Nils Trebbe will weiter erfolgreich reiten
Vielseitige Suche nach ein paar Prozent

Westbevern -

Die Freude an der Vielseitigkeit im Reitsport steht bei Nils Trebbe oben an – doch Erfolge sind im Sport eben das Salz in der Suppe. So wie im vergangenen Jahr, als ihm mit Pferd Priemus der dritte Platz bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter in Jardy (Frankreich) und Rang vier bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Harzburg gelang.

Mittwoch, 15.01.2014, 22:01 Uhr

Nils Trebbe und Priemus, das soll auch 2014 passen.
Nils Trebbe und Priemus, das soll auch 2014 passen. Foto: Niemann

Die Freude an der Vielseitigkeit im Reitsport steht bei Nils Trebbe oben an – doch Erfolge sind im Sport eben das Salz in der Suppe. So wie im vergangenen Jahr, als ihm mit Pferd Priemus der dritte Platz bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter in Jardy ( Frankreich ) und Rang vier bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Harzburg gelang. Alles in seinem ersten Jahr in der Altersklasse von 19 bis 21 Jahre. Der mittlerweile 20-Jährige, aktiv im RFV „Gustav Rau“ Westbevern, und der 8-jährige Vierbeiner Priemus im Besitz von Josef Rosendahl, das passt einfach.

Und erfolgreich soll es auch weitergehen: „Wir werden intensiv daran arbeiten“, verspricht Trebbe, der von seinen Heimtrainern Karin Schulze Topphoff und Tanja Alfers in der Dressur und von Andreas Ostholt (Warendorf) im Springen und im Geländeritt trainiert wird. Auch Bundestrainer Rüdiger Schwarz ist für Trebbe, der dem Landeskader angehört, ein Wegbegleiter, wenn die Lehrgänge zur Vorbereitung auf Qualifikation und Wettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene anstehen. Möglich ist das nur, darüber ist sich Trebbe im Klaren, weil die Situation es ihm erlaubt: „Ich habe mit Priemus ein gutes und vertrautes Pferd. Ich bin sehr dankbar, dass es mir von Besitzer Josef Rosendahl zur Verfügung gestellt wird.“ Doch ein Selbstläufer seien die Erfolge auch trotz eines guten Pferdes nicht. Vielmehr bedürfe es erneut harter und intensiver Arbeit, um weiter die Chance auf Erfolge zu haben. Sicher seien diese aber nie, da letztlich kleine Details über Sieg und Platzierung entscheiden würden. Das Ziel sei es daher erstmal einfach: „Das ein oder andere Prozent besser zu werden“, so Trebbe.

Sich für die Starts auf nationaler und europäischer Ebene erneut zu qualifizieren, ist das eine Ziel, in diesem Jahr erstmals eine Drei- Sterne-Prüfung zu bestreiten ein weiteres. Schon früh entdeckte Trebbe die Liebe zum Reitsport, aber erst seit rund sieben Jahren widmet er sich der Vielseitigkeit: „Das ist mein Ding, sich in mehreren Disziplinen zu beweisen.“

Bis alles passt, muss Trebbe noch an einigen Stellschrauben drehen, erst im April startet er mit Priemus bei der M-Vielseitigkeitsprüfung in Luhmühlen in die Freiluftsaison. „Wichtig wäre, dass wir von Verletzungen verschont bleiben“, hofft Trebbe. Ist das gewährleistet kann sich das Talent auf die Unterstützung seiner Familie verlassen. „Dieser Rückhalt ist sehr wichtig, um sich voll auf das Sportliche konzentrieren zu können.“ Das ist dem Europameisterschaftsdritten bisher offenbar gut gelungen.

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