RFV Ostbevern in Münster-Handorf
Ausgeglichenheit ist ihre Stärke

Ostbevern -

Unser Ziel ist es, unter die ersten Fünf zu kommen“, gibt Reitlehrer Hugo Lackhove als ambitionierte Marschroute für den Wettkampf um die Provinzialstandarte, der heute beginnt, vor. „Das Pferdematerial ist gut, wir sind in allen Disziplinen gleich gut besetzt und wir haben gut trainiert.“ Das Problem für den RFV Ostbevern besteht darin, dass in Münster-Handorf 13 starke Mannschaften teilnehmen und gleich zehn von ihnen gut genug für eine Top-Platzierung sind.

Freitag, 26.07.2013, 07:07 Uhr

Hoffen auf einen erfolgreichen Wettkampf: Reitlehrer
Hoffen auf einen erfolgreichen Wettkampf: Reitlehrer Foto: Kock

„Unser Ziel ist es, unter die ersten Fünf zu kommen“, gibt Reitlehrer Hugo Lackhove als ambitionierte Marschroute für den Wettkampf um die Provinzialstandarte , der heute beginnt, vor. „Das Pferdematerial ist gut, wir sind in allen Disziplinen gleich gut besetzt und wir haben gut trainiert.“ Das Problem für den RFV Ostbevern besteht darin, dass in Münster-Handorf 13 starke Mannschaften teilnehmen und gleich zehn von ihnen gut genug für eine Top-Platzierung sind. Neben Titelverteidiger RV Albachten hat Lackhove auch den RV Saerbeck und RFV „Gustav Rau“ Westbevern ganz oben auf der Liste der favorisierten Aufgebote. Zweite sind die Pferdesportler aus der Bevergemeinde in zurückliegenden Jahren schon mal geworden, zuletzt landeten sie häufig im einstelligen Mittelfeldbereich. Für den ganz großen Triumph hat es im Kampf um die westfälische Krone bisher aber noch nicht gelangt.

Als Erste müssen am Freitag die Dressurreiter ins Viereck des Westfälischen Pferdesportzentrums. Luisa Voss auf Topfidelia, Alexandra von Beverförde auf Helios, Vanessa Rusche auf Hägrid und Beate Krämer auf Rudi werden mit ihren Vorstellungen als Einzelreiter, aber vor allem mit der abendlichen, rund fünfeinhalb Minuten dauernden Mannschaftskür auf L-Niveau deutliche Weichenstellungen vorgeben. Beim samstäglichen Geländeritt wird der RVO von Eike Riegelmeier mit Ronja, Britta Esser mit Estorial und Uta Nettels mit Penny Lane vertreten. Im Springparcours ruhen die Hoffnungen dann am Sonntag auf Alexandra von Beverförde, Vanessa Rusche und Kristina Hollmann mit Bon Jovi. Ob Britta Esser oder Uta Nettels als vierte Starterin hinzukommen, entscheidet sich erst kurzfristig. In allen Konkurrenzen darf sich jeder Verein ein Streichergebnis leisten.

Neben der Provinzialstandarte wird in Handorf auch die westfälische Meisterschaft für Pony-Mannschaften auf A-Ebene ausgeritten. Anna Wieler mit Rocko, Inga Baalmann mit Sugar Low, Lara Schapmann mit Chester und Kim Riegelmeier mit Nemo vertreten dabei die Farben des RFV Ostbevern. „Wir hoffen, unter die ersten Drei zu kommen“, zeigt sich Lackhove optimistisch. Gemeinsam mit Josef Cappenberg (Springen), Henrike Horstmann, Barbara Möllers und Bernd Hösker hat er die Equipen auf den Jahreshöhepunkt vorbereitet.

Und es gibt noch einen dritten Wettkampf, an dem die Ostbeverner teilnehmen. In der westfälischen Mannschaftsmeisterschaft Dressur gehen neben der Team-Kür auf L-Niveau die Ergebnisse einer M-Dressur in die Wertung ein. Dunja Stuhldreier mit Feine Dame, Bianca Nowag mit Fair Play und Beate Krämer mit Rudi werden versuchen, für den RVO die Kastanien aus dem Feuer zu holen. „Alle drei sind sichere Kandidatinnen, die sich auch schon bei schwereren Prüfungen platziert haben“, vertraut Henrike Horstmann auf die Erfahrung der Amazonen. Zahlreiche Verwandte und Vereinsangehörige werden vor Ort in Handorf mitfiebern und sehen, was die heimischen Pferdesportler im Vergleich mit der westfälischen Konkurrenz zu leisten im Stande sind.

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