Telgte
RV Ostbevern räumt ab

Montag, 30.07.2007, 19:07 Uhr

Ostbevern / Westbevern . Mächtig abgeräumt haben am Wochenende die Reiter des RV Ostbevern bei den Mannschaftswettbewerben innerhalb der Westfalenwoche im Westfälischen Pferdezentrum in Handorf. Etwas weniger mit Edelmetall dekoriert, aber ebenfalls höchst zufrieden, kehrte die Standarten-Equipe des RV „Gustav Rau“ ins Beverdörfchen zurück.

Bei der Mannschaftsmeisterschaft der Ponys landeten die Ostbeverner wie schon vor zwei Jahren hinter dem RV St. Georg Saerbeck auf dem zweiten Platz. Louisa Voß gewann mit Veiper zudem die Einzelwertung.

Die Westfälische Mannschaftsmeisterschaft der Pferde gewann der RV Alt Marl vor Albachten und dem RV Ostbevern. „Vor allem die Geländeprüfung war spitze“, erinnerte sich Mannschaftsführer Hubertus Nowag . Lisa Nowag auf Rex Rilana und Katharina Hösker auf Galathea konnten sich hier auf dem ersten Rang platzieren. Schon nach der Dressur lag die Mannschaft auf dem vierten Platz. Wesentlichen Anteil an dem tollen Ergebnis hatte die erst 17-jährige Carolin Nowag. Sie gewann die Einzelwertung.

In der Kür fiel die Equipe einen Platz zurück. Nach dem Gelände lag das Team schon auf seinem abschließenden dritten Rang. „Im Springen haben wir dann, wie alle anderen auch, von der schwachen Leistung der Saerbecker profitiert“, so Hubertus Nowag. Nach dem Gelände hatte der Vorjahressieger noch vorn gelegen, leistete sich dann aber so viele Fehler, dass es am Ende nur zu Rang sieben reichte. Die Ostbevernerinnen Nadine Hülsmann auf Piazza und Kristina Hollmann auf Landina sicherten sich in der ersten Abteilung die ersten beiden Ränge.

Den Dressur-Mannschaftswettkampf schloss der RVO als Gesamtvierter ab, im Springen reichte es zu Platz acht. „Mit unserem gesamten Abschneiden sind wir sehr zufrieden“, so Nowag. Besonders toll sei die Unterstützung während der Kür gewesen, hatte er auch noch ein Lob für die Zuschauer parat.

Der RV „Gustav Rau“ Westbevern schloss den Mannschaftswettkampf um die Provinzial-Standarte als Sechster ab. „Wir mussten mit einem Springpferd in die Dressur gehen“, bedauerte Reitlehrerin Elke Stegemann, die die Mannschaft vorstellte. Dementsprechend lagen die Westbeverner nach der ersten Teilprüfung nur auf Rang zwölf. „Wir haben uns dann kontinuierlich hochgearbeitet“, lobte Stegemann die Moral ihrer Mannschaft. Die Kür sei richtig schön harmonisch gewesen, so die Westbevernerin. Mit einem fünften Platz rückte die Equipe auf Rang neun in der Gesamtwertung vor. Nach der Geländeprüfung, in der Karin Schulze Topphoff auf Flamenco As und Thomas Baune auf Pikeur mit einem Null-Fehler-Ritt glänzten, lag der RV „Gustav Rau“ schon auf Platz sieben. Im abschließenden Springen ließen die Reiter auch die Konkurrenz aus Saerbeck hinter sich.

Abseits der Standartenprüfung sicherte sich Nina Stegemann sowohl mit Aiga als auch mit Langstrumpf den Einzug ins Finale des R+V-Cup für Junioren, einer kombinierten Dressur- und Springprüfung.

„Mit unseren Ergebnissen sind wir sehr zufrieden“, sagte Elke Stegemann. Alle hätten alles gegeben. Zum Ausklang gab es bei den Westbevernern am Sonntag einen gemütlichen Grillabend an der Reithalle.

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