RFV Gustav Rau
20 Gespanne kämpfen um den Titel

Westbevern -

Die besten Fahrsportler des RFV Gustav Rau Westbevern ermitteln in einem Mix aus Gelände- und Kegelfahren sowie bei heiteren Geschicklichkeitsspielen ihren Stallmeister.

Dienstag, 20.10.2015, 06:10 Uhr

Die Sieger und Platzierten der Stallmeisterschaft im Fahren freuten sich über Pokale und Urkunden. Insgesamt 65 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung des RFV Gustav Rau Westbevern teil.
Die Sieger und Platzierten der Stallmeisterschaft im Fahren freuten sich über Pokale und Urkunden. Insgesamt 65 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung des RFV Gustav Rau Westbevern teil. Foto: Niemann

Das klingt bei den Fahrsportlern des RFV Gustav Rau Westbevern und ihren Familien, Freunden und Bekannten wie Musik in den Ohren: Stallmeisterschaft. Da nimmt sich fast jeder Zeit und kein Weg ist den Teilnehmern zu weit. Wenn die traditionelle Veranstaltung zum Ausklang der grünen Saison ansteht, dabei die besten Fahrsportler in einem Mix aus Gelände- und Kegelfahren sowie bei heiteren Geschicklichkeitsspielen ermittelt werden, sind alle mit Herz und Begeisterung dabei. Die Stallmeisterschaft ist der Jahreshöhepunkt.

Auf dem Reiterhof Schulze Hobbeling waren lockerer Fahrsport und Spiele angesagt. Insgesamt 20 Gespanne mit 65 Teilnehmern waren am Start. Sie nahmen eine Wegstrecke von 15,4 Kilometern in Angriff. Diese führte durch die Bauerschaften Wiewelhook und Voßhaar sowie deren Randgebiete. Start und Ziel war der Fahrplatz. An den zwölf Stationen galt es Spiele zu absolvieren und bei diesen viele Punkte für die Gesamtbilanz zu sammeln. „Hau den Lukas“, Schätzspiele, Fahren durch den Parcours mit der Kutsche oder mit einem umgebauten Rollstuhl gehörten ebenso zu den Aufgaben wie Ballspiele und Geschicklichkeitsübungen.

André Schulze Hobbeling, Andrea Vogt, Stefanie Grawe und Nina Stegemann hatten als Vorjahressieger die interne Meisterschaft organisiert und trafen dabei den Geschmack aller Gespannfahrer. „Toll zusammengestellt, es hat richtig Spaß gemacht“, lobten Michael Gausepohl und Aloys Schulze Temming-Hanhoff das Organisationsquartett. Das Geheimnis um den Sieger lüftete André Schulze Hobbeling nach dem gemeinsamen Abendessen. Neue Stallmeister wurden Michael Gausepohl, Tim Kolkmann und Karl-Heinz Wanstrat mit 197,0 Punkten. Ihre Leistung ist umso bemerkenswerter, da sie mit Vierspänner-Ponys unterwegs waren. Sie erhielten den großen Pokal und Urkunden. Auf Platz zwei kamen Thomas Schulze Hobbeling, Aloys und Jannik Schulze Temming-Hanhoff sowie Daniel Tepper (166,5). Rang drei ging an Tim Schäferhoff, Andre Greiling und Jan Wanstrat (166,0). Ein Dank ging an Leo Nosthoff, der für zahlreiche Sachpreise gesorgt hatte.

Organisator Schulze Hobbeling war über das Mitwirken der 65 Teilnehmern bei der Stallmeisterschaft hocherfreut. „Es wäre aber schön, wenn sich einige, die bislang nur hobbymäßig fahren, sich auch in die Gruppe der Turniersportler einreihen würden. Da herrscht eindeutig Nachholbedarf, gerade bei den Jüngeren.“

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