Telgte
Duell Nowag gegen Stegemann

Mittwoch, 25.07.2007, 20:07 Uhr

-bei/ni- Westbevern / Ostbevern . Pferdefreunde blicken am kommenden Wochenende gespannt nach Münster-Handorf. Schon seit ein paar Tagen messen sich im Westfälischen Pferdezentrum im Rahmen der Westfalenwoche Hunderte Reiter in verschiedenen Disziplinen. Am Freitag startet der Vierkampf um die Provinzialstandarte – die Westfälische Mannschaftsmeisterschaft. Sowohl der RV „Gustav Rau“ Westbevern als auch der RV Ostbevern schicken hier ein Team ins Rennen.

Der Vierkampf, bestehend aus Dressur, Geländeritt, Kür und Springen, wird abwechselnd für Senioren und Junioren ausgetragen. Diesmal sind die erwachsenen Reiter dran. Die Westbeverner landeten zuletzt auf Platz fünf. Das ist auch in diesem Jahr das Minimalziel von Reitlehrerin Elke Stegemann , die die Mannschaft vorstellen wird. Dafür haben die acht Reiter, die den Kader bilden, in den letzten Wochen viel trainiert. Für das Springen war Martin Dieckhoff verantwortlich. In den anderen Disziplinen haben Elke Stegemann, Paul Holtgräve und Werner Wiegert mit der Mannschaft gearbeitet. Vor allem an der Kür wurde immer wieder gefeilt.

Elke Stegemann ist mit der Vorbereitung zufrieden. „Alle haben mitgezogen, die Stimmung ist gut“, freute sie sich. Auch Alfons Große Lembeck, Vorsitzender des RV „Gustav Rau“, ist guter Dinge. „Ich denke, dass unsere Mannschaft trotz des kurzfristigen Ausfalls zweier Dressurpferde gut vorbereitet ist“, schätzt er die Lage vielversprechend ein.

Der RV Ostbevern hat indessen einen Titel zu verteidigen. Vor zwei Jahren siegte Lisa Nowag in der Einzelwertung. Als Mannschaft reichte es allerdings gerade noch zu einem Platz unter den ersten Zehn. Reitlehrer Hubertus Nowag wird die Equipe des RVO vorstellen, wobei die Kür für ihn fast zum Familienausflug wird: Neben seiner 18-jährigen Nichte Lisa reiten auch seine Töchter Carolin (17) und Bianca (12). Mit Beate Buller wird schließlich aus dem Nowag-Trio ein Kür-Quartett.

Der Standartenwettkampf, bei dem 15 Vereinsmannschaften an den Start gehen, beginnt am Freitag mit der L-Dressur. Der Höhepunkt, die Kür, beginnt um 19 Uhr in der Reithalle des Pferdezentrums. Hierzu wünschen sich beide Mannschaften viele Zuschauer, möglichst natürlich aus den eigenen Reihen.

Die Geländeprüfung ist am Samstag, 28. Juli, ab 16.30 Uhr. Sie findet auf der Anlage der Westfälischen Reit- und Fahrschule statt. Die Entscheidung fällt aber wohl erst beim abschließenden Springen der Klasse L am Sonntagnachmittag. Favoriten sind Titelverteidiger Saerbeck, Albachten, Roxel und Greven.

Der RVO nimmt nicht nur am Wettkampf um die Provinzialstandarte teil. „Eigentlich sind wir in allen Teamwettbewerben am Start“, berichtet Hubertus Nowag nicht ohne Stolz. Neben der Westfälischen Pony-Mannschaftsmeisterschaft sind das auch die Vereinsmeisterschaften in der Dressur und im Springen. Hier möchte es Hubertus Nowag mit seinen Reitern gern bis in die zweite Teilprüfung, also die vordere Hälfte des Starterfeldes, schaffen.

Für den RVO starten beim Turnier um die Provinzialstandarte: Beate Buller auf Watson, Lisa Nowag auf Rilana, Carolin Nowag auf Etienne la petite, Bianca Nowag auf Martini Rosso (Kür-Quartett), Anke Esser auf Rugby, Katharina Hösker auf Galathea, Kristina Hollmann auf Landina und Nina Wibbels auf Der Lohmann.

Die Starter des RV „Gustav Rau“ beim Provinzialturnier sind: Ludger Rosendahl auf Ritschie, Christian Schulze Topphoff auf Florina SCH, Laura Sieveneck auf Poldi, Nina Stegemann auf Langstrumpf (Kür-Quartett), Thomas Baune auf Pikeur, Karin Schulze Topphoff auf Flamenco As, Daniela Ribbers auf Flic Flac und Jörg Stegemann auf Future Breeze.

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