch keine Absteiger. Dennoch eröffnet ein Blick auf das Tableau interessante Einblicke.

Mittwoch, 29.07.2020, 18:56 Uhr aktualisiert: 30.07.2020, 16:30 Uhr
Julian Lunow
Julian Lunow Foto: Jörg Wahlbrink

Corona hält die Welt in Atem. Auch die Sportwelt natürlich. Und ganz klar ebenso den Nabel der hiesigen, die Fußball-Kreisliga A. Saisonabbruch.

Wir haben uns natürlich auch gefragt, was das die Ewige Tabelle der Kreisliga A bedeutet. Die Quotientenregelung macht hier keinen Sinn, denn so eine ewige Tabelle lebt ja schließlich davon, dass in der Regel der oben steht, der länger in der Liga ist. Sonst würde in der ewigen Bundesliga-Tabelle bei einer Quotientenregelung RB Leipzig auch vor Schalke, Bremen oder dem HSV stehen, und mal ehrlich: Wer will das? Deswegen zählen wir einfach die tatsächlich errungenen Punkte weiter – so wie bisher. Und wenn deshalb der TuS Tecklenburg gegenüber SW Esch einen Vorteil hat, weil man in der Corona-Saison drei Spiele mehr absolvieren konnte, dann ist das eben so. Schließlich kann bei der ewigen Tabelle ja auch der Letzte nicht ab- und der Erste nicht aufsteigen. Ist ja nur eine fröhliche Spielerei.

Und doch hat sich was getan in der ewigen A-Liga-Tabelle. Corona hat sie mächtig durcheinandergewirbelt, sodass sie jetzt aufgrund der unterschiedlichen Zahlen an absolvierten Spielen krumm und schief aussieht. Auf den ersten sieben Plätzen ist dabei kein Stein auf dem anderen geblieben. So hat der SC Hörstel seine gerade erst errungene Tabellenführung schon wieder verloren. Kunststück, denn als Bezirksligist konnte der SC sein A-Liga-Punktepolster nicht weiter ausbauen. Brukteria Dreierwalde nutzte das eiskalt aus und zog an den Hörstelern wieder vorbei auf den Platz an der Sonne. Von Platz fünf auf Platz drei vorgeschoben hat sich die DJK Arminia Ibbenbüren. Das frühere A-Liga-Urgestein GW Steinbeck rutschte auf den vierten Platz ab. Fünfter ist jetzt Eintracht Mettingen. Allerdings ist den Tüöttendörflern der SV Büren dicht auf den Fersen und könnte unter Umständen in der kommenden Spielzeit schon vorbeiziehen.

Auch auf den unteren Rängen hat sich ein bisschen etwas getan in der ewigen A-Liga-Tabelle. Preußen Lengerich hat die ISV und Teuto Riesenbeck 2 überholt und liegt jetzt direkt hinter den Sportfreunden Lotte. Auch der TuS Tecklenburg hat nach seiner guten Spielzeit eine Menge Boden gut gemacht. Und die ISV 2 hat in der kommenden Spielzeit durchaus reelle Chancen, ihren 1000. A-Liga-Punkt zu ergattern.

Und dann gibt es auch noch die Fälle, dass nach vielen, vielen Jahren in der ewigen Tabelle der A-Liga zwei Mannschaften punktgleich sind. In diesem Falle sind das mit dem SV Dickenberg und dem SV Uffeln sogar noch zwei direkte Nachbarn vom Ibbenbürener Stadtrand. Am Ende entschied das bessere Torverhältnis zugunsten des SVD, der in der nächsten Saison aber auch ein Punktepolster auf den SV Uffeln anlegen kann.

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