TV Telgte Handball und Judo
Gemeinsames Training machte Spaß

Telgte -

Den Friesen-Handballern war der Spaß deutlich anzumerken, obwohl der eine oder andere hart auf die Matte gelegt wurde. Immer wieder hallte Gelächter durch die kleine Turnhalle des Rochus-Hospitals. Denn das Team von Alpár Jegenyés trainierte zur Saisonvorbereitung am vergangenen Dienstagabend gemeinsam mit den Judoka aus dem eigenen Verein.

Donnerstag, 04.07.2013, 15:07 Uhr

Die Friesen-Handballer waren zu Gast bei den Judoka: Erfahrung sammeln und etwas anderes kennenlernen stand für die Verbandsliga-Truppe von Trainer Alpár Jegenyés auf dem Programm.
Die Friesen-Handballer waren zu Gast bei den Judoka: Erfahrung sammeln und etwas anderes kennenlernen stand für die Verbandsliga-Truppe von Trainer Alpár Jegenyés auf dem Programm. Foto: Schwerdt

Die Idee des interdisziplinären Trainings ist für den Übungsleiter nicht neu: „Mit einem meiner früheren Teams bin ich auch schon zum Judo gegangen.“ Neben dem offensichtlichen Spaß an anderen Sportarten wollen die Handballer auch einen Nutzen für die kommende Saison ziehen. „In der vergangenen Spielzeit haben wir viele Begegnungen über die Kraft entschieden. Judo ist da ideal“, sagte Jegenyés, der vor allem die Abwehrarbeit für die kommende Saison in der Verbandsliga aggressiver und offensiver ausrichten will.

Angeleitet wurden Judokas und Handballer von Svenja Rießberg. „Die schlagen sich recht gut. Das hatten wir schlechter erwartet“, zeigt sich die Judolehrerin beeindruckt von den Kollegen aus der Handball-Abteilung. Nach dem Aufwärmen, bei der alle Beteiligten schon reichlich ins Schwitzen kamen, stand ein Techniktraining an. Dabei wurde auch das richtige Fallen geübt. „So verhindern wir unangenehme Verletzungen“, so Reißberg.

Im Anschluss an diese kurze Technikschulung ging es dann ans Eingemachte. Immer wieder warfen sich Judokas und Handballer gegenseitig auf die Matte. Der Lerneffekt stellt sich dabei auf beiden Seiten schnell ein. „Judo ist sehr abwechslungsreich und vor allem unglaublich athletisch“, sagte Handballer Raphael Wierbrügge , der Neue aus Everswinkel , dem diese Übungseinheit besonderen Spaß bereitete. „Es ist spannend, mal etwas anderes zu machen.“

Auf Seiten der Judoka sah man das ähnlich. „Es ist eine interessante und neue Erfahrung, mit den Handballern zu trainieren“, sagte Julian Pohlmann . Vor allem bei den turnerischen Aufwärmübungen hätten einige der Handballer „echt was drauf“.

Handball steht für die Friesen trotzdem weiter im Mittelpunkt: „Natürlich werden wir während der Vorbereitung zwischendurch Bälle in der Hand halten“, erklärt Friesen-Trainer Alpár Jegenyes mit einem verschmitzten Lächeln. Erstmal steht für sein Verbandsliga-Team am kommenden Samstag die Teilnahme an einem Triathlon auf dem Programm. Auch das ist eine neue Erfahrung.

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