Telgte
Beharrlichkeit von Winterboer zahlt sich aus

Dienstag, 30.12.2008, 16:12 Uhr

Westbevern . Die Jugend ist die Basis für die Zukunft eines Vereins. Das gilt mehr denn je für den Schachsport, der, was die Neueinstieger angeht, wahrlich nicht so reichlich gesegnet ist, wie beim Fußball, Handball, Tennis oder Volleyball. Umso mehr freut es die Verantwortlichen des Schachklubs Westbevern 70, dass sie in dieser Meisterschaftsrunde zwei Nachwuchsmannschaften (U 20) für den Spielbetrieb melden konnten. Neben der ersten Jugendmannschaft, die ihre dritte Saison in der Verbandsliga bestreitet, nahm nun die Zweitvertretung den Wettkampf an den sechs Schachbrettern in der Bezirksliga auf.

Mit dem 5,5:0,5 gegen den SC Sendenhorst verzeichnete das Team von Trainer Ulrich Winterboer einen Auftakt nach Maß. Inzwischen hat sie die Tabellenführung übernommen. Sebastian Sandmann , Lukas Keuter, Marcel Holtmann, Lukas Herbermann und Yildiz Tolger mit Siegen sowie Kevin Hesmer (Remis) erzielten die Punkte zum Mannschaftserfolg. Markus Hüging, Guido Beumer, Valentin Dischinger und Mändi Schapmann als einzige Spielerin gehören zudem zum Kader.

Im Verlauf der Saison, in der Spielfreude oben anstehen soll und in der die Aktiven Erfahrung sammlen sollen, spielt der SK 70 noch gegen den SC Hiltrup, SC Nordkirchen, SF Olfen, SK Münster 72 (3 und 4) sowie den SK Lüdinghausen.

Während die Denksportler der Zweiten in den Schachsport hineinschnuppern sollen, geht es bei der ersten Jugendmannschaft schon richtig zur Sache. Die Jugend-Verbandsliga bringt das mit sich. Da ist gutes sportliches Niveau gefordert. Das haben sich die Akteure der ersten Mannschaft des SK Westbevern 70 durch Trainingsfleiß und Wettkämpfe erarbeitet. „Man lernt nur dazu, wenn man spielt“, so Ulrich Winterboer, der eng mit dem Aufschwung des Nachwuchses verbunden ist. Seiner Initiative ist es zu verdanken, das die Nachwuchsförderung so gut angelaufen ist. Die guten Resultate der Erstvertretung bilden das verdiente i-Tüpfelchen.

Was Ulrich Winterboer, der selbst aktiv bei den Erwachsenen spielt, vor fünf Jahren mit einem Neustart bei der Jugend einleitete, hat sich bewährt. Aus der kleinen Gruppe Schachanfänger ist ein Kader von mittlerweile fast 20 Aktiven geworden, weitere Neulinge werden sich sicherlich noch hinzugesellen. Das Aushängeschild ist die erste Jugendmannschaft. Mit vierten Plätzen in der Endabrechnung der vergangenen beiden Spielzeiten hat sich das Team in der Verbandsliga etabliert. Sie schnitt jeweils besser ab, als man das erwarten konnte.

Das ist ein Grund zur Freude, aber auch eine Herausforderung in dieser Meisterschaftsrunde, die Ergebnisse zu bestätigen. Was wiederum nicht einfach ist, schließlich ist die Leistungsdichte in der Liga enger geworden. „Ich bin gespannt wie es läuft, traue aber den Jungs einiges zu, da sie mit sehr viel Konzentration an die Aufgaben herangehen“, sagte Ulrich Winterboer, der sich über das kampflose 6:0 gegen die SG Rheine am ersten Wettkampftag nicht so recht freuen konnte. „Wir hätten lieber gespielt um zu wissen, wo wir stehen.“ Michael Zimmermann, Tobias Blockhaus, Christopher Hugenroth, Michael Krampe, Oliver Frisch und Simon Beuker bilden die Stammvertretung. Gegner sind Falke Saerbeck, SK Ochtrup, SC Sendenhorst, SKK Nordwalde, SK Münster 2, SV Heiden, SG Ahaus/Wessum, SV Südlohn, SF Olfen 2, SK Dülmen, SC Heek, SF Telgte, SG Rheine.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/556842?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57556%2F718660%2F718691%2F
Mühlenhof-Chefin schon wieder weg
Alwine Glanz (34) geht als Museumsdirektorin.
Nachrichten-Ticker