Telgte
Ostbeverns Vorsprung geschmolzen

Montag, 07.07.2008, 16:07 Uhr

Kreis Warendorf/ Füchtorf . Der RFV Vornholz ging aus der dritten Wertung im Springpokal der Genossenschaftsbanken des Kreises Warendorf als Sieger hervor. Bei dem Mannschaftsspringen der Klasse L, vom ZRFV St. Hubertus Füchtorf am Sonntagnachmittag im Rahmen seiner Pferdeleistungsschau ausgerichtet, blieben die Vornholzer Reiter strafpunktfrei. Markus Scharmann auf Levinja, Marcel Becklönne auf Amerigo, Andreas Ostholt auf Duquesa und Leonie Budde mit Lalique benötigten im Parcours eine Umlaufzeit von glatten 175 Sekunden. Der RFV Ostbevern , in den beiden vorausgegangenen Prüfungen dominierend, musste sich dieses Mal mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Nina Strotjohann mit Pikora, Kristina Hollmann mit Bon Jovy , Reinhard Knappheide mit Elvis und Nadine Hülsmann mit Piazza blieben zwar ebenfalls strafpunktfrei, beendeten ihren Einsatz jedoch erst nach 182,51 Sekunden.

Ostbevern bleibt mit insgesamt 86 Punkten in der Gesamtwertung zwar vor der Vornholzer Equipe (80). Der komfortable Vorsprung ist allerdings vor dem abschließenden Finale dahin, das vom RZFV Ennigerloh-Neubeckum zu Beginn des Monats August ausgerichtet wird, zumal dann die doppelte Punktzahl eingefahren werden kann.

Der RV Milte-Sassenberg, bisher mit dem RFV Albersloh und dem ZRFV St. Hubertus Füchtorf an siebter Stelle geführt, überraschte mit dem dritten Platz in der Füchtorfer Mannschaftswertung. In der Gesamtwertung rückte er damit an die sechste Stelle und hat dabei Anschluss an die Equipen gefunden, die derzeit in der Prüfungsserie im Preisgeld liegen.

In diesem Team stand Martin Rolf, der auf Cyrano R zugleich Einzelsieger wurde. Er wiederholte seine Platzierung, die er bereits im Mai bei der zweiten Wertung in Ostenfelde eingenommen hatte, wird aber gleichwohl auch nach dem Finale nicht an die Spitze der Gesamtwertung gelangen, weil er am ersten Gang in Ahlen nicht hatte teilnehmen können und deshalb aus dieser Prüfung mit 38 Punkten vorbelastet ist. Bei insgesamt 40 Punkten machte er vom 20. Rang jedoch schon einmal einen gewaltigen Sprung nach vorne. Er wird jetzt an achter Stelle notiert.

Nach der dritten Prüfung in Füchtorf führt auch eine Füchtorfer Amazone die Gesamt-Einzelwertung an. Mit 16 Punkten. Anna Pohlschmidt, die mit Pikana P am Sonntag das zweitbeste Ergebnis vorlegte. Dafür musste Kristina Hollmann, RFV Ostbevern, auf Bon Jovy an die zweite Stelle weichen (24). Nina Stegemann (RV Gustav Rau Westbevern) hingegen rückte mit Langstrumpf vom sechsten auf den dritten Platz vor (25).

Der Mannschaftswertung um den Genossenschaftspokal folgte die Springprüfung der Klasse M, als anspruchsvollste Entscheidung des Füchtorfer Turniers, und zwar mit einem Stechen ausgeschrieben. Hier erreichte Ursula Frölich (RV Lippborg-Unterberg) mit Anila das, was ihr beim Springpokal mit Veronica nicht möglich gewesen war. Sie siegte strafpunktfrei mit 36.87 Sekunden im Stechparcours. Reinhard Lütke-Harmann (RFV Albersloh) und Denise (0.00/38.90) fügten sich an zweiter Stelle in die Platzierung ein, gefolgt von Mark Scharffetter (RFV Telgte-Lauheide) auf Palermo (0.00/44.73) und Marcel Becklönne (RFV Vornholz) mit Cocco (4.00/40.38).

Dressursportlicher Höhepunkt war ebenfalls eine Prüfung auf M-Niveau, bei der Katja Kremer (RV Geisterholz) mit De Niro dominierte (WN 7.40). Mit jeweils 7,20 Punkten ging der dritte Platz an die Amazone Katharina Bröskamp auf Capricioso M aus der Bevergemeinde und an Simone Messerschmidt-Hahn vom RFV Warendorf, die sich mit Ritzenhoff vorstellte.

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