BSV Ostbevern Volleyball Mädchen U14
Riesenjubel über den vierten Rang

Ostbevern -

Zum zweiten Mal nahm die U 14 der BSV-Volleyballabteilung an der Westdeutschen Meisterschaft teil. Das Team von Trainer Dominik Münch überzeugte gegen die starke Konkurrenz und belegte den vierten Platz.

Mittwoch, 16.03.2016, 13:03 Uhr

WVV-Ehrenpräsident Matthias Fell (l.) freut sich mit den BSV-Volleyballerinnen Eliza
WVV-Ehrenpräsident Matthias Fell (l.) freut sich mit den BSV-Volleyballerinnen Eliza Foto: Münch

Das erste Turnier um die westdeutsche Meisterschaft (WDM) im Volleyball stand auf dem Programm – und der BSV war in den Altersklassen U 14 und U 18 mit seinem weiblichen Nachwuchs beteiligt. Die U 14 von Trainer Dominik Münch belegte dabei in Werne einen nicht zu erwartenden grandiosen vierten Platz.

Für die BSV-Mädchen war es nach der Heim-WDM in 2015 die zweite Meisterschaftsteilnahme, diesmal allerdings war die Qualifikation auf sportlichem Wege gelungen. „Dabei hatte unsere Mannschaft von allen zwölf Teilnehmern den steinigsten Weg“, so Münch. Schon in der Oberliga hatte man es mit dem Zweiten (SV BW Sande ), Dritten (1. VC Minden) und Sechsten (VoR Paderborn) dieser Titelkämpfe sowie dem Jungenmeister VoR Paderborn zu tun. Die Quali-Runden bescherten weitere Hochkaräter wie den alten und neuen Westdeutschen Meister ASV Senden, den diesjährigen Fünften USC Münster oder den Achten (DJK Eintracht Datteln) und Neunten (VC SFG Olpe) der letztjährigen WDM. Dass es der BSV überhaupt zur WDM geschafft hatte, war ein Riesenerfolg und so hieß die Devise: Das Dabeisein in vollen Zügen genießen und wenn möglich die Platzierung des Vorjahres (11.) übertreffen.

Die Vorrundengruppe erwies sich als die ausgeglichenste aller vier Pools. Im Auftaktmatch unterlag das Münch-Team BW Sande mit 1:2. Anschließend ging es für den BSV gegen den TV Gladbeck. Nach dem ersten Satzverlust motivierte der Coach: „Ihr seid bei der WDM und ihr spielt super – euer Glas ist halb voll.“ Es waren dann die BSV-Mädchen, die zulegen konnten und den Tie-Break erzwangen. In diesem behielten sie die Nerven und schafften das Kunststück, bei 11:14 drei Matchbälle abzuwehren und mit 16:14 zu gewinnen. Mit 2:2 Punkten, 3:3 Sätzen und einem Ballpunktverhältnis von 116:114 (+2) wurde das Viertelfinale erreicht. Was folgte, war ein absolutes Kuriosum bei einer WDM-Vorrunde: Sande und Gladbeck trennten sich exakt mit dem Ergebnis, das den BSV in der Endabrechnung sogar auf Platz eins brachte: Alle drei Teams hatten 2:2 Punkte und 3:3 Sätze, Sande aber in den Ballpunkten nur +1 und Gladbeck -3.

Gegen Lippramsdorf zeigten die Ostbevernerinnen erneut, welche spielerische Entwicklung sie in dieser Saison gemacht haben. Nach gewonnenem ersten Satz leisteten sie sich im zweiten Durchgang mehr Eigenfehler, gewannen aber in einer dramatischen Schlussphase. Und das bedeutete: „Halbfinale, Halbfinale, hey, hey!“

Dort ging es zum zweiten Mal in diesem Turnier gegen BW Sande, das im Viertelfinale die harte Nuss USC Münster geknackt hatte. Obwohl Sande nun um das spielerische Potenzial der BSV-Mädchen wusste und sich nicht noch einmal überraschen ließ, ging Durchgang eins erneut an den BSV. Der zweite Satz ging an Sande und eine erneute Entscheidung im Tiebreak musste her. Diesen dominierte der Kontrahent.

Im Spiel um Bronze gegen den 1. VC Minden reichte es nicht für einen Satzgewinn. Als die BSV-erinnen stolz die Urkunde als WDM-Vierter entgegennahmen, blickten sie dennoch glücklich auf ein großartiges Erlebnis zurück.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3872741?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57556%2F4847358%2F4847368%2F
Soll der Marienplatz neu gestaltet werden?
Pro & Contra: Soll der Marienplatz neu gestaltet werden?
Nachrichten-Ticker