Hallenreitturnier des RFV Gustav Rau Westbevern im Zeichen des Nachwuchssports
Gastgeber sehr erfolgreich

Westbevern -

Es wurde manchmal ganz schön eng in der Abreitehalle. 435 Nennungen lagen dem RFV Gustav Rau Westbevern für das Hallenreitturnier am Wochenende vor. So viele wie noch nie in den nun sieben Jahren.

Montag, 30.03.2015, 17:03 Uhr

Thea Karthäuser wusste die Juroren beim Stil-Geländeritt der Klasse E mit Vilas zu überzeugen und landete in der zweiten Wertungsprüfung zum Potts-Pokal auf Rang drei.
Thea Karthäuser wusste die Juroren beim Stil-Geländeritt der Klasse E mit Vilas zu überzeugen und landete in der zweiten Wertungsprüfung zum Potts-Pokal auf Rang drei. Foto: Penno

Es wurde manchmal ganz schön eng in der Abreitehalle. 435 Nennungen lagen dem RFV Gustav Rau Westbevern für das Hallenreitturnier am Wochenende vor. So viele wie noch nie in den nun sieben Jahren. „Es waren auch so ziemlich alle da, die gemeldet hatten“, sagte Petra Weiligmann . Die erste Vorsitzende des RFV Gustav Rau war froh, dass es zumindest am Samstag eine Zeit lang nicht regnete und die Außenanlagen zum Abreiten genutzt werden konnten.

Das Hallenreitturnier in Westbevern-Vadrup steht ganz im Zeichen des Nachwuchses. Dieser wusste die Gelegenheit zu nutzen und erschien zahlreich. Sportlich lief es noch nicht für alle perfekt, vor allem in den Dressurprüfungen war das einigen Reitern anzumerken. „Da hat man gesehen, dass es für manche das erste Turnier in diesem Jahr war“, so Weiligmann.

Der eigene Nachwuchs aber ließ sich nicht beeindrucken und räumte kräftig ab in den 13 Prüfungen. Tim Kolkmann siegte unter anderem mit Aperol in der kombinierten Prüfung. Milena Kintrup gewann mit Casha Dundee einen Dressurreiter- und einen Reiter-Wettbewerb und platzierte sich noch mehrmals in weiteren Prüfungen. Ebenfalls auf Casha Dundee konnte auch Laura Wellenkötter eine Siegerschleife in einem Reiter-Wettbewerb in Empfang nehmen. Und das immer vor einer tollen Kulisse. „Es war eine tolle Stimmung, und es wurde guter Sport gezeigt“, fasste Petra Weiligmann die beiden Turniertage zusammen.

Sportlicher Höhepunkt war die zweite Wertungsprüfung des Potts-Pokals der Vielseitigkeitsreiter. Auch hier hatte der Gastgeber einmal die Nase vorn: Im Stil-Geländeritt der Klasse E waren am Samstag Nina Stegemann und Mama‘s Liebling nicht zu schlagen. Die Wertnote 8,0 bekam das Paar für seine Runde über die elf Hindernisse. Nur Caroline Reckordt vom RV Oelde kam mit Racora in die Nähe. Ihre Vorstellung wurde mit der Note 7,8 belohnt. Nur knapp dahinter nahmen Thea Karthäuser und Vilas vom RFV Gustav Rau Westbevern mit der Wertnote 7,7 Rang drei ein. Mit Marie Strömer und Farah (4.) und Joline Vogt und Der Botte (8.) platzierten sich zwei weitere Reiterinnen des Gastgebers.

Breiter verteilt waren die Platzierungen am Sonntag im Stil-Geländeritt der Klasse A. Marina Leimkühler und Sienna aus Ostbevern siegten mit der Wertnote 8,4. Eine ähnlich hohe Note erreichte auch Charlotte Sudmann vom RFV Telgte-Lauheide: Für ihre Runde mit Holy gab es eine 8,2. Dritte wurde Hannah-Luisa Richter vom RFV Rinkerode mit Nala (Wertnote 7,7).

Für Petra Weiligmann und ihr großes Helferteam war bald darauf auch Feierabend. „Alles ist super gelaufen. Und ich werde auch immer ruhiger“, sagte die Vorsitzende nach ihrem vierten Turnier als Chefin.

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